Tomlin Tuesday Season End Press Conference

written by Andre Vilshöver
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Tomlin Tuesday Season End Press Conference

Wir schreiben Donnerstag, den 18.01.2024 und Mike Tomlin hielt, später als gewohnt, nach dem letzten Spiel der Steelers seine Pressekonferenz zum Ende des Jahres.

Es war das erste Treffen mit der Presse, nachdem Tomlin nach der Playoffniederlage in Buffalo die Pressekonferenz verlassen hat, als er nach seinem 2025 auslaufenden Vertrag gefragt wurde.

Um 12 Uhr Ortszeit trat der Steelers Head Coach im Presseraum aufs Podium und begann seine Pressekonferenz. Wie gewohnt beginnt Coach Tomlin seinen Eröffnungsmonolog mit den Worten “Good Afternoon”.
Diesmal gab Mike Tomlin aber noch zum besten, dass er heute wesentlich bessere Laune hätte und ob jemand eine Frage bezogen auf seinen Vertrag hätte:

Zudem gab Tomlin zu verstehen, dass er in der Situation besser hätte agieren können, als er es getan hat. Aber er stellte auch klar, dass es für alles den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort gibt und die Pressekonferenz nach einem Spiel ist dies nicht. Das sind individuelle Sachen und an einem Spieltag ist vermutlich keiner damit beschäftigt, er definitiv nicht.

Heute ist dagegen ein Zeitpunkt, wo er definitiv bereit ist, über solche Themen zu sprechen.

Review Week 18

Rückblickend auf das letzte Spiel ist Mike Tomlin stolz auf seine Spieler und was sie für einen Kampf geliefert haben. Auf der anderen Seite ist er auch traurig, dass man sich diese Woche nicht auf das nächste Spiel vorbereiten kann. Die Tage am Ende der Saison sind immer seltsam, bevor man in das normale Business mit den Exit Interviews übergeht. Diese haben gerade mit Spielern und Staff begonnen. Die Spieler durchlaufen dabei mehrere Stationen:

  • Position Coaches
  • Unit Meetings
  • Training Statt & Equipment
  • Strength & Conditioning
  • Nutrition

Das sind einige der Sachen, die jetzt gerade passieren, um alle Informationen sammeln zu können, die man benötigt, wenn man anfängt, sich auf 2024 vorzubereiten und diese gelernten Sachen mit einbeziehen kann. Es liegt also genug Arbeit vor den Steelers.

Man weiß auf was man stolz sein kann und dass einige Themen Aufmerksamkeit und Arbeit benötigen werden.

Mit Blick auf den Coaching Staff ist Tomlin dankbar für das Team, das er hat und deren Arbeit, auch wenn sie wussten, dass es Veränderungen geben wird – Leute, die im Business arbeiten, wissen, dass das dazugehört.
An diese Veränderungen geht man überlegt und sachlich heran, um Informationen über externe Kandidaten zu bekommen. Denn gerade bei Interviews für den Posten eines Coordinators muss man einige Regeln einhalten, um ein Einklang mit den Regeln aus New York zu sein.

Injury Update:

Die Spieler, deren Fitness- bzw. Gesundheitszustand in der Offseason adressiert werden müssen, haben die Verantwortung, sich darum besser früher als später zu kümmern. Man möchte solche Themen nicht mit ins Trainingscamp nehmen, wenn man es vermeiden kann. Es sind bei einigen Spielern kleinere Eingriffe geplant. Es handelt sich um nichts Großes, nur um während der Saison aufschiebbare Korrekturen bzw. Nachbesserungen. Eine Liste der Spieler und Termine hat Tomlin aktuell nicht.


Die Reha von TJ Watt läuft sehr gut und hätte man in dieser Woche ein Spiel gehabt, dann wäre er möglicherweise in der Lage gewesen zu spielen.

Joey Porter Jr. und Allen Robinson sind im Concussion Protocol und Tomlin geht davon aus, dass dies seinen normalen Weg gehen wird.

Die Spieler, die auf der Injured Reserve List waren oder noch sind, machen im Rahmen ihrer Reha die zu erwartenden Schritte.

Trotz allem überwiegt die Wehmut, dass man sich nicht auf Baltimore vorbereitet – man weiß dass das Feld im Januar immer enger wird.

