Woche 1 Buffalo Bills – Pittsburgh Steelers

written by Sascha Steel
9 · 14 · 21

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Buffalo Bills – Pittsburgh Steelers

Here we go. Endlich ist die neue Saison da und die Steelers mussten erstmal ins nicht gerade angenehme Buffalo. Die Vorfreude auf die Saison ist riesengroß, in Bezug auf die Steelers aber dennoch mit vielen Fragezeichen verbunden. Ungewissheiten auf CB, der O-Line, dem Rungame und letztendlich auch beim QB. All dies sollte dann gleich in Woche 1 bei einem der Top Favoriten der AFC getestet werden.

Also los geht’s, Kickoff von Boswell und der Bills Returner läuft den Return gleich mal an die Steelers 24. Ok man war schon gleich mal bedient. Doch die Steelers D schaffte ein erstes 3 and out und die Bills mussten sich mit einem 37y Field Goal begnügen.

Doch die Steelers Offense war erst mal nicht viel besser. Das Laufspiel mit Rookie RB und der OLine muss sich erst finden. Und gerade für die Rookies war es in Buffalo bestimmt nicht einfach. Manche Dinge kann man eben erst im Gamespeed lernen, und das müssen sie teilweise auf jeden Fall noch. Ben war mit seinen Pässen on und off. Ein schöner Ball auf Dionte Johnson brachte zwar ein first down, doch ein schlecht geworfener Ball beim 3rd stoppte dann den Drive.

Zunächst passierte punktetechnisch in der ersten Hälfte nicht mehr viel. Buffalo kam nicht voran, das hatte mehrere Gründe. Meist war es der Druck der Steelers Fron 7. Ein gutes Play eines DB, aber die Steelers hatten auch zwischendurch Glück, als zum Beispiel ein Emanuell Sanders die gesamte Steelers D überlief, aber komplett frei von Josh Allen überworfen wurde. Zudem gab es die ein oder andere Holding Strafe gegen die Bills, gefühlt hätten da aber noch viel mehr bestraft werden müssen. Einzig die Läufe von Josh Allen waren zwischendurch unlösbar für die Steelers Defense.

Mitte des zweiten Qtr kamen die Bills doch einmal in gute Feldposition, aber auch nur, da sich Rookie Punter Harvin III seinen einzig schlechten Kick leistet und den Bills den Ball an der Steelers 35 gab. Doch 2 Spielzüge später kam T.J Watt mit einem Strip Sack an Allen und Cam Heyward konnte den Ball sichern. Doch auch die Steelers konnten durch immer wieder unsaubere Spielzüge und gute Buffalo Defense nicht übers Feld marschieren.

Zum Ende der ersten Hälfte konnten die Bills aber doch einen guten Drive hinlegen und am Ende mit einem TD auf Davis abschließen und gingen so mit einer 10-0 Führung in die Pause. Der TD am Ende war enttäuschend, aber das Gefühl war immer noch da, hier kann was gehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Steelers den Ball und es war klar man muss nun was zeigen um nicht aussichtslos n Rückstand zu geraten.  Und so war es dann auch ein schöner Pass über die Mitte auf Ebron und ein toller Sideline Catch von Claypool, was die Steelers Offense zum Leben erweckte. Man brachte den Ball auch innerhalb die 10 Yards der Bills, doch wiederum wurde zu unsauber gespielt und man musste sich mit einem FG von Boswell Begnügen. Aber man war endlich auf dem Scoreboard. 10-3

Die Bills Offense schien dann auch mehr in einen Groove zu kommen, doch die Steeles Defense hatte Antworten. Bufallo hat es dann aber an der Steelers 35 übertrieben und spielte einen langen 4th und 8 aus, anstatt auf das lange Fieldgoal zu gehen. Denn die Steelers D lies hier nichts mehr zu und es gab einen Turnover on Downs.

Die Offense der Steelers wurde dann ein wenig aggressiver. Ein Pass über die Mitte auf Rookie TE Freiermuth und ein End Around Lauf von WR Claypool brachte die Steelers kurz vor die Bills Goalline. Doch wieder kam man mit 3 Spielzügen bis nur an die 2 Yard Linie und entschied sich auch hier für ein FG und es stand 10-6.

