Moin Zusammen
Ist es nicht noch ein bisschen zu früh für 2027er Draft Content?
Ja und Nein.
Ja, es ist noch zu früh, um eine komplette Draft-Klasse nach gerade einmal einer halben College-Saison abschließend zu bewerten und sich jetzt schon für seinen persönlichen Draft-Crush festzulegen.
Es ist aber nicht zu früh, um einen ersten Blick auf die Quarterback-Klasse des NFL Drafts 2027 zu werfen. Schließlich gibt es bereits erste Berichte, dass sich auch die Pittsburgh Steelers mit möglichen Quarterback-Kandidaten für den kommenden Draft beschäftigen.
Genau deshalb möchte ich mir die zwölf bekanntesten Namen dieser QB-Klasse genauer anschauen und ein erstes Zwischenfazit nach sieben Wochen College Football ziehen.
Wichtig dabei: Das hier ist keine klassische Draft-Vorschau und auch kein Ranking. Es geht vielmehr darum, wo die zwölf Quarterbacks zur Saisonhalbzeit stehen, welche Stärken sie bereits zeigen und an welchen Punkten sie noch arbeiten müssen.
Wer sich am Ende tatsächlich für den NFL Draft anmeldet, wer seinen Draft-Stock noch verbessert und wer vielleicht aus dem Blickfeld verschwindet, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
Ich bin kein College-Experte – deshalb überlasse ich die endgültigen Draft-Prognosen den Profis. Ich möchte mir selbst ein Bild machen, das Tape analysieren und festhalten, wie ich die Entwicklung dieser zwölf Quarterbacks einschätze.
1. Arch Manning (Texas Longhorns)
- 6’4″ (193 cm)
- 222 lbs (101 kg)
- Senior
Natürlich kümmern wir uns zuerst um den größten Elefanten im Raum. Arch Manning wurde am 27. April 2004 geboren und ist damit zu Beginn der Saison 2026 22 Jahre alt. Er spielt seit 2023 für Texas und stammt aus der berühmten Manning-Footballfamilie. Sein Großvater ist Archie Manning, seine Onkel sind die ehemaligen NFL-Quarterbacks Peyton und Eli Manning.
Arch Manning ist für mich der Quarterback mit dem größten Talent in der Draft-Klasse 2027. Sein Arm, seine Mobilität und seine Fähigkeit, spektakuläre Plays zu kreieren, geben ihm alle Voraussetzungen, um sich einen Case als First Overall Pick aufzubauen. Das zeigte er eindrucksvoll beim Sieg gegen Ohio State, als er trotz Problemen und teilweise haarsträubender Drops seiner Mitspieler gegen das damals beste Team des Landes am Ende mit seinem Arm den Unterschied machte. Doch seit dem Spiel gegen Tennessee ist ein deutlicher Leistungsabfall zu erkennen.
Mannings größtes Problem ist seine Inkonstanz. Immer wieder blitzt sein außergewöhnliches Talent auf, nur um einen Drive später völlig zu verschwinden. Gegen Oklahoma tat sich die Texas-Offense schwer, ins Spiel zu finden, und Manning fand zu selten Lösungen. Dass die Probleme nicht allein bei ihm liegen und auch seine Mitspieler sowie das offensive System eine Rolle spielen, steht außer Frage. Trotzdem muss ein Quarterback mit seinen Voraussetzungen konstanter liefern. Besonders kritisch sind dabei Fehler wie die „No-Look“-Interception gegen Oklahoma, bei der er einen völlig freien Receiver übersah. Solche Aussetzer stehen im starken Kontrast zu den Plays, die sein enormes Potenzial zeigen.
Sein Draft-Case für die erste Runde im Draft ist akut in Gefahr, Manning muss im weiteren Saisonverlauf beweisen, dass er sein Talent Woche für Woche abrufen kann. Eine starke Playoff-Saison könnte seiner Bewertung vielleicht nochmal Schub geben, durch die Niederlage gegen Florida scheint die Qualifikation aber schon das Problem daran zu sein. Einen weiteren Ausrutscher darf sich das Team nicht leisten, während Manning Gefahr läuft, dass noch weitere Quarterbacks der Klasse an ihm vorbeiziehen. Und gerade jetzt kommen sogar Gerüchte auf, dass die Longhorns dem Backup-QB mehr Trainingszeit geben wollen. Sollte Arch wirklich gebencht werden, ist das Thema Draft 2027 wohl vom Tisch. Ein weiteres College-Jahr ist dann eine denkbare Option, wahrscheinlich sogar bei einem anderen Team.
2. Dante Moore (Oregon Ducks)
- 6’3″ (191 cm)
- 220 lbs (100 kg)
- Redshirt Junior
Dante Moore wurde am 24. August 2005 geboren und ist zu Beginn der Saison 2026 21 Jahre alt. Er startete seine College-Karriere bei UCLA, bevor er nach Oregon wechselte und dort nach einer Saison als Backup hinter Dillon Gabriel zum Starter wurde. Moore galt bereits vor der Saison 26 als einer der talentiertesten Quarterbacks seines Jahrgangs und entschied sich trotz hoher NFL-Draft-Erwartungen, noch einmal ans College zurückzukehren.