Man hat 12 Monate daraufhin gearbeitet, um seine Ziele zu erreichen und man muss sich eingestehen, dass man diese nicht erreicht hat.

Tomlin wird nun emotionaler und wählt seine Worte mit bedacht und man merkt wie wichtig ihm diese sind:


Einige Konsequenzen, die man schon gesehen hat, sind mitunter hart – aber das ist das Leben, was man gewählt hat.
Es ist eine Ehre, dieses Team immer wieder bei der Jagd nach dem, was wir jagen, anzuführen.

Damit endet der Monolog von Mike Tomlin und nach einer Pause öffnet er den Raum für Fragen der Vertreter:innen der Presse.

Q&A Session:

Frage 1:
Betrachtet Ihr Eddie Faulkner oder Mike Sullivan als Kandidaten für den Offensive Coordinator Job?

Coach T:
Nicht zu diesem Zeitpunkt. Wir gucken nach externen Kandidaten.

Wir sind dankbar, was sie für uns zum Ende der Saison geleistet haben, aber der Fokus geht nach draußen.

Frage 1:
Wird Kenny seinen Status als QB1 behalten?

Coach T:
Wird er, aber um ehrlich zu sein, wird es eine offene Competition sein – so wie es immer ist. Wir pampern niemanden, wir wissen wie er arbeitet und freuen uns, weiterhin mit ihm zu arbeiten. Aber er wird Konkurrenz bekommen, denn Konkurrenz spornt uns zu Höchstleistungen an.

Frage 3:
Hofft ihr, dass Mason Rudolph zurückkommt, um Teil dieser Konkurrenz zu sein?

Coach T:
Tun wir. Er ist Free Agent und kann den Markt testen. Wir sehen, wohin uns das führt.

Frage 4:

Du hast dem Team in der Kabine gesagt, dass du entgegen aller Gerüchte planst, nächstes Jahr zurückzukommen. Denkst du, dass du dieses Jahr eine Verlängerung bekommst?

Coach T:

Ja, ich werde zurückkommen und ich gehe davon aus, dass die Vertragsthemen ihren gewohnten Weg gehen werden. Art und ich haben eine sehr gute und sehr transparente Beziehung, in der wir im ständigen Austausch stehen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es da ein Problem geben sollte und es zu einem gewissen Zeitpunkt passieren wird. Meine Einstellung ist es, dieses Football Team zu trainieren.

Frage 5:

Diontae Johnson hat gesagt, er hofft, dass Mason Rudolph den Job bekommt. Hast du Bedenken, dass ein potentieller Konkurrenzkampf das Team teilen könnte?

Coach T:

Nein, habe ich nicht. Die Konkurrenz ist gut und bringt das Beste in uns hervor.

Frage 6:

Wird der Konkurrenzkampf nur zwischen Kenny und Mason stattfinden oder plant ihr noch jemanden zu holen, sei es im Draft oder der FA?

Coach T:

Wir haben noch viele Entscheidungen bzgl. der Free Agency zu treffen. Mason selbst wird Free Agent – also wäre alles, was ich jetzt sage, spekuliert.

Frage 7:

Was sucht ihr bei einem neuen Offensive Coordinator? Wo müsst Ihr euch weiterentwickeln?

Coach T:

Ich möchte, dass wir vielseitig und dynamisch sind. Wir müssen mehr Punkte erzielen. Ich möchte Defensiven nicht in den Rhythmus kommen lassen. Ich möchte, dass wir das gesamte Talent, das wir zur Verfügung haben, auch einsetzen.

Ich freue mich auf diesen Prozess und den Pool an Talenten, die nach meinen bisherigen Einblicken zur Verfügung stehen.
Ich bin bereit, im Rahmen dieses Prozesses Neues zu lernen und zu erfahren, was die Leute für Vorstellungen und Visionen haben.

Frage 8:

Die letzten Jobs wurden immer in House vergeben, warum schaut man sich jetzt nach einer externen Lösung um?

Coach T:

Ich denke, das ist angebracht.

Frage 9:

Wie bewertest du die Entscheidungen über deine Zukunft – den Status des Vertrages außer acht gelassen – wie kommst du am Ende zu der Entscheidung und wie hat sich das im Laufe deiner Karriere verändert?

