Tomlin Tuesday Week 18 ( 01.01.2024)

written by Andre Vilshöver
1 · 02 · 24

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Tomlin Tuesday BG

Da wir erneut ein Spiel am Samstag haben, ist der Tomlin Tuesday eigentlich ein Tomlin Monday, kann dadurch aber wieder am namensgebenden Tag erscheinen.


Die Steelers beendeten das Jahr 2023 mit einem Sieg (also zumindest in den USA). In Deutschland hatten wir beim 30-23 Sieg über die Seattle Seahawks bereits Neujahr. Wieder war Mason Rudolph der Quarterback und er sollte sein zweites Spiel in Folge gewinnen. Man gewann ein Spiel, welches durch das Laufspiel getragen wurde und man alle drei Touchdowns am Boden erzielte. Najee Harris und Jaylen Warren sind seit 1986 das erst vierte Running Back Duo, in dem beide in einer Saison mehr als 1.000 Scrimmage Yards haben.

Nun hat man in Woche 18 bei den Baltimore Ravens, welche den #1 Seed in der AFC sicher haben – ein Endspiel um die Playoffs. Die Hoffnung lebt also weiter in Pittsburgh, auch wenn man nicht alles selbst in der Hand hat. Das sind unsere Playoff Szenarien für Woche 18:

  1. Steelers win and Indianapolis-Houston tie or
  2. Steelers win and Buffalo loss or
  3. Steelers win and Jacksonville loss/tie or
  4. Steelers tie and Indianapolis and Houston do not tie and Jacksonville loss or
  5. (Even with a Steelers loss) Indianapolis and Houston do not tie, Jacksonville loss and Denver win.

Um 12 Uhr Ortszeit trat Steelers Head Coach Mike Tomlin im Presseraum aufs Podium und begann seine Pressekonferenz. Wie gewohnt beginnt Coach Tomlin seinen Eröffnungsmonolog mit den Worten “Good Afternoon”, bevor er am Ende den Raum für die Fragen der Vertreter:innen der Presse öffnet.

Review Week 17

Aufgrund der Kürze der Zeit – Tomlin hat vor nicht einmal 24 Stunden mit der Presse gesprochen – sind die Analysen und Erkenntnisse noch nicht so weit fortgeschritten wie gewohnt. Aber seine bisherigen Erkenntnisse bestätigen seine Einschätzungen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Man hat mit dem nötigen Einsatz und Willen gespielt. Es war den Steelers bewusst, dass man, um das Spiel zu kontrollieren, auf beiden Seiten der Line of Scrimmage dominieren musste. So konnte man das eigene Laufspiel nutzen und das der Seahawks im Keim ersticken. 

Das effektive Rungame und lediglich zwei Strafen für insgesamt 10 Yards waren der Schlüssel zum Erfolg, da man nur selten eindimensionale dritte Versuche zu gehen hatte.
So konnte man auch die Time of Posession (PIT 37:33 – SEA 22:27) für sich entscheiden und Geno Smith und seine offensiven Playmaker vom Feld oder immer wieder bei kurzen Drives halten.


In der zweiten Woche in Folge lobte Mike Tomlin die gezeigte Leistung und Einsatz von Myles Jack, Eric Rowe und Patrick Peterson. Die beiden Erstgenannten sind zwar erfahrene Spieler, waren aber das ganze Jahr nicht aktiv und Peterson spielte erneut eine ungewohnte Position. Dies hat dazu beigetragen, dass die Steelers trotz ausgedünnter Kadertiefe auf Linebacker und Safety ihre “Bend, don’t Break” Mentalität spielen konnten.
Man hat in allen drei Phasen des Spiels in 60 Minuten ein konzentriertes Spiel gespielt. Eine Leistung gegen einen Gegner, der den Sieg ebenso dringend benötigte, welche die Steelers einen Schritt weiter in Richtung des Ziels Playoffs gebracht hat. 

Injury Update:

Neben den erweiterten Ausführungen gibt Tomlin ebenfalls noch einen Überblick über den Status der Verletzungen:

  • Elandon Roberts gilt als Day-to-Day – seine Verfügbarkeit im Laufe der Woche entscheidet über seinen Einsatz
  • Minkah Fitzpatrick gilt als Day-to-Day – seine Verfügbarkeit im Laufe der Woche entscheidet über seinen Einsatz
  • Trenton Thompson gilt als Day-to-Day – seine Verfügbarkeit im Laufe der Woche entscheidet über seinen Einsatz
  • TJ Watt hat sich spät im Spiel verletzt, es wird aber nicht davon ausgegangen, dass es sich auf die Trainingsbeteiligung und die Verfügbarkeit gegen Baltimore auswirkt. 

