Rückblick Steelers Saison 2022/2023

written by Andre Vilshöver
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Die Saison der Pittsburgh Steelers endete bereits nach der Regular Season und daher ist es für uns an der Zeit, die Saison einmal zu reflektieren.

Was war die Ausgangslage der Steelers?

Auch wenn es nach eigener Aussage immer Mike Tomlins Mission ist, das Konfetti-Spiel zu erreichen und dieses auch zu gewinnen, so waren die Vorzeichen vor dieser Saison ganz andere in Pittsburgh als in all den Jahren zuvor.

Nach 18 Jahren nahm Quarterback Ben Roethlisberger seinen letzten Snap und beendete seine Hall of Fame würdige Karriere als Steeler. Dies bedeutete natürlich eine Lücke, die es zu füllen gab und gewaltige Fußstapfen, in die man reintreten musste.
Aber auch im Frontoffice gab es eine große Änderung; nach 21 Jahren, und 11 davon als erster General Manager in Steelers Geschichte, ging auch Kevin Colbert von Bord.

Dies bedeutete für die Steelers, dort einen Nachfolger zu finden, der auch in Person von Omar Khan schnell – per Steelers typischer – in House Lösung gefunden wurde. Da Khan schon länger die rechte Hand von Colbert war, sollte sich an der generellen Vorgehensweise aber nichts ändern. 

Auch im Coaching Staff gab es, nachdem Keith Butler sich in den Ruhestand verabschiedet hat, eine Veränderung, Hier wurde der Senior Defensive Assistant und Secondary Coach Teryl Austin zum neuen Defensive Coordinator befördert und dafür wurde Brian Flores als neuer Senior Defensive Assistant und Linebacker Coach engagiert.
Die von vielen erhoffte Trennung von Offensive Coordinator Matt Canada blieb aus. 


Wie verlief die Steelers Offseason / Saisonvorbereitung ?

Bereits in der Free Agency waren die Steelers aktiver, als man es gewohnt war. Man holte sich u.a. mit Mason Cole, Levi Wallace, Larry Ogunjobi, Myles Jack, James Daniels und Mitchell Trubisky Verstärkung auf den Positionen, die im letzten Jahr Probleme bereitet haben oder neu zu besetzen waren.

Gerade der Move von Trubisky war zu diesem Zeitpunkt ein verständlicher Move. Man holte sich einen Veteranen, um als Bridge Quarterback zu agieren, denn es war klar, dass man im NFL Draft 2022 einen neuen Quarterback holen würde. Es schieden sich die Geister auf den laut vielen Experten physisch limitierten Kenneth Sean “Kenny” Pickett oder den extrem mobilen und an einen anderen AFC North Quarterback erinnerten Liberty Quarterback Malik Willis zu draften. Die Lager waren gespalten und am Ende wurde es die gefühlte in House Lösung mit dem Pick von Pickett. Dieser spielte für die Pittsburgh Panthers, die sich die Facility und das Stadion mit den Steelers teilen. Es war zu diesem Zeitpunkt auch allen klar, dass Pickett im Laufe der Saison Spielzeit bekommen würde, um die Pre-Draft Evaluierung im realen NFL Geschehen auf den Prüfstand zu stellen. 

Im Draft holte man neben Pickett mit WR George Pickens, DL DeMarvin Leal, WR Calin Austin III, TE Connor Heyward, LB Mark Robinson und QB Chris Oladokun weiteres junges Talent in den Kader, von denen es bis auf Austin (IR) und Oladokun (Cut) alle zu Regular Season Einsätzen bringen sollten. 

Somit kehrten die Steelers für ihr Trainingscamp nach 2 Jahren wieder ins St. Vincent College, nach Latrobe zurück, um sich auf die 2022 Saison vorzubereiten. Im Training Camp entwickelte sich das, was viele erwartet haben. Trubisky wurde zum Day 1 Starter ernannt und Pickett wurde an #2 auf das Depth Chart gesetzt.

Aber die Steelers hatten auch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, so verletzten sich RB Najee Harris, WR Calvin Austin III, DB Karl Joseph, DB Damonte Kazee und RB Master Teague schwerer. Harris merkte man dies in der ersten Hälfte der Saison an und alle anderen wanderten auf die IR Liste, von der nur Kazee zurückkehren sollte. 