Coach T:

Ich weiß nicht, ob sich das wirklich verändert hat.
Mein Job ist es, Football zu coachen. Ich respektiere die Position, die ich inne habe. Ich habe großen Respekt vor all den Menschen in meinem Arbeitsumfeld und versuche, diesen jeden Tag zu verdienen.
Daher kann ich nicht sagen ob es sich aus meiner Perspektive wirklich geändert hat – ich bin immer Bereit

Frage 10:

Wenn es zur Verpflichtung des neuen Offensive Coordinators kommt – wer hat in diesem Prozess etwas zu sagen?

Coach T:

Die Gruppe wird vermutlich aus Art Rooney, Omar Khan und mir bestehen.

Frage 11:

Würdest du bei entsprechenden Kandidaten vorherige NFL Erfahrung bevorzugen, im Gegensatz zu den letzten beiden Einstellungen?

Coach T:

Ja

Frage 12:

Zieht Ihr in Betracht, jemanden in euren Offensive-Staff zu nehmen, der die Sachen überwacht und auch neue Ideen einbringt?

Coach T:

Sicherlich. Wir gucken auf alle Komponenten, die zum Personal gehören. Das ist Teil des jährlichen Prozess zum Saisonabschluss. Ergänzungen im Sinne von Expertise gehören da ebenfalls dazu.

Frage 13:

Hat Rudolph Euer Bild von ihm geändert von dem, was er in der Lage ist zu spielen?

Coach T:

Definitiv. Niemand kann bestreiten, was wir über den letzten Monat gesehen haben. Ich kann nicht genug unterstreichen, wie beeindruckend es ist, bereit zu sein – Vergesst die Leistung – bereit zu sein, abzuliefern und das war er.
Wir sind also klarer in unserem Bild von ihm und was er in nicht idealen Bedingungen kann, weil wir es gesehen haben und es auf Band haben.

Frage 14:

Er kam aus den letzten beiden Training Camps als Nummer 3 heraus und als er spielen musste, hat er euch einige der besten Resultate in dieser Zeit gebracht. Müsst ihr über euren Prozess nachdenken, wenn er mit dieser Leistung die letzten beiden Jahre die Nummer 3 war?

Coach T:

Nein. Wie ich so oft sage, ist es ein extrem schmaler Grat zwischen Pro Bowler und Practice Squad in diesem Geschäft und das ist es.
Daher bin ich nicht überrascht, was wir gesehen haben. Er ist sehr fähig, das sind sie alle. Es ist unser Job als Profis bereit zu sein und unsere Talente zu zeigen und das hat er getan.

Frage 15:

Wie steht es um euer Vertrauen in Kenny als Starting Quarterback, Captain und Leader in diesem Team?

Coach T:

Ich habe großes Vertrauen in ihn. Wir wissen jetzt mehr als zu dem Zeitpunkt seines Drafts. Kenny ist ein Wettkämpfer und sehr professionell. Er geht die Probleme direkt an. Das spiegelt auch wider, wie er enge Spiele beenden kann. Er hat trotz seiner fehlenden Erfahrung eine sehr gereifte Einstellung.

Frage 16:

Ist Kenny einer der Schwerpunkte, die sich in 2024 steigern müssen, damit ihr euch weiterentwickeln könnt??

Coach T:

Definitiv wird das ein wichtiges Jahr für Ihn. Wir haben uns heute morgen getroffen und wir sind uns einig, dass es ein WICHTIGES (O-Ton Tomlin: Huuuuuuuge) Jahr für Ihn. Da ich weiß wie er tickt und funktioniert, bin ich auch gespannt, wie er damit umgehen wird.

Frage 17:

Die letzten 4 Mal, als ihr die Playoffs erreicht habt, wart ihr “One and Done”. Was ist das Ziel der Organisation und was wird gemacht, um das zu erreichen?

Coach T:

Wir wollen World Champions werden. Jedes Jahr gehen wir mit diesem Ziel an die Arbeit. Aber nicht dieses Jahr, daher sind wir auch entsprechend enttäuscht. Das hatte und wird Konsequenzen haben. Wir sind aber auch erst am Anfang das Warum aufzuarbeiten, damit wir dann einen Plan machen können, um weiterzuarbeiten. Unsere Intention ist 2024 die gleiche: World Champions

Frage 18:

Von den Zielen in 2023 – was habt ihr erreicht?

