With the 241st Pick in the 2022 NFL Draft the Pittsburgh Steelers select

written by Daniel Stahl
5 · 03 · 22

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BROOKINGS, SD – OCTOBER 23: during their game at Dana J. Dykhouse Stadium in Brookings, SD. (Photo by Dave Eggen/Inertia)

With the 241st Pick in the 2022 NFL Draft the Pittsburgh Steelers select…….

Pittsburgh hatte bereits vor dem Draft verlauten lassen, dass sie mit vier Quarterbacks ins Training Camp gehen möchten. Dieses Vorhaben wurde mit ihrem letzten Pick des diesjährigen Drafts auch umgesetzt.

Wer ist Chris Oladokun?

Chris Oladokun wurde am 03.09.1997 geboren und wird zu Beginn der Saison somit 24 Jahre alt sein.

Geboren und aufgewachsen ist Oladokun in Tampa, Florida und besuchte dort die Braulio Alonso High School, wo er als Sophomore und Junior der Starting Quarterback war. Er schaffte in diesen beiden Jahren insgesamt 3.646 Passyards und warf 32 Touchdowns.
Oladokun wechselte an die Stickles High School um dort seine Senior Season zu verbringen. Er kam als Three-Star-Recruit aus der High School und entschied sich dafür College Football in South Florida zu spielen. Dabei hatte er auch noch Angebote aus Nebraska, Temple, Iowa State, Bowling Green, Georgia Southern, South Alabama, und Toledo vorliegen.

College:


Chris war in seinen Collegejahren ein echter Wandervogel. Oladokun begann seine College Karriere bei South Florida und entschied sich das True Freshman Jahr als Redshirt zu verbringen. Als Redshirt Sophomore startete er drei Spiele und brachte 22 von 44 Pässen an den Mann für 285 Yards und drei Touchdowns bei einer Interception. Nach der Saison gab Oladoku bekannt, dass er an die University of Samford wechselt. Er wurde in allen 12 Spielen der Bulldogs eingesetzt, wovon er in acht Spielen startete. Seine Bilanz: 2.064 Passyards, 18 Passing Touchdowns, sieben Interceptions, 493 Rushing Yards und 8 Running Touchdowns. Nach seiner Junior Season wechselte Oladokun erneut das College, diesmal führte sein Weg zu South Dakota State. In seiner Saison bei den Jackrabbits passte er für 3.164 Yards und 25 Touchdowns.

Offizielle Combine Meassurements

Height: 6-2 (188 cm)
Weight: 195 lb (88 Kg)
Hand Size: 9 ¼“ (0,23 m)
Arms: 31 7/8“

Stärken und Schwächen:

Trotz der vielen verschiedenen College-Teams, in denen er aktiv war, hatte er in jedem Spiel, das er gespielt hat, großen Einfluss. Er hat einen starken Arm und kann Würfe über das ganze Feld werfen. Ganz zu schweigen davon, dass er auch sehr effizient mit seinen Pässen ist. Oladokun hat 2021 fast 64% seiner Pässe für 2.450 Yards, 20 Touchdowns und nur 5 Interceptions angebracht. Er ist in der Lage ein vernünftiges Laufspiel aufzuziehen und kann auch bei unkonventionellen Wurfbewegungen eine starke Wurfgeschwindigkeit beibehalten. Er ist nicht unbedingt ein „Dual-Threat“-Quarterback, aber Oladokun ähnelt in seinem Spielstil Cam Newton. Er kann aus der Pocket werfen und bei Broken Plays durch seine guten Beine immer noch einen anständigen Raumgewinn erzielen. An seinem Pro Day zeigte er seinen starken Arm als er den Ball fast 70 Yards weit geworfen hat. Chris hat gezeigt, dass er alle nötigen Anlagen eines möglichen NFL-Quarterbacks hat.

Trotz seines starken Arms fehlt Oladokuns die Genauigkeit bei Pässen in Richtung Seitenlinie und Fade-Routen. Am Pro Day hatte er Probleme bei Timing-Routen und Play-Action-Calls. Sein Wurftiming war schlecht, was dazu führte, dass der Empfänger entweder langsamer werden musste, um auf den Ball zu warten oder nach hinten greifen musste um den Fang zu machen. Oladokun scheint Probleme zu haben wenn er gegnerischem Druck ausgesetzt ist. Selbst beim Pro Day mit einem halbherzigen Gegenspieler, der auf ihn zulief, landeten einige Pässe im Aus oder flogen über den Kopf des Empfängers hinweg. Außerdem sind seine Mechaniken nicht die besten. Obwohl er große Kraft mit unterschiedlichen Wurfwinkeln hat, neigt er dazu sich auf diese zu verlassen und ist mit seiner Beinarbeit nachlässig. Er geht stur seine Passempfänger durch und verpasst so manchmal das, was ihm die Verteidigung anbietet. Er spielt mit dem berühmten Chip auf der Schulter, was gut sein kann, aber auch zu präventiven Fehlern und der ständigen „Boom or Bust“-Mentalität bei jedem Spiel führen kann.

Fazit:

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Steelers in der Lage sind Quarterbacktalente aus kleinen Schulen zu finden und zu entwickeln.

Schauen wir uns neben Roethlisberger nur Terry Bradshaw, Charlie Batch und Devlin Hodges an; nur weil sie für eine kleinere Schule gespielt haben, bedeutet das nicht, dass sie nicht in der NFL bestehen können. Da sich auch andere NFL-Teams mit Oladokun getroffen haben, ist er in den Draft-Boards langsam, aber sicher gestiegen. Für die Steelers eine Verpflichtung aus der Kategorie „Warum eigentlich nicht?“. Dem Quarterback Room eine kostengünstige, jüngere Option hinzuzufügen kann auf keinen Fall schaden. Oladokuns Messdaten versprechen eine Light-Version von Malik Willis. Wenn er seine mechanischen Probleme löst und sich in einen NFL-Kader arbeitet, könnte Oladokun einer der größten Sleeper im diesjährigen Draft sein. Er hat während seiner gesamten College-Karriere bewiesen, dass er nur eine Chance braucht, um die Trainer glücklich zu machen. 

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