Man sollte die Saisonvorbereitung mit 3 Siegen gegen die Seahawks, Jaguars und Lions abschließen. Wie in jeder PreSeason kann man gewisse Tendenzen erkennen, aber daraus wirklich etwas ableiten kann man nichts. So sollten die Steelers am Ende ihren 53 Mann Kader für die Saison ohne große Überraschungen bei den Cuts zusammenstellen und bereit für die Saison sein. 


Steelers Season I: Week 1 – Week 8

Woche 1 @ Cincinnati Bengals – W – 23:20 OT – Record 1-0

In Woche 1 sollten die Steelers zum AFC North Champion und Super Bowl Runner Up nach Cincinnati reisen. Ein Spiel, was man nach 2 Niederlagen in 2021 nur zu gern gewinnen wollte. Die Bengals hatten in der Offseason massiv in ihre Offensive Line investiert, um ihren Quarterback Joe Burrow zu schützen. Aber selbst die furchtlosesten Benagls Fans mussten einsehen, dass man sich eine Offensive Line nicht kaufen kann und diese direkt funktioniert.

Es sollte sich ein Spiel entwickeln, was die Steelers früh dominieren sollten, aber in der zweiten Halbzeit aus der Hand geben sollten. 

Gerade in der Defensive machte es am Ende die Connection von Quarterback Joe Burrow und Wide Receiver Ja’Marr Chase stellte die Steelers Secondary vor eine Herausforderung. Genau diese Kombi war es auch, welche das Spiel auf 20:20 stellte und die Bengals am Ende die Chance auf ein Game Winning Walk Off Field Goal haben sollten. Aber da hatte Minkah Fitzpatrick oder besser gesagt der halbe Finger des Safties, der das Spiel in die Overtime bringen sollte. 

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Dort versagten beiden Kickern noch einmal die Nerven, bevor dann Chris Boswell mit 56 Sekunden auf der Uhr den Sieg für die Steelers einfahren sollte.

So beendeten die Steelers das Spiel mit 7 Sacks, 4 Interceptions inkl. 1 Pick 6, 1 Forced Fumble und 1 geblocktes Field Goal.
Der Sieg war am Ende aber sehr teuer erkauft. Runningback Najee Harris sollte wegen seiner aufgebrochenen Verletzung aus dem Trainingscamp nicht mehr in der Overtime spielen können und Star Pass Rusher TJ Watt riss sich einen Teil des vorderen Brustmuskels ab und stand ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Woche 2 vs New England Patriots – L – 17:14 – Record 1-1

Die ganze Woche ging es medial um die Verletzung von TJ Watt, von der es zwischen Season Ending und Rückkehr nach der Bye Week alles bedeuten konnte. 

In der Facility bereitete man sich allerdings auf den Home Opener gegen die Patriots vor. Man wollte den Fans die Heimpremiere mit dem zweiten Sieg versüßen, aber eher wurde diese versalzen.

Es setzte sich der Trend im Offensiven Play Calling und der offensiven Performance fort, was man bereits in der zweiten Halbzeit gegen die Bengals in Woche 1 gesehen hat. So konnte man in der ersten Halbzeit nur ein Field Goal erzielen. Als man in der zweiten Halbzeit nach einem verschossenen Field Goal der Gäste selber mit einem Field Goal antworten konnte, hoffte man auf den Turnaround. Aber nach dem nächsten Defensive Drive sollte es ganz anders kommen, denn Special Teamer Gunner “Günther” Olszewski ließ den Punt fallen und die Patriots kamen an der 10 Yards Linie der Steelers in Ballbesitz und erzielten den Touchdown. 

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Die Steelers schafften es zwar, im vierten Viertel mit einem Touchdown zu antworten, aber zu mehr als zum Anschluss sollte es nicht reichen.