Seine Entscheidung, noch ein weiteres Jahr am College zu bleiben, sollte ihm helfen, sich weiterzuentwickeln und seine Position als NFL-Prospect zu festigen.
Was Moore besonders auszeichnet, ist sein schneller Release und sein Gefühl für den tiefen Ball. Er kann Würfe mit viel Touch über die Defense legen, erkennt Coverage-Strukturen früh und platziert Pässe auch in enge Fenster zwischen Linebacker und Safeties. Dazu kommt seine Genauigkeit im Rhythmus, durch die seine Receiver nach dem Catch häufig direkt Raumgewinn erzielen können.
Seine Schwächen zeigen sich vor allem, wenn die Pocket zusammenbricht. Gegen starken Druck kann er zögerlich werden und offene Fenster auslassen oder zu schnell auf den Checkdown ausweichen. Auch als Läufer bietet er weniger als andere mobile Quarterbacks. Aktuell befindet sich Oregon zudem in einer schwierigen Phase, in der das gesamte Team hinter den Erwartungen zurückbleibt. Moore selbst fiel nach seiner Gehirnerschütterung gegen USC aus und verpasst seitdem alle Spiele. Damit fehlt ihm gerade in einer wichtigen Saison die Möglichkeit, seine Entwicklung auf dem Feld weiter unter Beweis zu stellen.
3. CJ Carr (Notre Dame Fighting Irish)
- 6’2″ (188 cm)
- 215 lbs (98 kg)
- Sophomore
C.J. Carr wurde am 3. März 2005 geboren und ist 21 Jahre alt. Er spielte ausschließlich für Notre Dame und war schon 2025 ihr Starting Quarterback. Er ist der Enkel von Lloyd Carr, dem früheren Head Coach der Michigan Wolverines, der Michigan 1997 zur nationalen Meisterschaft führte.
C.J. Carr gehörte für mich nach den ersten Wochen zu den Quarterbacks, die sich zunehmend als sichere First-Round-Kandidaten positionieren konnten. Bei Notre Dame zeigte er gegen normale und schwächere Gegner starke Leistungen, machte wenige Fehler und überzeugte mit seiner Übersicht. Dazu kann er auch mit seinen Beinen Druck auf die Defense ausüben und gegnerische Safeties mit seinen Augen manipulieren. Bislang wirkte Carr wie ein Quarterback, der nicht unbedingt durch spektakuläre Einzelaktionen auffallen muss, sondern die Offense kontrolliert und zuverlässig führt.
Das Spiel gegen BYU war nun allerdings ein erster kleiner Dämpfer. Er war nicht schlecht, aber eben auch nicht so effizient wie in den Spielen zuvor. Carr tat sich gegen einen starken Gegner schwer. Dabei sollte man eine schwächere Partie nicht überbewerten, doch gerade für einen Quarterback, dessen Draft Stock sich in Richtung erste Runde entwickelt, sind solche Spiele wichtig. Entscheidend wird sein, wie er auf diesen Rückschlag reagiert und ob er gegen bessere Defenses weiterhin die richtigen Entscheidungen trifft, seine Reads sauber durchläuft und die Offense auch dann am Laufen hält, wenn nicht alles nach Plan läuft.
Der nächste große Prüfstein wartet mit dem Spiel gegen Miami in zwei Wochen. Diese Partie dürfte viel darüber aussagen, wo Carr am Ende der Saison im Draft-Ranking stehen könnte. Auch eine mögliche Playoff-Teilnahme mit Notre Dame wäre eine wichtige Gelegenheit, sich gegen starke Konkurrenz zu beweisen. Carr hat bislang genug gezeigt, um ihn als ernsthaften Kandidaten für die erste Runde zu betrachten. Jetzt muss er aber nachweisen, dass seine guten Leistungen nicht hauptsächlich gegen schwächere Gegner zustande kommen. Das Talent und die Kontrolle sind da, gegen Top-Gegner muss Carr nun zeigen, dass er auch unter Druck konstant auf diesem Niveau spielen kann.
4. Darian Mensah (Miami Hurricanes)
- 6’3″ (191 cm)
- 205 lbs (93 kg)
- Redshirt Junior
Darian Mensah ist 21 Jahre alt und hat bereits mehrere College-Stationen hinter sich. Er begann seine Karriere bei Tulane, wechselte anschließend zu Duke und spielt seit 2026 für Miami. Bei Duke entwickelte er sich zu einem produktiven Starter und führte das Team zum ACC-Titel, bevor er den nächsten Schritt in ein Programm mit nationalen Titelambitionen machte.