Ansonsten liegen bei einigen Spielern die üblichen Bumps and Bruises vor und sollten nicht limitiert sein und die vollen “In-Helmet” Snaps machen können. 

Preview Week 18

Die Ravens stehen 13-3 und haben ihre Konkurrenz in dieser Saison teilweise plattgewalzt. Die Leistung von Lamar Jackson ist außergewöhnlich. Er hat beim Führen seiner Offense einen fantastischen Job gemacht und das über die gesamte Saison. Dass er trotz seiner Art und Weise, wie er seine Mobilität einsetzt – er ist der Leading Rusher der Ravens -, unnötige Hits zu umgehen, spricht neben seinem Talent auch für seine Erfahrung.


Außerdem haben die Ravens in diesem Jahr in der Offensive mehrere Playmaker, welche sie auch schaffen einzusetzen. Hervorzuheben ist hier die Chemie zwischen Jackson und Rookie Zay Flowers, welche von Woche zu Woche besser wird. Man merkt zwar generell den Ausfall von Mark Andrews, aber dieser wird durch die Einbindung von Isaiah Likely sehr gut abgefedert, welcher ein wichtiger Teil der Offensive ist. Und dann hat man noch Receiver wie OBJ, Bateman und Agholor, welche alle in dieser Saison bewiesen haben, dass es sich lohnt, sie ins Passing Game einzubeziehen. Aber auch die beiden Running Backs Justice Hill und Gus Edwards sind aufgrund ihrer verschiedenen Skillsets, welche sie der Offensive beisteuern, nicht außer Acht zu lassen.
So wie sie in den vergangenen Wochen gegen starke Teams gepunktet haben, ist das eine harte Nuss, die man dort in der Defensive zu knacken hat.

In der Defensive sind sie auf der Jagd nach dem Ball und dem, der ihn gerade hat. Dies startet mit den Inside Linebackern Roquan Smith und Patrick Queen – welche die Katalysatoren der Defensive sind, da sie beide All-Down Linebacker sind und sowohl exzellent gegen den Pass als auch den Lauf spielen.


Dahinter stehen mit Geno Stone und Kyle Hamilton zwei sehr gute Safeties. Stone hat in dieser Saison bereits sieben Interceptions gefangen – egal ob diese tiefe Bälle, getippte Bälle oder Undercuts in der Route der Receiver waren. Hamilton ist das schweizer Taschenmesser in der Defense und wird in den verschiedenen Subpackages viel rotiert und neben anderen Spielern – wie dem ehemaligen Steeler Arthur Maulet – als effektiver Blitzer eingesetzt.
Sie machen in der Defensive viele Sachen über verschiedene Formationen und Schemes, mit welchen sie versuchen, den im Rückstand liegenden Gegner eindimensional werden zu lassen. Was dann passiert, hat man in den letzten beiden Wochen gesehen. 

Die Steelers müssen das Spiel eng halten und die Ravens für jedes Yard – offensiv wie defensiv – arbeiten lassen. Man darf keine Big Plays zulassen, welche das Feld und den Spielverlauf direkt auf den Kopf stellen, egal ob in der Defense durch schlechte Coverage oder durch Turnover in der Offense.

“This is chess, not checkers” – wir kennen Sie sehr gut und sie kennen uns wiederum sehr gut. Das macht dieses Spiel aus Sicht der Fans so interessant. Man wird die Arbeit mit entsprechender Dringlichkeit aufnehmen und das Team für das entscheidende Spiel vorbereiten.

Damit endet der Monolog von Mike Tomlin und nach einer Pause öffnet er den Raum für Fragen der Vertreter:innen der Presse.

Q&A Session:

Frage 1:
Wie ist der Status von Kenny? Wird er diese Woche trainieren und wieder spielen können?

Coach T:
Kennys Verfügbarkeit und Trainingsbeteiligung wird diese Woche besser sein als in der Vorwoche. Aber wir werden den Ball in den Händen von Mason Rudolph lassen, er hat einen guten Job in den letzten beiden Wochen gemacht. Wir als Team haben einen guten Job gemacht, weil wir keine Fehler und Turnover hatten. Außerdem haben wir Punkte in einer Höhe erzielt, die wir das ganze Jahr so nicht erreicht haben. Das sind die Gründe warum wir mit Mason gehen. Auch wissen wir, dass Kenny uns die letzten beiden Spiele gegen Baltimore am Ende zu Siegen geführt hat. Wir wissen, dass wir hier zwei fähige Spieler haben, auch wenn sich an unserem Plan im Vergleich zu den letzten beiden Wochen nichts ändert.