Coach T:

Wir wollten Super Bowl Sieger werden – das Turnier läuft noch und wir sind nicht mehr dabei. Mit dieser Sichtweise haben wir unsere Ziele nicht erreicht. Wir sind jetzt am Anfang unserer Arbeit, damit wir diese Frage in 12-13 Monaten nicht noch einmal stellen müssen.

Frage 19:

Du hast über die letzten Tage von vielen deiner Spieler Bestätigung in deiner Arbeit bekommen, was generell nicht neu ist. Aber was bedeutet es dir, es immer wieder zu hören und zu wissen, dass der Locker Room immer hinter einem steht?

Coach T:

Ich weiß jetzt nicht genau, was die Referenz ist, aber man kann keine einzigartigen Resultate ohne eine einzigartige Beziehung haben. Was wir suchen ist einzigartig, daher sollte auch das was wir dafür geben einzigartig sein und ich sollte dabei ganz vorne stehen. Und das mache ich äußerst gerne.

Frage 20:

Auch wenn sehr viele Spieler voll des Lobes über dich und den Coaching Staff waren, so gab es auch Kommentare, dass sich einige der Regeln bzgl. Struktur und Disziplin ändern müssen – wie verarbeitet ihr das in eure Offseason Planung?

Coach T:

Das machen wir jährlich.

Darum geht es in den Exit Interviews. Die Sichtweise einer Person ist erstmal nur seine Sichtweise, aber ich treffe mich mit allen und in all diesen Informationen steckt die Realität. Ich bin immer bereit dafür, das zu machen, was nötig ist, um diese Gruppe weiter nach vorn zu bringen.

Frage 21:

Müssen denn deiner Meinung nach Änderungen an Struktur und Disziplin erfolgen?

Coach T:

Da müssen sicherlich Änderungen her. Wir können nicht das gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten.

Frage 22:

Auf der Suche nach dem Coordinator, wie wichtig ist die Fähigkeit, das Beste aus euren Quarterbacks rauszuholen?

Coach T:

Das ist eine wichtige Komponente davon. Das Spiel ist vom Quarterback geprägt, die Offensive ist vom Quarterback geprägt und daher ist die Expertise in diesem Bereich ein wichtiger Bestandteil bei der Suche nach einem Kandidaten.

Frage 23:
Ist neben der Suche nach dem neuen Offensive Coordinator auch eine Änderung am Defensive-Staff geplant?

Coach T:

Ich werde zum jetzigen Zeitpunkt nicht über das Thema spekulieren. Ich weiss nur, dass sich in dieser Zeit des Jahres einige Sachen ändern können.

Frage 24:

Du hast gesagt, du bist immer bereit. Hat sich das immer bereit zwischen Jahr 1 und Jahr 18, in welches wir gehen, irgendwie verändert?

Coach T:

Es ist vermutlich schlimmer geworden, um ehrlich zu sein. Mit der Erfahrung sieht man gewisse Dinge nun wesentlich klarer.

Frage 25:

Der Grund, warum ich Frage ist, weil es  außerhalb dieses Raums die Gerüchte gibt, du brauchst ein Jahr Pause, du bist ausgebrannt – ich meine, ich sehe das nicht so, aber macht das für dich irgendeinen Sinn??

Coach T:

Ihr seid vermutlich in der besseren Ausgangslage das zu verstehen als ich. Ich verstehe, dass Spekulationen zu unserem Geschäft dazu gehören. Diese Dinge versuche ich nicht an mich heranzulassen und mich von ihnen ablenken zu lassen.

Frage 26:

Hast du jemandem gesagt, dass du über eine Pause nachdenkst?

Coach T:

lacht: Nein. Nein.

Frage 27:

Es wurden jetzt schon einige Fragen über Kenny und Mason gestellt – wo steht ihr mit Mitch? Was ist der Standpunkt der Franchise und was hat er Euch gesagt?