Darian Mensah entwickelte sich in dieser Saison zu einem ernsthaften Kandidaten für die erste Runde des 2027er NFL Drafts. Nach seinem Wechsel von Tulane über Duke zu Miami scheint er in der Offensive der Hurricanes angekommen zu sein und zeigt, warum sein Name mittlerweile immer häufiger in der QB-Diskussion fällt. Gegen Florida State hatte er nicht sein bestes Spiel, und die Interception muss er sich ankreiden lassen. Die PFF-Bewertung von 64 halte ich dennoch für zu niedrig, um seinen Auftritt angemessen zu beschreiben. Ein Quarterback muss nicht jedes Play perfekt ausführen. Entscheidend ist für mich, wie er auf Fehler reagiert und ob er in den wichtigen Momenten liefern kann. Genau das tat Mensah: Miami gewann mit 43:35 nach doppelter Overtime, und Mensah führte sein Team mit seinem Arm zum Sieg.
Besonders gefällt mir, wie gut Mensah die Miami-Offense versteht. Er weiß, welche Möglichkeiten ihm seine Receiver bieten, und geht mit ihnen unterschiedlich um. Bei Malachi Toney vertraut er darauf, dass dieser auch umkämpfte 50/50-Bälle gewinnen kann. Bei anderen Receivern ist Mensah deutlich vorsichtiger, was für ein gutes Verständnis seiner Mitspieler spricht. Dazu kommt sein gutes Ball-Placement, mit dem er seine Receiver in eine gute Position bringt, um den Ball zu fangen und nach dem Catch Raumgewinn zu erzielen. Auch seine Mobilität sollte man nicht unterschätzen. Sein „Houdini-Play“ gegen Florida State erinnerte mich an Caleb Williams und zeigte, dass Mensah auch dann noch Lösungen finden kann, wenn ein Spielzug eigentlich schon verloren scheint. Er besitzt die Fähigkeit, Druck auszuweichen, Plays zu verlängern und dabei weiterhin nach Möglichkeiten im Passspiel zu suchen.
Für mich bleibt Mensah damit ein ernsthafter First-Round-Kandidat. Natürlich muss er seine Entscheidungsfindung weiter verbessern und Fehler wie die Interception vermeiden, aber ich möchte keinen Quarterback sehen, der jedes Play fehlerfrei spielt – das gibt es nicht. Viel wichtiger ist, dass Mensah in den entscheidenden Situationen Verantwortung übernimmt und sein Team zum Sieg führen kann. Gegen Florida State war der Druck groß, und er lieferte, als es darauf ankam. Zusammen mit seinem Arm, dem guten Placement, seiner Mobilität und seinem Verständnis der Miami-Offense ergibt das ein Profil, das für NFL-Teams interessant sein dürfte. Für mich hat dieses Spiel trotz einzelner Fehler eher bestätigt, warum Mensah in der Diskussion um die erste Runde auftaucht.
5. Drew Mastemaker (Oklahoma State Cowboys)
- 6’3″ (191 cm)
- 213 lbs (97 kg)
- Redshirt Sophomore
Drew Mestemaker ist 20 Jahre alt und eine der ungewöhnlichsten Geschichten dieses Draft-Jahrgangs. Er begann seine College-Karriere bei North Texas, wo er sich vom wenig beachteten Walk-on zum Starting Quarterback entwickelte, und folgte anschließend seinem Head Coach Eric Morris zu Oklahoma State. Besonders bemerkenswert: In der Highschool hatte er kein einziges Varsity-Spiel (Spiel mit der ersten Mannschaft) als Starting Quarterback absolviert, bevor er sich auf College-Niveau etablierte.
Drew Mestemaker hat sich in den vergangenen Wochen zu einem der spannendsten Quarterbacks der Draft-Klasse 2027 entwickelt. Sein Weg vom wenig beachteten Walk-on bei North Texas zum Starter bei Oklahoma State ist ungewöhnlich, mittlerweile wird sogar über ihn als möglichen QB1 gesprochen. Nach einer erneut starken Woche 7 kann ich diese Diskussion zumindest teilweise nachvollziehen. Mestemaker besitzt vielleicht nicht die außergewöhnlichen körperlichen Voraussetzungen von Arch Manning, liefert auf dem Feld momentan aber mehr, als man ihm vor der Saison zugetraut hätte.
Was bei Mestemaker besonders auffällt, ist seine Ruhe in der Pocket. Er arbeitet seine Reads geduldig durch, behält beim Herausrollen die Augen downfield und zeigt gerade bei tiefen Pässen ein beeindruckendes Ball Placement. Seine Würfe kommen häufig genau dorthin, wo der Receiver sie aufnehmen kann, ohne dabei sein Tempo zu verlieren. Dazu attackiert er enge Fenster gegen Zonenverteidigungen und wirkt als Passer zunehmend sicher. Es gibt allerdings noch Entwicklungspunkte: Manchmal bleibt er zu lange in der Pocket und nimmt einen Sack, obwohl er den Druck früher erkennen müsste. Er muss lernen, seine Geduld mit der nötigen Dringlichkeit zu verbinden. Trotzdem zeigt er Woche für Woche, dass er mehr ist als eine nette Überraschung.
