Review Week 8: Pittsburgh Steelers @ Philadelphia Eagles

written by Daniel Stahl
11 · 01 · 22

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Wie befürchtet und von allen Experten vorhergesagt, unterlagen die Steelers bei den Eagles haushoch und im Prinzip auch chancenlos mit 13-35.

Das Spiel begann mit Ballbesitz für die Steelers und wie eigentlich immer mit einem Run ohne Raumgewinn. Anschließend musste der Rookie-Quarterback Kenny Pickett selbst laufen, erzielte dadurch allerdings nur ein Yard an Raumgewinn. Bei drittem Versuch und neun Yards zu überbrücken wurde Pickett das erste Mal in diesem Spiel von seiner O-Line im Stich gelassen, es sollte nicht das letzte Mal sein, und steckte einen Sack ein. Haason Reddick nutzte ein großes Loch zwischen James Daniels und Chukwuma Okorafor um freie Bahn auf Pickett zu bekommen. Ein weiteres 3&Out für die Steelers – in dieser Kategorie gehören sie zu den schlechtesten Teams der NFL.

Der erste Drive der Eagles startet an deren 32-Yard-Linie. Zu Beginn versucht Philadelphia sowohl Pass- als auch Run-Game zu etablieren wobei die Defense das Laufspiel der Eagles noch gut unter Kontrolle hatte und Jalen Hurts hauptsächlich durch seinen Arm einiges an Distanz überwinden konnte. Eine kritische Situation mussten die Eagles beim vierten Versuch mit zwei Yards bis zum First Down überstehen, taten dies durch eine RPO mit Pass auf den Tight End Dallas Goedert jedoch sehr souverän. Nach einem Screen Pass auf DeVonta Smith, der von Ahkello Witherspoon gut verteidigt wurde und dadurch zu keinem Raumgewinn führte, holte Jalen Hurts zum ersten Mal richtig aus und feuerte das Ei von der 39-Yard-Linie in die Endzone auf AJ Brown, der den Ball zwischen Minkah Fitzpatrick und Terrell Edmunds zum ersten Touchdown runter pflückte. Da sah das Safety-Duo der Pittsburgh Steelers alles andere als gut aus!

Die Antwort der Steelers sollte mit einem guten zweiten Drive nicht lange auf sich warten lassen. Es begann mit einem kurzen Pass auf Derek Watt für fünf Yards, der jedoch durch eine Strafe für Illegal Man Downfield durch Kevin Dotson egalisiert wurde. Bei 2nd&10 warf Kenny einen Screen Pass auf Diontae Johnson, der durch die starke Block Unterstützung von Chase Claypool das First Down erreichte. Es folgte ein Pass auf Claypool, der an der Außenlinie wartete und acht Yards gut machte. Darauf folgte eine weitere Strafe, diesmal für Illegal Formation der Nummer 76 Chukwuma Okorafor, was den Steelers einen Raumverlust von fünf Yards einhandelte. Anschließend wurde Pickett erneut gesacked, nachdem er keine Anspielstation fand und den Ball nicht rechtzeitig losgeworden ist. Diesmal hatte Pittsburgh jedoch Glück mit den Flaggen und der Drive wurde durch die Holding-Strafe gegen James Bradberry, der gegen George Pickens illegal zugelangt hatte, am Leben gehalten und brachte den Steelers einen neuen ersten Versuch an der eigenen 46-Yard-Linie ein. Kenny versuchte das darauffolgende Play mit Adjustments zu verändern weil er etwas in der Defense gesehen hatte das ihm nicht gefiel, verlor dabei allerdings die ablaufende Play Clock aus den Augen und kassierte prompt eine Strafe für Delay of Game was fünf Yards in die falsche Richtung bedeutete. Ein Screen Pass auf Sims brachte lediglich zwei Yards ein und bei 2&13 dann der erste vernünftige Laufspielzug durch Warren. Dieser bricht in der Mitte durch und trägt das Ei ganz nah an den First-Down-Marker – ein Yard hat gefehlt. Durch einen Quarterback Sneak wird das eine Yard schließlich auch noch eingefahren. Nach einem kurzen Pass auf Gentry feuert Kenny den Ball durch die Mitte auf Pat Freiermuth direkt in die Redzone. An der 18-Yard-Line der Eagles öffnet sich plötzlich eine Tür in der Defense, Pickett erkennt die Gelegenheit und läuft selbst zu einem 1st&Goal. Zuerst versuchen sich die Steelers mit dem Laufspiel über Najee Harris, was sie lediglich zwei Yards nach vorne gebracht hat. Es folgte ein Wildcat-Spielzug, bei dem Harris das Ei zu Johnson tippte, der damit drei weitere Yards verbuchte. Pittsburgh stand nun an der Zwei-Yard-Linie der Eagles bei drittem Versuch und Kenny Pickett warf das Ei in die Endzone mit dem Ziel Diontae Johnson, doch dieser wurde von James Bradberry sehr stark verteidigt und hatte keine Chance den Ball zu erreichen. Mike Tomlin schickte daraufhin sein Kicking Team auf das Feld und der erste Auftritt des kurzfristig verpflichteten Nick Sciba, der bereits in der Preseason für die Steelers auf dem Feld stand und den verletzten Chris Boswell vertrat, wurde gespannt erwartet. Doch es sollte noch nicht so weit sein, denn die Defense erhielt beim FG-Versuch eine Strafe für Delay of Game wodurch die Steelers an die Ein-Yard-Linie vorrücken durften und sich dann entschieden den vierten Versuch nun doch auszuspielen. Was folgte, ist eine absolute Rarität in der diesjährigen Offense der Pittsburgh Steelers – es wurde doch tatsächlich kreativ!!!