Coach T:

Ich hatte mit Mitch noch kein Exit-Interview. Daher sind wir noch sehr früh bei diesen Themen. Daher schauen wir, wo der Weg uns hinführt.

Frage 28:

Die Spiele, die Rudolph gespielt hat: Wurde Euer Ansatz aggressiver, hat sich das Playcalling signifikant verändert oder hat er einfach besser gespielt als die anderen beiden?

Coach T:

Er hat sehr gut gespielt.
Es gab für uns kein Zurück mehr und mussten in diesem Zeitraum von Hause aus in jeder Phase des Spiels aggressiv sein

Frage 29:

War es also am Anfang zu sehr auf den Ball beschützen statt den Ball zu scoren ausgelegt?

Coach T:

Wir analysieren gerade alles, stehen aber noch am Anfang. Man könnte jetzt mit einem breiten Pinsel drüber gehen, aber so bin ich nicht. Ich nehme mir lieber die Zeit, alles zu bewerten und es mit den Informationen beim nächsten Mal besser zu machen.

Frage 30:

Ist es dein Plan, direkt danach in die Draft Vorbereitung einzusteigen?

Coach T:

Absolut.

Frage 31:

Seht ihr Broderick Jones als euren Left Tackle in der nächsten Saison oder bleibt er auf der rechten Seite?

Coach T:

Das ist Stand jetzt noch nicht klar – er kann auf beiden Seiten spielen.

Frage 32:

Schaust du jetzt nur noch von Jahr zu Jahr oder hast du das große Bild im Kopf und du bleibst so lange wie die Steelers dich noch wollen?

Coach T:

Ich?
Ich komme gerne zur Arbeit, meine Keycard funktioniert noch und das werde ich auch weiterhin machen.
Ich denke nicht wirklich an das große Bild.

Frage 33:

Hat deine Vertragsverlängerung Priorität? Denn OC Kandidaten und Free Agents würden gerne Sicherheit haben

Coach T:

Ja, Planungssicherheit gehört dazu, aber auch weniger Fragen von Euch dazu zu bekommen. Für mich hat es keine Priorität, ich habe keine Angst um meinen Job, aber eine Verlängerung würde einige Fragen aus dem Weg räumen.

Frage 34:

Deine letzten Vertragsverlängerungen kamen in St. Vincent – meinst du die muss aufgrund der angesprochenen Dinge nun früher erfolgen?

Coach T:

Es passiert, wenn es passiert. Ich spekuliere hier nicht.

Frage 35:

Bevor sie sich alle verletzt haben, hat es euch gefallen, was ihr von der Gruppe auf Inside Linebacker gesehen habt und wollt Ihr alle wieder zusammenbringen?

Coach T:

Wir haben uns verbessert, was das Spiel angeht und das Kreieren von Turnovern. Aber wir haben sie verloren. Daher müssen wir auf dieser Position Entscheidungen treffen.

Frage 36:

Wird Cole Holcomb zum Training Camp zur Verfügung stehen?

Coach T:

So ist es geplant – aber es ist noch zu früh, das zu sagen. Im Rahmen der OTAs kann ich sicherlich mehr sagen.

Frage 37:

Du hast gesagt, es wird einen Konkurrenzkampf geben, aber bist du der Meinung, dass der 2024 Starting QB bereits jetzt schon auf dem Roster ist??

Coach T:

Ja.

Frage 38:

Wie bewertest du Eure diesjährige Rookie Klasse?

Coach T:

Ich denke, wir haben gute Leistungen von ihnen bekommen und sie haben nicht zurückgeschreckt, was gut ist. Wir waren sehr bedacht beim Heranführen an die NFL, so dass sie uns am Ende komplett zur Verfügung stehen. Und das hat sich ausgezahlt und wir freuen uns, weiter mit ihnen zu arbeiten und sie zu entwickeln.

Frage 39:

Würdest du sagen, die Lücke zwischen den Teams, die noch im Turnier sind und Euch ist kleiner als vor einem Jahr?

Coach T:

Ist sie, ja. Aber wir dürfen nur zuschauen und spielen nicht. Also müssen wir weiter arbeiten

Frage 40:

Ihr seid jetzt schon länger jedes Jahr mal mehr, mal weniger über .500 und in den Playoffs nicht lange dabei. Wird es dadurch schwieriger, die Spieler zu bekommen, um diese Lücke zu schließen?