Die Bills Offense hingegen bekam immer mehr Probleme mit der Steelers D. Der Druck der Front 7 war einfach zu jederzeit toll und wenn dann ein Safety wie Minkah noch tollen Run Support leisten kann bringt man den Gegner zu einem vierten Versuch. Bei vierter und 1 spielten die Bills wieder aus, doch Cam Sutton las den Versuch perfekt und es gab das nächste Turnover on Down. Die Steelers waren dann schnell in guter Feldposition und einer der wenig richtig guten Läufen von Najee Harris bereitet einen schönen Pass und noch besseren Catch von Big Ben auf Dionte Johnson in der Endzone vor. Touchdown Steelers. 10-13

Jetzt war das Momentum auf der Steelers Seite und die Defense lies nichts zu. Ein guter Pass auf Sanders wurde toll von Piere verteidigt und dann wurde Josh Allen von Cam Heyward gesackt. Die Bills mussten Punten. Und hier kam ein in den letzten Jahren seltenes Highlite der Special Teams. Miles Killebrew kam durch die Mitte durch und konnte den Punt blocken. Gilbert Ulyssee III schnappte sich den freien Ball und trug ihn in die Endzone. Touchdown Steelers zum 10-20

Die Bills kamen dann aber doch recht schnell über das Feld, schafften es aber dann doch nur zu einem FG. Die Bend don´t Break Mentalität der Steelers Defense zeigte sich mal wieder. 13-20.

Es waren nun noch 5:23 zu spielen und man dachte, hey einfach die Uhr laufen lassen und die Bills nicht mehr ran lassen. Doch bei jedem Passversuch blieb einem fast das Herz stehen. Ein schöner Catch von Juju brachte den Ball in die Bills Hälfte und auch der langsame Ben kam zu einem Lauf über 8 yards. Es war aber wieder Claypool der die Steelers bei einem dritten Versuch mit einem guten Catch rettete. Am Ende reichte es noch zu einem FG durch Boz und einer 10 Punkte Führung mit noch ca 2:40 auf der Uhr. Im Football kann das eine Ewigkeit sein.

Doch Allen wir wieder ständig unter Druck. Mit Probleme und einem verwandelten vierten Versuch kam man einigermaßen über das Feld, dich es fraß Zeit. T.J. Kam zu seinem zweiten Sack und die ein oder andere Strafe für die Bills sorgte das denen der Anschluss TD verwehrt blieb und sie entschieden sich für ein FG. Mit nur noch 46 Sekunden auf der Uhr entschied sich Bufallo logischerweise für eine Onside Kick, doch Juju konnte den Ball souverän sichern und die Steelers gewannen für die meisten unerwartet in Bufallo.

Am Ende des Tages muss man sagen es war ein Sieg des kompletten Teams. Die Offense muss noch ihren Groove finden und hat viel Luft nach oben. Aber man hat keine katastrophalen Fehler gemacht und so blieb man im Spiel. Das Special Team hat einen TD auf das Scoreboard gebracht. Die Defense war sehr stark. Man konnte ständig den Druck auf Allen hochhalten, obwohl man statt wie gewohnt viel zu blitzen, meist nur 4 Mann gerusht hat. Die Rotation von Watt, Highsmith und Ingram hat sehr viel Spaß gemacht und ein überragender Cam Heyward in der Mitte hat diesen Eindruck nur ergänzt. Auch die defensive Backs hatten mehr Licht wie Schatten. Klar war nicht alles super, aber die Plays von Cam Sutton, vor allem beim Flea Flicker und beim vierten Versuch den er stoppte, waren toll. Auch Tre Norwood mag ich erwähnen. Als Rookie der hinteren Runden hat er 80 Prozent der defensiven Snaps gespielt. Sah nicht immer gut aus, hat aber auch schöne Plays gemacht. Das ist doch eine tolle Grundlage um sich im Lauf der Saison hoffentlich noch zu steigern.

Nun stehen die Steelers für viele unerwartet bei 1-o und empfangen nächsten Sonntag im Heinz Field die Las Vegas Raiders.

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