Ein möglicher Nachteil für Mestemaker ist allerdings die sportliche Perspektive von Oklahoma State. Dass sich das Team voraussichtlich nicht für die Playoffs qualifizieren wird, könnte im Draft-Rennen eine Rolle spielen. Während Quarterbacks wie Mensah bei einer Playoff-Teilnahme die Chance bekommen, sich auf nationaler Bühne gegen Top-Konkurrenz zu beweisen, muss Mestemaker vermutlich vor allem durch seine Leistungen in der regulären Saison überzeugen. Das macht den QB1-Talk nicht weniger interessant, aber seine Aufgabe umso schwieriger: Er muss weiter konstant produzieren und zeigen, dass seine Leistungen auch unabhängig von seinem Umfeld für die NFL sprechen. Für mich liefert Mestemaker aktuell mehr, als man angesichts seiner körperlichen Voraussetzungen und seines ungewöhnlichen Karrierewegs erwarten würde, hält er das so bei, gilt er für mich als sicherer First-Round Quarterback im 2027er Draft.
6. Trinidad Chambliss (Ole Miss Rebels)
- 6’0″ (183 cm)
- 210 lbs (95 kg)
- 5th Year / Graduate
Trinidad Chambliss wurde am 20. Oktober 2001 geboren und ist 24 Jahre alt, während der Saison 2026 wird er 25. Damit ist er deutlich älter als viele andere Prospects auf dieser Liste. Seine College-Karriere begann bei Ferris State, wo er auf Division-II-Niveau spielte und die nationale Meisterschaft gewann, bevor er zu Ole Miss wechselte.
Trinidad Chambliss ist für mich ein weiteres Beispiel für die Inkonstanz dieser Quarterback-Klasse: Mal hui, mal pfui. Auf starke Auftritte folgen immer wieder schwächere Phasen, in denen er mit ungenauen Würfen und fragwürdigen Entscheidungen auffällt. Sein Talent ist dabei unbestreitbar, bislang gelang es ihm aber zu selten, seine guten Leistungen konstant abzurufen. Genau das macht seine Bewertung so schwierig. An guten Tagen sieht er wie ein gefährlicher Playmaker aus, an schlechten lässt er zu viele Möglichkeiten liegen.
Besonders auffällig ist, wie gerne Chambliss das Feld tief attackiert. Er sucht das Big Play und scheut sich nicht, schwierige Würfe zu nehmen. Dazu kommt seine Mobilität, mit der er Spielzüge verlängern, dem Druck entkommen und selbst First Downs erlaufen kann. Diese Fähigkeiten machen ihn zu einem unangenehmen Gegner und geben ihm ein besonderes Playmaking-Potenzial. Allerdings geht er dabei oft zu aggressiv vor und riskiert unnötige Ballverluste. Für den nächsten Schritt muss er besser erkennen, wann sich ein riskanter Wurf lohnt und wann es sinnvoller ist, den Ball sicher zu spielen.
Ein entscheidender Faktor ist außerdem sein Alter. Mit 25 Jahren zum Draft gehört Chambliss zu den älteren Quarterbacks dieser Klasse und muss diese Saison für die NFL jetzt überzeugend gestalten. Bei jüngeren Spielern kann man schwächere Leistungen eher als Teil eines längeren Entwicklungsprozesses einordnen; bei Chambliss ist dafür deutlich weniger Spielraum. Seine Mobilität und seine Fähigkeit, Spiele mit einzelnen Aktionen zu verändern, machen ihn weiterhin interessant. Wenn er seine Inkonstanz und die riskanten Entscheidungen aber nicht in den Griff bekommt, könnte er aus der ersten Runde rutschen. Chambliss hat das Potenzial, ein Spiel zu verändern, er muss jetzt beweisen, dass er auch verlässlich genug für die NFL ist.
7. Julian Sayin (The Ohio State Buckeyes)
- 6’1″ (185 cm)
- 208 lbs (94 kg)
- Junior
Julian Sayin wurde am 22. Juli 2005 geboren und ist 21 Jahre alt. Er spielte College-Football zunächst bei Alabama, wechselte dann zu Ohio State und entwickelte sich dort zum Starter. Sayin wurde früh für seine Genauigkeit und sein strukturiertes Passspiel bekannt; sein älterer Bruder Aidan war ebenfalls Quarterback und spielte bei Penn State.