Coach T:

Es ist scheiße – es gibt keine Abstufung davon es ist einfach scheiße.
Ich würde lieber arbeiten. Bei dem Gedanke daran nach Mobile* zu fahren wird mir schlecht, nicht das ich Mobile nicht mag – aber ich weiß wie es sich anfühlt zu arbeiten statt dorthin zu fahren.
Und das tun wir nicht und das ist scheiße.

*in Mobile, Alabama findet am Pro Bowl Wochenende der Senior Bowl statt – wenn man im Super Bowl ist, dann trainiert man an diesem Tag

Frage 41:

Seit sieben Jahren seid ihr keine Runde weiter gekommen – was gibt dir das Selbstvertrauen, dass du noch der Richtige bist?

Coach T:

51 Jahre Lebenserfahrung.
Mir mangelt es nicht an Selbstvertrauen in Bezug auf meinen Job, aber da ist auch zugleich Frust, weil ich das Konfetti für dieses Team möchte.
Was auch immer wir machen müssen, um das zu erreichen – ich bin dazu bereit.

Frage 42:

Du sprichst vom Konfettiregen für das Team. Was bedeutet das in Bezug auf Cam Heyward, wenn er denn wiederkommt, der das Herz und die Seele dieses Teams ist. Dann muss die Championship jetzt her, statt in den nächsten 2 – 3 Jahren, oder?

Coach T:

Solche Spieler gibt es jedes Jahr, die es verdienen, dieses Championship zu gewinnen. Was ich als Coach am meisten bereue ist, dass ich zum Beispiel jemanden wie Maurkice Pouncey nicht zum World Champion machen konnte – Und das motiviert mich, es besser zu machen.

Frage 43:

Habt ihr mit dem FA Change etwas in eurem Evaluierungsprozess geändert, da ihr so einen guten Draft hattet und denkt ihr, dass es fortgesetzt werden kann?

Coach T:

Da waren Änderungen ja und die haben uns geholfen. Aber auch das werden wir durchgehend für uns bewerten. Ich freue mich, mit der Gruppe wieder an die Arbeit zu gehen und im zweiten Jahr sollte es vom Ablauf her noch besser klappen.

Frage 44:

Wie zuversichtlich bist du bei den Fähigkeiten von Omar Khan, den Kader so zusammenzustellen, damit ihr das nächste Level erreichen könnt?

Coach T:

Sehr.

Frage 45:

Wie ist eure Einschätzung von Joey Porter Jr. nachdem ihr seine Fortschritte in den ganzen Saison gesehen habt?

Coach T:

Ich bin begeistert, wie er sich entwickelt hat. Das beeindruckendste an ihm ist sein Mindset. Er will den Kampf, er will die schwere Coverage. Er hat noch Verbesserungspotential, aber darauf kann man aufbauen.

Frage 46:

Die Entscheidung über die 5th Year Option von Najee steht bevor – wie hat er in seinen ersten drei Saisons performed?

Coach T:

Er hat das gemacht, was wir von ihm brauchten. Ich habe eine Statistik gelesen, dass er in seinen ersten 3 Jahren immer über 1000 Yards gekommen ist und wie selten das ist, das spricht für seine Konstanz.

Frage 47:

Patrick Peterson ist nächstes Jahr unter Vertrag und er geht davon aus, dass er zurückkommt – ist er nun Safety oder Cornerback?

Coach T:

Wie schon gesagt, wir sind noch ganz am Anfang bei diesen Themen. Ich hatte mein Exit Interview mit Pat. Wir sind sehr dankbar, wie er seine Erfahrung und Persönlichkeit als Spieler, aber auch als Mensch einbringt, sowie was er bereit ist zu machen. Aber es ist noch zu früh, um jetzt Entscheidungen zu treffen.

Frage 48:

Glaubst du, die letzten Wochen für Kenny waren schwierig? Er war gesund genug, um zu spielen. Wie schätzt du seinen Umgang damit ein, hat es ihn hungriger gemacht?