Frage 2:
War Kenny medizinisch gecleared für das letzte Spiel?

Coach T:
Ja.

Frage 3:
Also war es dein Call, ihn als inaktiv für das Spiel zu melden?

Coach T:
Ja, denn die Freigabe kam erst spät in der Woche. Da sind wir nach der Verteilung der Snaps gegangen und mit wem wir uns die meisten Chancen auf einen Sieg erhofft hatten.

Frage 4:
Warum habt ihr ihn dann nicht als Emergency Quarterback gemeldet?

Coach T:
Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert und was ich die Woche von ihm gesehen und nicht gesehen habe, war Anlass, um sich dagegen zu entscheiden.

Frage 5:
Wird Kenny dann diese Woche aktiv sein?

Coach T:
Ich habe keine Glaskugel. Aber wie gesagt, seine Trainingsbeteiligung und Verfügbarkeit wird in dieser Woche eine andere sein, als in der Vorwoche.

Frage 6:
Was ist der Grund, dass die Offense mit Mason funktioniert?

Coach T:
Er hat das gut gemacht und das bestätigt, was ich gesagt habe, als wir ihn zum Starter gemacht haben. Sein Selbstvertrauen in sich selbst überträgt sich auch auf andere. Er ist aggressiv in der Art und Weise, wie er sein Spiel angeht, geht aber trotzdem nur kalkulierte Risiken ein. Dies, verbunden mit seinem Willen zu gewinnen, hilft uns weiter.
Aber es ist nicht nur das was er getan hat, sondern auch was wir als Team gemacht haben. Wir laufen den Ball seit zwei Wochen sehr gut, sind in machbaren dritten Versuchen und auch in der Redzone – wie gestern gesehen – schaffen wir es, den Ball zu laufen. Wenn man so spielt, dann muss man nicht viele Risiken eingehen. Es ist ein sehr guter Trend und unser Ziel ist es, diesen Trend aufrechtzuerhalten. Das nächste Spiel ist in einer feindseligen Umgebung gegen einen sehr starken Gegner, gegen die wir all unser Mojo brauchen, um das Spiel zu gewinnen.

Frage 7:
Ist Mason Rudolph der aktuell beste Quarterback in eurem Kader?

Coach T:
Das habe ich bisher nicht so analysiert. Wir konzentrieren uns aktuell darauf, wer wir sind und was wir in dieser Woche machen müssen. Das ist eher ein Thema für die Offseason und aktuell sind wir in einer kurzen Woche und wollen das Spiel gewinnen. 

Frage 8:
Wenn ihr in die Playoffs kommt, bleibt Mason der Starter?

Coach T:
Das liegt daran, was in dieser Woche passiert. Wir bewerten dies gerade von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche. Spekulationen und Theorien sind für uns Wertlos, denn dafür gibt es zu viele Variablen, die sich ändern können.

Frage 9:
Habt ihr bei der Entscheidung die Wirkung von Kenny als Franchise Quarterback und das Vertrauen des Teams in Kenny in Betracht gezogen?

Coach T:
Man bezieht alle Variablen und Faktoren ein, wenn man eine Entscheidung trifft. Das ist eine der Grundlagen, wenn man Entscheidungen trifft.

Frage 10:
Habt ihr in den letzten Wochen ein verbessertes Blocken von Pat Freiermuth gesehen?

Coach T:
Es war eines seiner Ziele vor der Saison, sich darin zu verbessern. Und das sieht man jetzt in diesen letzten zwei Wochen. Aber das sieht man in vielen Bereichen unseres Spiels.

Frage 11:
John Harbaugh hat heute gesagt sie wüssten noch nicht, ob und wen sie schonen werden. Wie bereitet man sich auf einen Gegner vor, wenn man nicht weiß wer auf der anderen Seite auf dem Platz steht?

Coach T:
Wir bereiten uns auf das vor, was sie normalerweise in Bestbesetzung spielen würden und kennen. Und an den Formationen und Schemes werden sie generell nichts ändern. Daher machen solche Spekulationen für uns keinen Sinn, denn unser Ziel muss es sein, das Beste von Ihnen zu schlagen. 