Julian Sayin gehörte vor der Saison zu den Quarterbacks mit dem größten Hype, doch mittlerweile ist er für mich ein Stück weit in der Realität angekommen. Seine Genauigkeit, sein Ball Placement und sein Processing gehören weiterhin zu seinen Stärken. Wenn der Spielplan funktioniert und er seine Würfe im Rhythmus anbringen kann, ist Sayin ein effizienter Passer, der eine Offense zuverlässig führen kann. Allerdings zeigt sich zunehmend, wie abhängig er von seinem System und seinen Mitspielern ist. Besonders Jeremiah Smith hilft ihm mit seiner individuellen Klasse, schwierige Bälle in erfolgreiche Plays zu verwandeln. Gegen Indiana wurde diese Abhängigkeit deutlich, denn Sayin hatte phasenweise große Probleme und erwischte einen schwachen Tag.
Mein größter Kritikpunkt bleibt seine fehlende Fähigkeit, außerhalb der Struktur Plays zu kreieren. Sayin wirkt stark auf Plan A angewiesen. Sobald die ersten Optionen nicht funktionieren, fehlt ihm bislang die Kreativität, um die Offense trotzdem am Leben zu halten. Gegen Indiana unterliefen ihm mehrere Fehler, ehe er später verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Gleichzeitig muss man Julian Sayin zugute halten, dass die Offense insgesamt trotz des enormen Talents noch nicht so ins Rollen kommt wie in den vergangenen Jahren. Nicht jedes Problem liegt bei Sayin. Trotzdem muss er beweisen, dass er mehr ist als ein Quarterback, der ein funktionierendes Scheme ausführt und von einem starken Supporting Cast profitiert.
Für mich bleibt Sayin ein Quarterback mit einem hohen Floor, dessen Genauigkeit und Spielverständnis in einem passenden NFL-System durchaus wertvoll sein können. Doch der Hype aus der vergangenen Saison ist inzwischen verpufft, und seine Grenzen werden sichtbarer, wenn Plan A scheitert. Seine Verletzung und die damit verbundene Ausfallzeit erschweren es ihm zusätzlich, seinen Draft Stock im restlichen Saisonverlauf zu verbessern. Deshalb halte ich mittlerweile eine Rückkehr ans College 2027 für mehr als denkbar. Ein weiteres Jahr könnte ihm helfen, seine Entscheidungsfindung unter Druck und seine Fähigkeit zur Improvisation weiterzuentwickeln. Sayin hat die Genauigkeit und das Processing für die NFL, muss aber erst beweisen, dass er auch ohne perfekte Bedingungen und herausragende Unterstützung eine Offense tragen kann.
8. Josh Hoover (Indiana Hoosiers)
- 6’2″ (188 cm)
- 200 lbs (91 kg)
- Senior
Josh Hoover ist 22 Jahre alt und begann seine College-Karriere 2022 bei der TCU, wo er sich über mehrere Spielzeiten zum Starting Quarterback entwickelte und Erfahrung in der Big12 sammelte. Zur Saison 2026 wechselte er zu Indiana und spielt damit erstmals für ein anderes College-Programm. Durch seine Zeit bei TCU bringt er bereits einige Jahre Erfahrung im College Football mit.
Josh Hoover hatte mit Ohio State seinen ersten richtigen Härtetest – und für mich hat sich dabei bestätigt, dass er eher ein Day-2-Prospect als ein klarer First-Round-QB ist. Dass Indiana die Partie so lange offen halten konnte, lag weniger an Hoover als an der schwachen Offensive von Ohio State. Zwar warf er kurz vor Schluss einen möglichen Game-Winning-Touchdown, doch sein Receiver bekam den Fuß nicht rechtzeitig innerhalb des Spielfelds auf den Boden. Mit einem sauberen Catch hätte Indiana das Spiel gewinnen können. Hoover hatte damit die Chance auf einen echten Statement-Moment, konnte diesen aber nicht vollenden.
Hoover ist für mich ein unspektakulärer Quarterback, der viele grundlegende Dinge solide erledigt. Er arbeitet sich durch seine Reads, kann mit seinen Augen gegnerische Safeties beeinflussen und bewegt sich ordentlich in der Pocket. Auch seine Mobilität gefällt mir, weil er Druck ausweichen, Plays verlängern und bei Bedarf selbst Raum erlaufen kann. Gleichzeitig fehlen ihm die außergewöhnlichen körperlichen Voraussetzungen und das Playmaking, das andere Quarterbacks dieser Klasse auszeichnet. Insgesamt sehe ich seine Quarterback-Attribute auf einem gehobenen Durchschnittsniveau – gut genug, um in der NFL eine Rolle zu finden, aber bislang ohne herausragendes Merkmal.