Kenny übergab das Ei an Chase Claypool, der rannte parallel zur Line of Scrimmage in Richtung Außenlinie und warf schließlich einen Pass auf Derek Watt, der in die Endzone vorgedrungen war. Touchdown Pittsburgh!

Nun war es wirklich soweit und Nick Sciba erledigte seine Aufgabe sehr sicher und verwertete den Point after Touchdown.

Doch die Philadelphia Eagles ließen sich davon nicht beirren und legten einen ähnlichen Drive hin, wie wir ihn schon zu Beginn des Spiels gesehen haben. Zuerst lief Hurts das erste Mal im Spiel selbst für neun Yards. Insgesamt haben die Steelers das Run Game der Eagles bis dahin ganz gut unter Kontrolle, jedoch schaffen es die Eagles, trotz teilweise guter Coverage der Steelers, immer wieder durch ihr Pass Game sehr nahe an den First Down-Marker zu kommen. Bei 3rd&1 entscheiden sich die Eagles für einen QB-Sneak, doch eine Offside-Strafe gegen Adams bringt sie automatisch zum neuen ersten Versuch. Mit dieser Aktion endet das erste Quarter.

Jeder ist sich bewusst, dass die Philadelphia Eagles dieses Jahr stets ein überragendes zweites Quarter aufgelegt haben, es herrschte also höchste Alarmbereitschaft in der Steelers Defense.

Zum Auftakt dieses brisanten Quarters blitzte Robert Spillane und zwang Hurts dadurch aus der Pocket und den Ball unter Druck ins Aus zu werfen. Über Pässe auf Smith und Goedert erzielten die Eagles einigen Raumgewinn bis an die 28-Yard-Line der Steelers heran. Nach einem gut verteidigten Laufspielzug über Miles Sanders, der lediglich zwei Yards einbrachte, machte Malik Reed ein starkes Play indem er enormen Druck gegen Hurts ausübte und seine Hand an den Arm des Quarterbacks brachte wodurch Jalen Hurts nicht mehr in der Lage war seinen offenen Receiver anzuwerfen. Wahrscheinlich hat Reed durch diesen Einsatz einen Touchdown verhindert. Im nächsten Play gelang es Hurts dann jedoch besser. Ein tiefer, perfekt platzierter Pass in die Endzone auf AJ Brown, der Witherspoon keine Chance ließ an den Ball zu kommen, führte zum zweiten Touchdown durch Brown und der erneuten Führung von Philadelphia.

Nach dem PAT der Eagles kamen die Steelers zu einem guten Return durch Steven Sims bis an die 27-Yard-Line. Die Freude währte jedoch nur kurz, da es nach einer Holding-Strafe gegen Tre Norwood wieder an die 17-Yard-Linie zurück ging.