Coach T:

Selbstverständlich war es schwierig. Sein Umgang damit hat mich beeindruckt. Er war zu 100% professionell, hat Mason unterstützt und war ein guter Mitspieler. Aber es steht außer Frage, dass es schwierig war, er will spielen. Er wollte diese Erfahrung der Endspiele in der Division und die Playoffs, so tickt er.

Frage 49:

Zu dieser Zeit des Jahres steht auch die Selbstreflektion an – ihr wart der siebte Seed, ihr musstet nach Buffalo. Du sagst immer, sei leicht auf deinen Füßen. Aber gerade in Anbetracht der Serie von drei Niederlagen bis Anfang Dezember – müsst ihr da als Organisation nicht schneller reagieren, um das zukünftig zu verhindern?

Coach T:

Im Laufe einer Saison erwarten einen immer verschiedene Herausforderungen, welche sich immer wieder ändern. Deswegen muss man einen grundlegenden Plan haben, während man flexibel und offen für Änderungen bleibt.
Wir fühlen uns wohl, Änderungen zu machen, wenn sie nötig sind. Es steht außer Frage, dass ich diese Niederlagenserie nicht mochte und mir ist klar, wie signifikant diese auf unser Seeding Einfluss genommen hat.
In Zukunft werden wir wieder Herausforderungen haben. Manche werden sich ähnlich anfühlen, andere wieder komplett neu und brauchen eine andere Reaktion.
Das ist das, was ich an dem ganzen respektiere. Wie fragil und herausfordernd es immer wieder ist, ist einer der Gründe warum ich es liebe.

Frage 50:

Wird es deswegen schwieriger von Saison zu Saison? Wir haben dich das in Latrobe gefragt und du hast gesagt, du hast mehr Football hinter dir als noch vor dir. Macht es das also schwieriger, die Enttäuschung hinter sich zu lassen?

Coach T:

Die Saison endet einfach abrupt – man hat keine wirkliche Wahl. Manchmal möchte ich es nicht hinter mir lassen, ich möchte es mir eine Weile ansehen, um besser zu werden. Das ist vermutlich das, wo ich gerade bin.

Frage 51:

Letztes Jahr habt ihr die meisten Free Agents unter Vertrag genommen, die ihr jemals hattet. Das war die erste Offseason unter dem neuen GM. Ist das eine neue Strategie, dass man vermehrt auf Veteranen setzt, um sie zu starten?

Coach T:

Wir sind noch ganz am Anfang der Planung für 2024. Wir sind bereit in die FA zu gehen und alles, was wir haben, einzusetzen, um ein starkes Team zusammenzustellen. Wir hatten letztes Jahr eine gute Free Agency, aber wie ich bereits schon gesagt habe, ist die Free Agency sehr oft eine Ausweitung davon, dass wir einen Spieler im Draft bereits hoch hatten. Als Beispiel vor 10 Jahren habe ich Allen Robinson und seine Familie bei seinem Pro Day in Penn State getroffen. Ich habe zusammen mit Kevin Colbert stundenlang auf dem Parkplatz mit Elandon Roberts und seiner Familie nach dem Houston Pro Day gesprochen und das hat auch 8 Jahre später geklappt.
Wir sind bereit für die Free Agency, aber wir bleiben bei o.g. Spielern gerne auf dem Laufenden, auch wenn sie nicht bei uns spielen, was dann auch die Grundlage für unser Interesse ist.

Frage 52:

Es werden kaum Starter von Euch Free Agent. Wie ändert das eure Herangehensweise an die Free Agency?

Coach T:

Ich glaube nicht, dass es das tut. Wir legen alles aus, was wir haben, bewerten alles und jeden und dann fangen wir an zu bauen. Daher beeinflusst dieser Fakt die Herangehensweise nicht.

Frage 53:

Wenn du davon redest, Spieler aus dem Draft Prozess zu kennen, wie viel Aufmerksamkeit werden in diesem Draft die Quarterbacks von dir bekommen?

Coach T:

Keine geringere als die Jahre zuvor. Ich bin ein Fan von den Spielern. Du kannst nicht in diesem Job arbeiten und dich nicht für die Spieler interessieren. Es ist wichtig die Spieler zu kennen, die für dich spielen, aber auch die Spieler, die versuchen dich zu besiegen. Das gilt besonders für die Position des Quarterbacks – ich geniesse es

Frage 54:

Gilt dieses Interesse für Quarterbacks auch für die Free Agency? Ihr seid nicht bekannt dafür, große Namen in der Free Agency zu holen, aber wäre das ein Faktor, um Konkurrenz für Kenny zu schaffen?