Deshalb sehe ich Hoover aktuell als typischen Kandidaten für Tag 2. Er könnte sich zu einem guten Backup entwickeln und im richtigen System vielleicht sogar mehr erreichen, wenn seine Stärken optimal eingesetzt werden. Für einen klaren First-Round-QB fehlt mir jedoch der Beweis, dass er Spiele mit besonderen Aktionen entscheiden kann. Genau solche Momente hat Fernando Mendoza in seiner Zeit bei Indiana mehrfach gezeigt. Hoover dagegen bislang kaum. Das Spiel gegen Ohio State hätte eine Gelegenheit sein können, sich mit einem entscheidenden Play in den Vordergrund zu spielen. Hoover bringt solide Grundlagen und eine interessante Mobilität mit, aber für mich ist das bislang zu wenig, um ihn als First-Round-Kandidaten einzustufen.
9. Sam Leavitt (Louisiana State University Tigers)
- 6’2″ (188 cm)
- 205 lbs (93 kg)
- Junior
Sam Leavitt ist 21 Jahre alt. Er begann seine College-Karriere 2023 bei Michigan State, bevor er 2024 zu Arizona State wechselte. Dort machte er sich einen Namen und führte die Sun Devils in der Saison 2024 bis in die College Football Playoffs. Für die Saison 2026 wechselte Leavitt zur LSU und schlägt damit das nächste Kapitel seiner College-Karriere auf.
Sam Leavitt hat sich in den vergangenen zwei bis drei Wochen wieder zurückgekämpft und damit gezeigt, warum er weiterhin ein interessantes Quarterback-Prospect ist. Sein Arm und seine Mobilität geben ihm das Potenzial, auch auf NFL-Niveau Plays zu kreieren. Gerade gegen Mississippi State zeigte er zuletzt eine nahezu fehlerfreie Leistung und blieb vor allem ohne Turnover. Genau solche Auftritte braucht Leavitt, um seinen Draft Stock weiter zu verbessern. Denn trotz seiner Fortschritte bleibt Ball Security für mich ein großes Fragezeichen. Er neigt dazu, schwierige Würfe zu erzwingen und gegnerische Verteidiger mit seinen Augen zu wenig zu respektieren. Dass er diese Fehler zuletzt besser vermieden hat, ist ein positives Zeichen, muss sich aber über mehrere Spiele bestätigen.
Seine Verletzung ist weiterhin ein Faktor, der ihn ausbremst. Gleichzeitig könnte die aktuelle Situation ihm die Gelegenheit geben, an seiner Armqualität und den Details seiner Wurftechnik zu arbeiten, um den letzten Feinschliff für den nächsten Entwicklungsschritt zu bekommen. Leavitt bringt viele spannende Voraussetzungen mit, doch zwischen seinem Talent und einem möglichen First-Round-Prospect steht noch einiges an Arbeit. Für mich ist er derzeit ein typischer Quarterback für Tag 2 mit Upside – oder, um es in Ebay-Sprache auszudrücken, ein Projekt für Bastler. Das Potenzial ist da, aber ein NFL-Team müsste bereit sein, Zeit in seine Entwicklung zu investieren, um seine Entscheidungsfindung und den Umgang mit riskanten Würfen zu verbessern.
Trotzdem ist seine Geschichte für diese Saison noch lange nicht auserzählt. Sollte LSU sich für die Playoffs qualifizieren, hätte Leavitt die Chance, sich auf nationaler Bühne gegen starke Gegner zu beweisen und vielleicht doch noch in die Diskussion um einen Erstrunden-Pick vorzustoßen. Dafür muss er allerdings weiter zeigen, dass er seine Fehler minimieren und die Offense kontrollieren kann, ohne seine Playmaking-Fähigkeiten aufzugeben. Ebenso denkbar ist ein weiteres College-Jahr mit Lane Kiffin bei der LSU, in dem er an seinen Schwächen arbeitet und sich als Passer weiterentwickelt. Leavitt bleibt für mich ein spannender Prospect mit viel Upside, aber seine Ball Security wird entscheidend dafür sein, ob aus dem Tag-2-Kandidaten noch ein möglicher First-Round-QB werden kann.
10. Jayden Maiava (University of Southern California Trojans)
- 6’4″ (193 cm)
- 230 lbs (104 kg)
- Redshirt Senior
Jayden Maiava ist 22 Jahre alt und spielte zunächst bei UNLV, bevor er zu USC wechselte. Dort musste er hinter Miller Moss warten, übernahm später aber die Starterrolle und sammelte wertvolle Erfahrung auf höchstem College-Niveau. Maiava bringt mit seiner Größe und Armstärke ein interessantes NFL-Profil mit.
Jayden Maiava ist für mich ein Quarterback, der frühestens ab Runde 3 interessant wird und bei dem ein NFL-Team mindestens eine Saison Entwicklungszeit einplanen muss. In der vergangenen Saison bekam er kurzzeitig etwas Hype, der allerdings genauso schnell wieder abflachte. Auch in dieser Draft-Klasse sehe ich bei ihm zwar interessante Anlagen, aber noch keinen Quarterback, dem ich zutraue, ein NFL-Team zu führen. Ein weiteres Jahr am College wäre deshalb durchaus denkbar. Dabei muss man allerdings auch sein Alter im Blick behalten: Mit 22 Jahren ist er für einen College-Quarterback nicht mehr besonders jung und hat weniger Zeit, um sich als Prospect weiterzuentwickeln, als andere.