Jetzt ließ die starke Defense aus Philadelphia ihre Muskeln spielen. Ein Laufspielzug über Najee Harris wird bereits im Backfield von Rookie Jordan Davis, der zuvor Mason Cole einfach beiseite geschoben hat, gestoppt. Zu allem Überfluss fingen sich die Steelers eine erneute Strafe für Illegal Formation ein. Diesmal war Dan Moore der Übeltäter und wieder musste der Rückwärtsgang für weitere fünf Yards angetreten werden. Die Defense der Eagles machte mächtig Druck auf Pickett, der bei 1st&15 den Ball schnell loswerden musste und mit dem kurzen Pass auf Sims sogar einen Abnehmer fand. Der wurde jedoch sofort gestellt mit einem Raumverlust von weiteren vier Yards. Die Aufgabe wurde also nicht leichter und beim folgenden Handoff zu Najee Harris tauchte die Defense wieder direkt vor dessen Nase auf, was weiteren Raumverlust bedeutete. Vor allem Okorafor sah hier gegen Fletcher Cox ganz schlecht aus. Bei 3rd&20 war Pittsburgh nur noch darauf aus, sich etwas Luft für den Punt zu verschaffen, was über einen Screen Pass auf Jaylen Warren für elf Yards auch einigermaßen gelang. Es folgte ein guter Punt von Pressley Harvin an die gegnerische 39-Yard-Linie.

Nun wollte auch die Defense der Steelers beweisen, zu was sie in der Lage ist. Der erste Spielzug in diesem Drive geht für Philadelphia nach hinten los. Einen Screen Pass von Hurts auf DeVonta Smith antizipiert die Defense gut und Alex Highsmith bringt ihn zehn Yards hinter der Line of Scrimmage zu Boden. Anschließend musste Jalen Hurts wieder einmal selbst gehen und konnte nur wenige Yards erlaufen. Bei 3rd&18 konnte der Quarterback einen Pass an den Mann bringen, der jedoch kein neues Set zur Folge hatte. Auch die Eagles mussten also punten.

Es folgte ein weiteres 3&Out durch die Offense von Offensive Coordinator Matt Canada. Zuerst wurde Diontae Johnson durch Darius Slay ganz enge verteidigt und konnte dadurch einen Pass nicht fangen. Es folgte ein weiterer Pass, diesmal auf George Pickens, der allerdings nicht beide Füße innerhalb des Feldes auf den Boden brachte. Im dritten Versuch sieht Kenny Pickett den freien Pat Freiermuth in der Mitte des Feldes, überwirft diesen jedoch ohne Bedrängnis. Das Punt Teams betrat wieder das Feld und übergab das Ei an Philadelphias 40-Yard-Line.

Die Eagles hatten längst die Defensive Backs der Steelers als größte Schwachstelle ausgemacht und attackierten diese im kommenden Drive erbarmungslos. Zuerst ein langer Pass auf Dallas Goedert zum neuen First Down, dann ein langer Pass auf DeVonta Smith zum erneuten First Down und schließlich ein tiefer Pass in die Endzone auf AJ Brown, wie könnte es auch anders sein, Touchdown zum 7-21. Brown handelte sich nach dem Play sogar noch eine Strafe für Unsportsmanlike Conduct ein, da er Witherspoon und Fitzpatrick per Finger Pointing verhöhnt hat. Auch der anschließende PAT fand sein Ziel.

Es folgte ein weiterer guter Return durch Sims, der diesmal bis an die 35-Yard-Line vorstieß. Der Drive begann mit einem Pass auf George Pickens der das Ei an der Außenlinie zwar runter pflückte sich jedoch eine Flagge für Pass Interference einfing und anstatt ein gutes Stück voran zu kommen ging es mal wieder zurück, diesmal bis an die eigene 25-Yard-Linie. Mit einem gut designten Reverse-Spielzug über Sims machten die Steelers die verlorenen zehn Yards jedoch direkt wieder wett. Erneut suchte Pickett seinen Receiver Pickens an der Außenlinie, obwohl dieser ganz eng von Bradberry verteidigt wurde. George Pickens schnappte sich trotzdem das Ei, ließ ihn jedoch nach dem Aufprall auf den Boden aus den Händen gleiten. Die Referees entschieden auf Incomplete Pass, obwohl Pickens bis zum Bodenkontakt volle Kontrolle über das Ei hatte. Hier hätte Coach Tomlin eingreifen und die rote Flagge werfen müssen. Er tat es nicht und Kenny lief im folgenden Play selbst bis auf ein Yard an den First-Down-Marker heran. Erneut entschied man sich den vierten Versuch für ein Yard an der eigenen 45-Yard-Linie auszuspielen. Wieder sollte der Quarterback Sneak das Mittel zum Zweck sein und wieder war es von Erfolg gekrönt. Es folgten Pässe auf Harris, Claypool und Freiermuth, die die Steelers bis an die gegnerische 21-Yard-Line führten. Nach einem Lauf vom Quarterback selbst über drei Yards, standen die Steelers endlich wieder in der Redzone. Pickens suchte erneut seine bevorzugte Anspielstation, George Pickens, der abermals von James Bradberry sehr gut zugestellt war und dadurch keinerlei Chance auf das Ei hatte.