Frage 12:
Ihr seid als eines von wenigen Teams effektiv in der Defensive gegen Lamar – wie macht ihr das?

Coach T:
Wir respektieren ihn, sein Talent und was er in der Lage ist zu leisten. Daher hoffen wir, dass wir es in dieser Woche auch so hinbekommen.

Frage 13:

Ist es für euch ein Vorteil, Myles Jack zu haben, um in der angespannten Situation eurer On-Field-Kommunikation einen Boost zu geben?

Coach T:

Seine Vergangenheit mit uns war einer der Punkte, die ihn für uns interessant gemacht haben und weswegen wir ihn verpflichtet haben.

Frage 14:

Wie geht Kenny mit der Situation um? Er ist fit und kann wieder spielen, muss aber draußen bleiben?

Coach T:

Er ist ein Competitor, er will den Ball und er will spielen – aber ebenso ist er ein Teamplayer. Und er weiß das unsere Agenda lautet, Footballspiele zu gewinnen und wir gehen davon aus, dass dies das Mindeste von jedem ist.

Frage 15:

Wie hat sich Mike Sullivan in der Entwicklung gemacht? Und wie wird seine Leistung in Betracht gezogen, wenn der Posten des Offensive Coordinator neu vergeben wird?

Coach T:

Wir gucken aktuell nur von Tag zu Tag und von Woche zu Woche und sie haben einen guten Job gemacht. Diese Woche haben wir eine große Herausforderung vor der Brust und weiter als das kann und will keiner von uns aktuell schauen. 

Frage 16:

Mason hat in den vergangenen Wochen in George seinen Go-to-Guy gefunden. Wie haben die beiden so schnell eine funktionierende Bindung geschaffen?

Coach T:

Wir laufen den Ball sehr gut und wenn du den Ball sehr gut laufen kannst, dann bekommst du im Passing Game mehr Platz. Und diese entstehenden 1:1 Situationen bieten Chancen auf Erfolg. Daher würde ich den Erfolg des Laufspiels als Begründung sehen. 

Frage 17:

Was würdest du sagen, ist wichtiger für den Erfolg des Laufspiels – die Offensive Line oder die Running Backs?

Coach T:

Das hat sich über die Saison entwickelt. Die Tendenz zeigte immer nach oben und aktuell sehen wir den Erfolg unserer harten Arbeit.

Frage 18:

Ihr habt auf dem Rückflug herausgefunden, dass ihr eine kurze Woche haben werdet. Wie sah bzw. sieht eure Reaktion auf die Info aus?

Coach T:

Wir haben dazu keine wirkliche Reaktion bzw. Meinung. Nennt uns Tag, Zeit, Ort und Gegner und wir werden da sein und spielen. Wir werden das am Anfang der Woche adressieren, um uns darauf vorzubereiten. Es ist ein Vorteil, dass sie ein sehr bekannter Gegner sind. Es wird keine Entschuldigungen auf dem Platz geben. 

Frage 19:

Ist es von Vorteil, das erste Spiel zu haben?

Coach T:

,

Frage 20:

Wie hat Kenny die Nachrichten dieser Woche oder auch am Sonntag aufgenommen?

Coach T:

Das werde ich euch nicht sagen. Das kann er selber machen, wenn er im Laufe der Woche für euch verfügbar ist.

Frage 21:

Du hast Eric Rowe genannt, im Vergleich zu Myles Jack hatte er keine vorherigen Berührungspunkte mit euch. Wie hat er es geschafft, in dieser kurzen Zeit in solchem Maße verfügbar zu sein?  

Coach T:

Er ist ein Veteran. Er hat in verschiedenen Teams und Philosophien gespielt. Er ist auch ein intelligenter Spieler. Bei ihm ging es nicht wirklich darum, unsere Spielzüge zu lernen, sondern wie wir diese callen. Dadurch war seine Lernkurve besser als die der meisten Anderen. 

Frage 22:

Was habt ihr von Joey Porter Jr. gesehen – gerade im letzten Drive der Seahawks, wo Metcalf zweimal das Ziel war und er für zwei Incompletions gesorgt hat?

Coach T:

Joey sucht die großen Matchups. Seine Einstellung ist ein Grund für seinen Erfolg. Er entwickelt sich in die richtige Richtung. Und in diesen – von ihm geforderten – Situationen auf die Probe gestellt zu werden, hilft ihm, ein besserer Spieler zu werden. 

Frage 23:

Wie bewertet ihr die Rookies und ihre Entwicklung in dieser Phase der Saison, wo ihr Ende Dezember / Anfang Januar mit dem Rücken zur Wand steht?