Was für Maiava spricht, ist vor allem sein physisches Profil. Er bringt die Größe und Armstärke mit, um den Ball über alle Ebenen des Feldes zu verteilen, und kann auch tiefe Pässe mit ordentlich Tempo und Gefühl werfen. Außerdem besitzt er genug Mobilität, um sich in der Pocket neu zu positionieren oder bei Bedarf selbst Raumgewinn zu erzielen. Auf der anderen Seite fehlt ihm noch die Konstanz in seiner Entscheidungsfindung. Teilweise fixiert er seinen ersten Read zu lange, wodurch sich Gelegenheiten für die Defense ergeben. Auch seine Wurfmechanik sieht nicht ganz sauber aus. Das sind Probleme, die auf NFL-Niveau schnell bestraft werden können.
Für mich bleibt Maiava deshalb ein Entwicklungsprojekt mit einem interessanten körperlichen Fundament, aber einigen offenen Fragen im Spielverständnis und in der Konstanz. Ich sehe in ihm einen möglichen Pick ab Runde 3, bei dem ein Team Geduld mitbringen und gezielt an seiner Entscheidungsfindung und Mechanik arbeiten muss. Für Teams, die einen richtigen Starter suchen, wird Maiava deshalb eher uninteressant.
11. LaNorris Sellers (South Carolina Gamecocks)
- 6’3″ (191 cm)
- 240 lbs (109 kg)
- Senior
LaNorris Sellers ist 20 Jahre alt und spielt seit Beginn seiner College-Karriere für South Carolina. Er ist körperlich außergewöhnlich ausgestattet und verbindet einen kräftigen Arm mit der Fähigkeit, selbst Läufe zu kreieren und Tackles zu brechen. Sein Profil unterscheidet sich damit von klassischen Pocket-Passern.
LaNorris Sellers galt einst als eine der großen Dual-Threat-Hoffnungen im College Football. Der Hype um ihn verflüchtigte sich allerdings bereits zu Beginn der vergangenen Saison, und auch 2026 erwischte er zunächst keinen überzeugenden Start. Dabei muss man berücksichtigen, dass South Carolina kein überragendes Team hat, das ihm die Arbeit unbedingt leichter macht. In Woche 6 gegen Florida meldete er sich dann aber plötzlich mit einer herausragenden Leistung zurück und brachte auch als Passgeber sein Potenzial auf den Platz. Seitdem hört man seinen Namen wieder etwas häufiger, und man versteht erneut, warum er ursprünglich so hoch eingeschätzt wurde.
Bei Sellers muss man seine Mobilität ganz klar an die erste Stelle setzen. Er besitzt die Athletik, um selbst große Raumgewinne zu erzielen, Tackles zu brechen und eine Defense mit seinen Läufen vor massive Probleme zu stellen. Genau dafür könnte ihn ein NFL-Team verpflichten. Sein Floor im Run Game ist außergewöhnlich hoch, und seine Fähigkeiten als Läufer könnten einer Offensive schon früh einen Mehrwert geben. Das große Fragezeichen bleibt allerdings sein Passing Game. Sellers wirft unpräzise und inkonstant, seine Ballplatzierung schwankt stark, und auch seine Mechanik sieht nicht sauber aus. Um als NFL-Quarterback bestehen zu können, müsste er sich als Passgeber noch einmal enorm steigern – für mich sogar stärker, als es Lamar Jackson auf seinem Weg in die NFL getan hat. Die Frage ist, ob sich diese Probleme tatsächlich beheben lassen oder ob seine Schwächen im Passspiel auf diesem Niveau zu schwer wiegen.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Team auf Sellers’ außergewöhnliche Anlagen schaut und sich zutraut, das schon irgendwie hinzubekommen, besonders wenn noch weitere Spiele wie in Woche 6 folgen. Ich bin da allerdings deutlich skeptischer. Seine Mobilität macht ihn zu einem faszinierenden Prospect, aber sie allein reicht nicht aus, um dauerhaft auf NFL-Niveau Quarterback zu spielen. Das starke Spiel gegen Florida hat gezeigt, was in ihm steckt, doch jetzt muss er beweisen, dass er diese Leistungen auch konstant abrufen kann. Für mich ist Sellers deshalb ein Kandidat ab Runde 3, bei dem ein Team viel Geduld, einen klaren Entwicklungsplan mitbringen muss und Bereitschaft, das gesamte System auf ihn auszulegen.