Abschließend wurde Kenny Pickett im dritten Versuch gesacked und Nick Sciba bekam seine Chance auf das erste Karriere-Field-Goal. Aus 38 Yards Entfernung löste er diese Aufgabe problemlos und bescherte den Gästen aus Pittsburgh zumindest drei weitere Punkte auf dem Scoreboard.

Noch 66 Sekunden bis zur Halbzeit und die Steelers fingen sich beim Return der Eagles nochmals eine Strafe ein. Diesmal war es eine Illegal Formation des Special Teams. Nach zwei Sacks in diesem Drive durch Malik Reed und Carlos Davis musste auch das Heimteam nochmal punten. Doch auch deren Defense schaffte kurz vor der Halftime einen weiteren Sack durch den ehemaligen Steelers Spieler Javon Hargrave. Danach ließ man es auf sich beruhen und beide Teams machten sich auf den Weg in die Kabinen.

Eine besondere Halbzeitstatistik lieferte Najee Harris, der es geschafft hat NULL Yards an Raumgewinn über das Run Game zustande zu bringen.

Aufgrund der desaströsen Leistung in der Passverteidigung, speziell gegen AJ Brown, wurde Ahkello Witherspoon bereits vor der Halbzeit auf die Bank verbannt und mit James Pierre ein neuer Gegenspieler auf Brown angesetzt.

Direkt im ersten Spielzug testet Jalen Hurts dieses neue Duell, doch Pierre macht seine Sache gut und behält hier die Oberhand. Doch nun bekamen die Steelers ernsthafte Probleme das Laufspiel der Eagles zu verteidigen. Miles Sanders nutzte ein sich öffnendes Scheunentor in der Defense der Gäste um 22 Yards zu erlaufen. Es folgte ein Pass auf Smith kurz hinter die Line of Scrimmage, der jedoch mit zehn Yards after Catch ebenfalls für einen neuen ersten Versuch sorgte. Anschließend tat sich wieder eine große Lücke auf, die Sanders erneut zu großem Raumgewinn nutzte. Die Eagles blieben ihrem Gameplan treu und für Hurts war es mal wieder an der Zeit einen langen Pass – nein, diesmal nicht auf AJ Brown – zu werfen und fand in Zach Pascal einen weiteren dankbaren Abnehmer, der das Ei direkt in die Endzone trug. Philadelphia nutzte ganz einfach das aus, was die Steelers Defense anbot. Kam Terrell Edmunds nach vorne, bestraften sie es mit einem tiefen Pass  und blieb er hinten, dann fingen sie sich kurze Pässe auf Goedert ein oder es hagelte Rushing Yards.

Nach dem erfolgreichen PAT stand es mittlerweile 10-28.

Der folgende Drive der Steelers schien schon sicher auf die gruselige 3&Out Statistik einzuzahlen als es ein zweites Mal in diesem Spiel mutig und kreativ werden sollte.

Nach einem Pass auf Pat Freiermuth über acht Yards folgten zwei Incomplete Passes und es drohte der Punt. Das Punting Team kam auch auf das Feld, doch es wurde ein Punt Fake und Marcus Allen überwand damit tatsächlich die nötige Distanz, um einen neuen ersten Versuch zu erzielen.

Eine Flagge bei 1st&10 gegen Chukwuma Okorafor für Holding brachte den Quarterback der Gäste direkt wieder in eine schwierige Situation, doch dieser fand Chase Claypool in der Mitte des Feldes. Mit einem der besten Aktionen des Spiels auf Steelers Seite erkämpfte Claypool mit einem Kraftakt ein First Down. Nach einem Pass und einem Lauf  für insgesamt sieben Yards folgte ein Pass auf Najee Harris an die Line of Scrimmage, doch dieser entschied sich nach dem Catch lieber ein Tänzchen zu vollführen, anstatt mit dem Ball in der Hand nach vorne zu laufen. Nun stand man wieder bei 4th&2 und war aufgrund des Spielstandes gezwungen diesen Versuch auch auszuspielen. Man wählte erneut einen Pass auf Najee, der es diesmal deutlich besser machte und das neue First Down sicherte. Nach einem Pass auf Claypool und einem guten Run durch Warren war man wieder an die Redzone der Eagles vorgerückt. Ein erster Wurf in die Endzone auf Diontae Johnson war nicht von Erfolg gekrönt, da Receiver und Quarterback unterschiedliche Ideen gehabt haben. Danach folgte ein weiterer Pass auf Johnson, der nochmal sechs Yards einbrachte. Ein weiterer Passversuch in die Endzone der Eagles sollte Chase Claypool als Ziel haben, doch auch er wurde von Bradberry abgekocht. Erneut war es Nick Sciba, der immerhin weitere drei Punkte beisteuerte.