Zudem war der Pass Rush der Steelers ohne TJ Watt merklich limitiert, um nicht zu sagen harmlos. Dass die Patriots zum Ende des Spiels einen 6:33 Drive hinlegen konnten und die Steelers Defensive es nicht geschafft hat, auch nur in die Nähe eines Stopps zu bringen, macht diese Niederlage umso frustrierender.
Am Ende waren es die schlechte offensive Leistung und ein individueller Fehler, welcher die Steelers das Spiel kostete. Dies ist eines der ersten Spiele im Laufe der Saison, was man nicht hätte verlieren müssen.

Woche 3 @ Cleveland Browns – L – 17:29 – Record 1-2

Die Steelers mussten nur 4 Tage später bei den Cleveland Browns zum Thursday Night Game antreten. Gerade in der Offensive sollte man sich verbessert zeigen. In 3 der ersten 4 Drives arbeitete man sich in die gegnerische Red Zone vor. Zwar verschoss man zuerst das Field Goal, schaffte es dann aber, auf den Touchdown der Browns zu antworten. Und bei eben diesem ersten Drive sollte auch die Szene des Spiels kommen, denn Rookie George Pickens fing einen Ball in bester OBJ Manier.

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Insgesamt sollten die Steelers hier zwei Touchdowns durch Harris und Trubisky erzielen und mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit gehen.

Aber wie so oft sollte die zweite Halbzeit sich von der ersten komplett unterscheiden, die Steelers bekamen offensiv kaum mehr ein Bein auf den Boden, denn die Browns dominierten auf beiden Seiten die Line of Scrimmage. Da man erst selbst spät wieder zu Punkten durch ein Field Goal kam, war man am Ende durch den 17:23 Rückstand mit 15 Sekunden auf der Uhr gezwungen, Lateral Football zu spielen, was in einem Fumble Recovery Touchdown der Browns endete.

Auf der anderen Seite des Balles stachen am Ende zwei Namen im Stat Sheet heraus – Wide Receiver Amari Cooper und Running Back Nick Chubb. Cooper sollte 101 Receiving Yards und 1 TD auf dem Konto haben und Chubb sollte das Spiel mit 113 Rushing Yards und einem TD beenden
Wieder war es die mangelnde offensive Effektivität in der zweiten Halbzeit, so wie die Time of Possession, welche die Steelers als verdienten Sieger vom Platz gehen ließ. 

Woche 4 vs New York Jets- L – 24:20 – Record 1-3

In Woche 4 waren die New York Jets zu Gast im Heinz Field und die Steelers spielten wieder eine Halbzeit weit unter Ihrem Niveau und schaffte es auch nur zwei Field Goals auf das Scoreboard zu bringen – wobei das zweite auch nur dank einer Roughing the Passer Flagge möglich war.

Es passierte das, was passieren musste, es lief nicht und die Fans wurden unruhig und man hörte erst einzeln und dann immer mehr “Kenny, Kenny” Rufe von den Rängen. Hier überraschte Head Coach Mike Tomlin dann alle, da er normalerweise dazu neigt, je mehr man etwas fordert, er dann genau das andere macht. Aber er brachte Kenny Pickett zur Halbzeit, um so, wie er später auf der Pressekonferenz einräumte, der Offensive einen Funken zu geben, welchen sie nötig hatte.

Und was soll man sagen – es funktionierte. Die Offensive agierte anders und agiler, Pickens bekam mehr Targets, welche er mit Trubisky nicht bekam und es sah flüssiger aus. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, diese Entscheidung war ein Grund, warum man am Ende das Spiel verloren hat. Denn Pickett hat die zu erwartenden Rookie-Mistakes gemacht, zwar können die Receiver das besser machen, aber die Bälle hätten auch besser platziert werden können.

Picketts Stats nach seiner ersten NFL Halbzeit lasen sich wie folgt: 

10/13 – 120 Yards – 0 TD – 3 INT / 6 Carries – 15 Yards – 2 TD

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Den zweiten Rushing Touchdown präsentierte ihm die Defensive auf dem Silbertablett, denn Minkah Fitzpatrick lief nach seiner Interception bis zur 4 Yards Linie durch. Am Ende musste man es der Defense aber auch wieder ankreiden, gegen eine angeschlagene O-Line wieder nur wenig Druck ausüben und nur bedingt im Backfield der Jets stattfinden. Und am Ende muss man hier auch wieder einen Blick auf die Time of Possession gucken. 