Coach T:

Ich würde zu diesem Zeitpunkt nur spekulieren. Wir stehen noch am Anfang der ganzen Sache. Stand jetzt wird Mason Rudolph ein Free Agent und wir wollen ihn gerne zurückholen. Alles andere ist rein spekulativ.

Frage 55:

Gab es dieses Jahr Spieler, die sich als Leader herausgestellt haben, was ihr am Anfang der Saison nicht erwartet habt?

Coach T:

Ja. Aber ich bin deswegen nicht überrascht, denn die Saison bietet immer wieder Möglichkeiten für Wachstum und Weiterentwicklung als Mensch, aber auch in der Hierarchie des Teams. Sei es um mehr Verantwortung in Form von Snaps zu bekommen oder als Leader einer Unit bzw. des Teams angesehen zu werden,

Frage 56:

Wer sind diese Spieler?

Coach T:

Als Beispiel war ich zum Ende hin sehr beeindruckt von Pat Freiermuth.

Frage 57:

Wie ist George gereift, gerade nach dem Indianapolis Spiel und wie wollt ihr das weiter vorantreiben?

Coach T:

Das hat er in allen Bereichen auf und neben dem Platz. Wir wissen aber alle, dass noch genug Fleisch am Knochen ist. Ich freue mich darauf, weiterhin ein Teil dieser Entwicklung bei ihm zu sein.

Frage 58:

Wie sieht es mit Keeanu Benton aus, glaubt ihr, dass ihr mit ihm jemanden für die Zukunft habt?

Coach T:

Interessant, ich hatte gerade das Exit Interview mit ihm. Wir sind auf seine Zukunft gespannt, er ist unheimlich talentiert. Er ist in der Lage, eher früher als später zu dominieren – die Frage ist, wie können wir ihn dabei unterstützen und wie schnell schaffen wir das? Wir hatten ein gutes Gespräch über die zu schaffenden Grundlagen und wie man darauf aufbauen kann.

Frage 59:

Wäre es für die Quarterback Position eine Alternative, einen Veteranen zu holen, der auch als eine Art Mentor für Kenny agieren kann?

Coach T:

Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt rein spekulativ und davon möchte ich fern bleiben. Wir hatten zum jetzigen Zeitpunkt (Exit Interviews) noch keine ernste Diskussion, wie wir für 2024 planen.

Frage 60:

Über den letzten Monat warst du voll des Lobes für die “Leute von der Couch” wie Myles Jack und Eric Rowe – glaubst du, diese Spieler könnten nächstes Jahr auch hier sein?

Coach T:

Absolut.

Frage 6:

DeMarvin Leal war ein Drittrunden-Pick, hat zum Ende der Saison aber kaum gespielt. Gibt es einen Plan für ihn, dass er wieder regelmäßig spielen wird?

Coach T:

Den gibt es, aber er muss da auch mitmachen. Wir vergeben die Helme am Spieltag an Spieler, von denen wir überzeugt sind, dass sie uns zum Sieg verhelfen können. Und das hat er uns nicht gezeigt, also hat er einiges an Arbeit vor sich,

Frage 6:

Ist die Position des Punters eine, welche Ihr in 2024 verbessern wollt?

Coach T:

Ich gebe zu, dass Pressley gerade zum Schluss nicht konstant genug war.

Nachdem auf das klassische “Anyone else?” zum Ende der Pressekonferenz keine Nachfrage mehr kam, stellte Coach Tomlin mit einem verschmitzten Lächeln die Frage, ob noch irgendjemand eine Frage zu seinem Vertrag hat, bevor er das Podium verließ.


Und somit endet mit der Q&A Session die Abschlusskonferenz von Coach Mike Tomlin.

Wir sind in der kommenden Woche wieder mit einem neuen Tomlin Tuesday für euch da – folgt unseren Social Media Auftritten (linktr.ee/sngev) und joined unserem Discord, um keine News rund um die Steelers zu verpassen.

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