Die Eagles waren wieder dran und kamen diesmal hauptsächlich aufgrund einer Illegal Formation Strafe gegen sich und einem Sack durch Cam Heyward zu keinen weiteren Punkten.

Den folgenden Punt konnte ein Eagles Spieler jedoch an der Ein-Yard-Linie im Spiel halten und Gunner Olszewski nahm diesen im Anschluss auf, wurde jedoch in der eigenen Endzone getackled. Zum Glück wird das nicht als Safety gewertet, sondern der Ball wird lediglich an der Position platziert, an dem der Eagles Spieler das Ei berührt hat, also an der Ein-Yard-Linie. Aus dieser schlechten Feldposition können sich die Steelers aber befreien. Durch eine Strafe gegen Bradberry, der im Duell gegen Diontae Johnson eine Flagge für Pass Interference geworfen bekam, schafften die Steelers ein First Down. Im Anschluss gelang Najee Harris der längste Run der bisherigen Saison über 18 Yards. Zum Abschluss des dritten Quarters erreichte Kenny per Pass auf Freiermuth einen neuerlichen ersten Versuch.

Zu Beginn des finalen Quarters finden sich die Steelers an Philadelphias 48-Yard-Line wieder. Per Jet Sweep über Sims konnten weitere zehn Yards überbrückt werden. Als die Defense der Eagles beim nächsten Play wieder enormen Druck aufbaut und Hargrave abermals Kevin Dotson alt aussehen lässt, greift er Pickett von hinten in den Wurfarm und forciert damit einen Fumble, der von den Eagles aufgenommen wird.

Damit sind die Eagles in guter Feldposition an der eigenen 46-Yard-Linie wieder in Ballbesitz. Mit einem Pass findet Hurts ein weiteres Mal AJ Brown völlig frei in der Mitte des Feldes und dieser spaziert förmlich unberührt bis an die 11-Yard-Linie der Gäste. Dadurch folgt nun der erste Snap der Eagles in der Redzone der Steelers in diesem Spiel. Für alle bisherigen Punkte war ein Aufenthalt in der Redzone nicht von Nöten. Der erste Snap in der Redzone war dann allerdings auch direkt erfolgreich. Sanders bekommt den Ball von Hurts überreicht und dieser macht sich auf die komplett offene linke Seiter der Defense anzusteuern und mühelos in die Endzone zu laufen. Auch beim PAT hielten sich die Eagles fehlerfrei.

Das Ding war durch!

Nun hatten es die Steelers dennoch eilig und die Defense der Gastgeber schaltete bereits einen Gang zurück. Durch eine Strafe gegen die Eagles für Neutral Zone Infraction, kurze Pässe und Runs kam Pittsburgh bis an die 40-Yard-Line von Philadelphia bei 3rd&5. Hierbei erkennt Kenny Pickett die eigene Überzahl auf der rechten Seite nicht und wird über den Blitz der Eagles erneut gesacked was einen weiteren Punt zur Folge hat.

Bei noch 9:20 Minuten Spielzeit auf der Uhr ersetzen die Philadelphia Eagles ihre kompletten Starter der Offense gegen deren Backups und führen die Steelers damit ein weiteres Mal vor. Zum Ende passierte nichts mehr am Spielstand, dafür durfte Kenny einen weiteren Sack einstecken und warf darüber hinaus auch noch eine Interception. Endstand 13-35

 Fazit:

Die Philadelphia Eagles sind eines der heißesten Teams der NFL und zeigten den Steelers schonungslos ihre Schwächen auf. Während die Eagles ohne Rost aus deren Bye Week gekommen sind und mit einem Record von 7-0 weiterhin ungeschlagen bleiben, verabschieden sich die Steelers mit einer weiteren grauenhaften Leistung in deren Bye Week bei einem Record von 2-6. Es bleibt lediglich die Hoffnung, dass mit der Rückkehr von TJ Watt und einigen weiteren angeschlagenen Spielern alles besser wird. Das ideenlose und eindimensionale Offensive Playcall wird sich dadurch nicht beheben lassen und auch die Probleme auf der Position der Cornerbacks werden sich damit nicht lösen. Die Tendenz geht ganz klar hin zur ersten Losing Season in der Head-Coach-Karriere von Mike Tomlin und dem deutlichen Verpassen der Playoffs. 

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