Über das Spiel verteilt ist diese zwar mit 30:01-29:59 fast ausgeglichen, aber alleine im Schlussabschnitt haben die Jets einen Ballbesitz von 9:23 Minuten. 

Woche 5 @ Buffalo Bills – L – 3:38 – Record 1-4

Jeder Satz über dieses Spiel ist eigentlich zu viel, denn es war ein Spiel von zwei Teams, die zu diesem Zeitpunkt in unterschiedliche Richtungen drifteten. Auch wenn das Spiel bis zum Ende des ersten Viertel 3:10 aus Steelers Sicht stand, hatte hier der letzte Optimist nach 30 Sekunden eine Ahnung, was das für ein Spiel werden würde. Die Bills können die Kickoff nicht fest machen und schaffen es noch gerade aus der Endzone zu befreien. Die nächsten beiden Plays kann man die Bills auch stoppen und man erhoffte sich nach dem Punt eine gute Feldposition, aber es sollte anders kommen. Denn Josh Allen fand Receiver Gabe Davis, der dem Defensive Back enteilt war und dann am Ende für 98 Yards in die Endzone lief.
Als dann James Pierre ebenfalls den Kickoff nicht festmachen konnte und die Bills in Ballbesitz kamen. Aber die Bills sollten ohne Punkte vom Feld gehen, denn Cam Heyward hatte beim Field Goal seine Finger im Spiel und verhinderte schlimmeres.

Bis zum Ende des Viertels erzielte jedes Team noch ein FG und man ging mit wie bereits beschrieben mit 3:10 in Viertel 2.

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Hier nahm das Unheil dann seinen Lauf, denn die Bills sollten den Steelers hier komplett unter die Räder kommen und vor der Halbzeit 21 Punkte in 15 Minuten kassieren.
In der zweiten Halbzeit versuchten die Steelers noch einmal einiges, aber es sollten keine Punkte herausspringen, denn 3-Mal scheiterte man beim 4ten Versuch und ein zweites Field Goal von Boswell sollte an diesem Tag verschossen werden.
Am Ende stand mit 324 Yards das von den Yards her betrachtete beste Spiel von Kenny Pickett in den Büchern, aber am Ende kann man, außer der Erfahrung für den Rookie, nichts mitnehmen. 

Woche 6 vs Tampa Bay Buccaneers – W – 18:20 – Record 2-4

Nach der desolaten Leistung in Buffalo sollte in der nächsten Wochen mit den Tampa Bay Buccaneers der alte Nemesis Tom Brady zurück ins Heinz Field kehren. Vor dem Spiel hatte man die Hypothek aus dem Buffalo Debakel auf dem Konto und ging mit einer Secondary an den Start welche sarkastisch als “Walmart-Secondary” bezeichnet wurde. Denn von den Startern stand nur Terrell Edmunds zur Verfügung und wurde von Tre Norwood, Josh Jackson, James Pierre und Arthur Maulet unterstützt. Alles andere als gute Voraussetzungen gegen ein Pass First Team wie die Buccaneers. Aber was soll man sagen, auch wenn die Buccaneers 243 Passing Yards hatten, so blieben die befürchteten Big Play gegen unsere Rumpftruppe in der Secondary aus. So hielt man die Buccaneers bis zum 4ten Viertel bei 4 Field Goals.

Auch das Running Game der Buccaneers sollte an diesem Tag keine wirkliche Entlastung oder Überraschung bereithalten und die Steelers Defensive vor keine große Herausforderung stellen.

Highlight auf der defensiven Seite des Balles war der erfolgreiche Stand bei der 2-Point Conversion mit noch 4:38 auf der Uhr, welcher die Buccaneers am Ausgleich hinderte. Hier zeigte Devin Bush, der zu diesem Zeitpunkt eine gute Saison spielte, warum die Steelers ihn an Nummer 10 gedraftet haben. 