12. Austin Simmons (Missouri Tigers)
- 6’4″ (193 cm)
- 220 lbs (100 kg)
- Senior
Austin Simmons wurde am 8. November 2005 geboren und ist 20 Jahre alt. Er spielte zunächst bei Ole Miss und wechselte 2026 zu Missouri; neben Football war er auch im Baseball aktiv. Simmons ist Linkshänder und bringt mit seiner Größe und Armstärke interessante Voraussetzungen mit – sein Wechsel zu Missouri gab ihm die Chance, sich als Starter neu zu etablieren.
Austin Simmons kam für mich praktisch von heute auf morgen in die Diskussion um die Quarterbacks des 2027er Drafts. Plötzlich war er da und hatte bis Woche 7 eine nahezu fehlerfreie Saison gespielt. Gegen Ole Miss traf er dann erstmals auf einen wirklich starken Gegner. Dabei brach Simmons nicht ein, doch die Offense verlor ihre Explosivität und hatte große Probleme, ihren Rhythmus zu finden. Für mich ist Simmons trotzdem einer der spannendsten Aufsteiger dieser Klasse, weil er einige Werkzeuge mitbringt, die sofort auffallen.
Besonders sein Arm hat es mir angetan. In seinen Würfen steckt ein besonderer Zip, eine Geschwindigkeit, die man nicht bei jedem Quarterback sieht. Dabei erkennt man für mich auch seine Vergangenheit als Baseballspieler. Der Ball kommt mit einer gewissen Schärfe aus seiner Hand, die auf einen starken Arm schließen lässt. Dazu kommt, dass Simmons Plays mit seiner Mobilität verlängern kann und nicht darauf angewiesen ist, den Ball ausschließlich aus einer sauberen Pocket zu werfen. Gleichzeitig muss er noch beweisen, dass diese physischen Fähigkeiten auch gegen starke Defenses konstant zu produktiven Plays führen und er die Offensive selbst dann am Laufen halten kann, wenn der ursprüngliche Spielplan nicht funktioniert und er zum Beispiel keine Unterstützung durch das Run-Game erhält.
Für mich ist Simmons deshalb ein Prospect, welches man unbedingt weiter beobachten sollte. Sein Arm und seine Fähigkeit, außerhalb der Struktur etwas zu kreieren, geben ihm ein interessantes Potenzial. Allerdings ist die bisherige Stichprobe noch begrenzt, und das Spiel gegen Ole Miss hat gezeigt, dass der nächste Schritt darin besteht, diese Anlagen auch gegen Top-Gegner in eine funktionierende Offense umzusetzen. Simmons ist für mich noch kein fertiges Quarterback-Profil, aber einer der Spieler, bei denen es sich lohnen könnte, früh genauer hinzuschauen. Wenn er seine bisherige Entwicklung bestätigt, ist die erste Runde alles andere als hypothetisch.
Alle Angaben zu Gewicht, Alter etc. sind ohne Gewähr. Die Daten stammen von PFF und Co. und weichen nicht selten von den beim Combine gemessenen Werten ab.
Fazit:
Nach sieben Wochen College Football zeichnet sich für mich ein spannendes, aber keineswegs tiefes Quarterback-Jahr für den 2027er NFL Draft ab. Aktuell sehe ich fünf Kandidaten, die sich realistische Chancen auf einen Pick in der ersten Runde erarbeiten können: Drew Mestemaker, Darian Mensah, Dante Moore, C.J. Carr und Austin Simmons. Dabei befinden sich diese fünf auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen und bringen ganz verschiedene Profile mit. Während einige bereits mit konstanten Leistungen überzeugen, haben andere noch einiges zu beweisen. Besonders bei Mestemaker und Simmons ist interessant, wie schnell sich ihr Name in der Diskussion nach oben gearbeitet hat. Bei Moore und Carr wird es darum gehen, ihre Qualität auch gegen starke Gegner zu bestätigen, während Mensah seine bisherigen Leistungen ebenfalls weiter untermauern muss. Für mich sind das momentan die fünf Namen, die man bei der Frage nach möglichen First-Round-Quarterbacks besonders im Auge behalten sollte.
Dahinter gibt es einige spannende Entwicklungen, bei denen die weitere Saison entscheidend sein wird. Spieler wie Trinidad Chambliss, Arch Manning, Julian Sayin, Sam Leavitt oder LaNorris Sellers besitzen interessante Anlagen, müssen aber noch zeigen, dass sie ihre Stärken konstant auf den Platz bringen und ihre jeweiligen Schwächen in den Griff bekommen können. Bei einigen von ihnen könnte ein weiteres Jahr am College der sinnvollste Schritt sein, um sich weiterzuentwickeln und mit einem klareren Profil in den NFL Draft zu gehen. Gleichzeitig können starke Leistungen in den kommenden Wochen und insbesondere in den Playoffs die Draft Stocks einzelner Quarterbacks noch einmal deutlich verändern. Nach sieben Wochen ist deshalb noch längst nichts entschieden. Meine aktuelle Topgruppe steht, doch dahinter bleibt viel Bewegung möglich – und genau das macht diese Quarterback-Klasse so interessant.




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