Coach T:

Alle entwickeln sich in die richtige Richtung. Wir waren sehr vorsichtig, sie einzusetzen und in unser Spiel zu integrieren. Keiner von ihnen war Day 1 Starter und unter der Prämisse können wir mit der Entwicklung zufrieden sein. Das hat sich bei Joey, Broderick (Jones) und Keeanu (Benton) seit Woche 6/7 geändert und ich kann nur nochmal sagen, dass die Richtung in der Entwicklung stimmt.

Frage 24:

Gibt es einen speziellen Grund, warum die Offensive Line in den letzten Wochen so gut war und dem Laufspiel geholfen hat?

Coach T:

Manchmal sind es die Situationen, die sich einem bieten. Letzte Woche mochten wir das uns gebotene Matchup sehr – aber in dieser Woche haben wir wieder andere Parameter. Manchmal bist weniger du der Grund, als dass der Gegner und das Stadion, in dem du spielst, dir liegen.

Frage 25:

Mason hat in seinen sechse Jahren schon einiges erlebt, auch wenn er die meiste Zeit nur Backup war. Hat es einen Effekt auf die Umkleide, wo er jetzt unerwartet spielt und so abliefert?

Coach T:

Das Spieler ausfallen und nicht zur Verfügung stehen, ist etwas, was in der NFL dazugehört. Football ist kein Sport für geduldige Menschen, wir können die Leute immer nur fragen, dass sie sich bereithalten für den Fall der Fälle. Und Mason Rudolph ist ein Paradebeispiel für diese Einstellung. Das ist dieselbe Diskussion, die wir bei Myles Jack und Eric Rowe führen. Deswegen hat man die Aufgabe, jedem Spieler die Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln, weil du nie weißt, wann du sie brauchst.

Frage 26:

Wenn ein Spieler dann Erfolg hat, stellt man sich als Coaching Staff dann die Frage, wie man so ein Talent verpasst hat und dieser nicht früher gespielt hat?

Coach T:

Es ist eine feine Grenze, ob man ein Backup ist oder ein Pro Bowler. Wir reden hier über Profis, die professionell mit Ihrem Job umgehen. Was von außen wie ein großer Unterschied aussieht, sieht von innen nicht mehr so groß aus. Jeder Running Back könnte durch diesen Raum laufen und keiner könnte Ihn tackeln. Daher ist von uns keiner überrascht, wenn solche gut vorbereitenden Spieler, wenn sie ihre Chance bekommen, gute Leistungen bringen.

Frage 27:

Wird mit dem, was in den letzten Wochen passiert ist und potentiell in den nächsten Wochen passieren wird – die Quarterback Situation in der Organisation noch einmal anders betrachtet? 

Coach T:

Nochmal, wir sind auf diese Woche fokussiert und auf nichts anderes. Wir werden keine Zeit verschwenden, um theoretische Gedankenspiele zu machen.

Frage 28:

Wie bewertet ihr Masons Entwicklung vom jungen Kerl aus 2019 zu jemandem, der jetzt reingeworfen wird, der lange nicht wusste, ob er diese Saison überhaupt hier sein würde?

Coach T:

Seine Haltung war schon immer die richtige. Er ist clever, er kann gut mit Menschen und ist ein guter Kommunikator.

Frage 29:

Es klingt so, als wäre Kenny diese Woche verfügbar – seid ihr gewillt oder vorbereitet, einen Switch auf QB während des Spiels zu machen?

Coach T:

Nochmal, wir spekulieren nicht. Wir arbeiten mit dem, was wir wissen. 

Frage 30:

Ihr habt die Ravens zuletzt im Oktober gesehen – was ist der größte Unterschied zwischen damals und heute? 

Coach T:

Ich weiß nicht, ob es wirklich einen Unterschied gibt. Sie waren bei 3-1 als wir sie gesehen haben und waren damals schon in allen drei Phasen des Spiels gefährlich – dies wird jetzt durch einen 13-3 Record nochmal untermauert. Aber für uns bleibt es ein gutes Footballteam, das wir kennen. 

Und somit endet mit der Q&A Session die Pressekonferenz von Coach Mike Tomlin. 

Wir sind in der kommenden Woche wieder mit einem neuen Tomlin Tuesday für euch da – folgt unseren Social Media Auftritten (linktr.ee/sngev) und joined unserem Discord, um keine News rund um die Steelers zu verpassen.

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