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Auf der anderen Seite des Balles stand eine Steelers Offensive, deren Playcalling massiv in der Kritik stand, da man aus dem Talent, was man zur Verfügung hat, zu wenig machen würde. Aber man hat an diesem Tag stellenweise gesehen, dass die Offense den Ball über das Feld bewegen kann. So war es zur Freude aller ein Touchdown im Opening Drive der die Steelers starten ließ und bis zur Halbzeit legte man noch ein Fieldgoal nach, so dass es mit 9:10 in die Halbzeit ging. 

Das 3te Viertel sollte mit einem 89 Yard Kickoff Return von Steven Sims starten, welches die Steelers aber nur in ein Field Goal ummünzen konnten. Als dann im dritten Viertel Kenny Pickett nach einem Hit aus dem Spiel genommen wurde und direkt ins Concussion Protokoll ging, musste der degradierte Starter Trubisky übernehmen. Steelers Nation war nicht begeistert und die meisten schenkten das Spiel gedanklich schon ab. Aber Trubisky hat in den nötigen Momenten gezeigt, dass in ihm mehr drinnen steckt als der “Angsthasen-Football”, der ihn den Starting Job gekostet hat. Einige wichtige 3rd Down Conversions über Claypool halfen den Steelers am Ende zum Touchdown für die 12:20 Führung.

Nachdem die Bucs noch einmal scorten, aber wie bereits beschrieben die 2 Point Conversion nicht erfolgreich spielen konnten, schaffte es Trubisky die Offensive die restlichen 4:36 Minuten in Ballbesitz zu halten, damit man das Spiel tief in der Hälfte des Gegners abknien konnte. Der erste Heimsieg der Saison war geschafft.

Woche 7 @ Miami Dolphins – L – 10:16 – Record 2-5

Nach dem Sieg gegen Tom Brady und die Buccaneers gab es eine kurze Hoffnung, dass man die Saison nun doch noch zu einem besseren wenden könnte. Aber das Sunday Night Game gegen die Dolphins sollte die hoffnungsvollen Fans wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Denn man spielte gegen die Dolphins und eine der zu diesem Zeitpunkt gefährlichsten Offensiven der NFL mit Playmakern wie Tyreek Hill und Jaylen Waddle. Und diese sollte auch direkt loslegen und den Steelers im ersten Quarter 13 Punkte einschenken, sodass die ersten Fans Flashbacks an das Buffalo Spiel bekamen. Aber das Tempo der Dolphins ließ im zweiten Quarter nach und die Steelers Defense war in der Lage, Big Plays zu verhindern. So kamen den Dolphins kurz vor der Pause zu einem weiteren Field Goal – was auch die letzten Punkte in diesem Spiel für die Dolphins sein sollten.

Dies kann man der Defense hoch anrechnen, den Shutdown in der zweiten Halbzeit geschafft zu haben. Aber es gibt auch genug Kritikpunkte, denn unter anderem wurden 3 sichere Interceptions fallen gelassen, welche die Drives der Dolphins früher beendet und die Steelers in eine bessere Position gebracht hätten. 

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Die Offensive sollte aber bis zum zweiten Quarter brauchen, um ins Spiel zu kommen. Die “Stolper-Interception” von Claypool beschreibt das erste Quarter der Steelers Offensive besser. Dafür konnte man in Abschnitt zwei den Ball bewegen und kam zu einem Field Goal und einem Touchdown, um am Ende nur mit 6 Punkten Rückstand in die Pause zu gehen. Das Spiel sollte in der zweiten Halbzeit aber merklich abflachen und die Teams tauschten Punt nach Punt aus.Im vierten Quarter wollten die Steelers und Kenny Picket das Spiel unbedingt gewinnen, aber am Ende sollten noch 2 Interceptions rauskommen. Die erster vor der Redzone bei einem Pass auf Diontae Johnson und die zweite 25 Sekunden vor Schluss in der Endzone für den Sieg.

Offensiv glich das phasenweise wieder einem Offenbarungseid, in dem man fast mehr Punts machte, als Punkte auf das Scoreboard zu bringen. 

Woche 8 @ Philadelphia Eagles – L – 13:35 – Record 2-6

In Woche 8 reiste man zu den bis dahin ungeschlagenen Philadelphia Eagles, welche aus einer Bye Week kamen. Das Battle of Pennsylvania hatte man im letzten Aufeinandertreffen 2020 für sich entscheiden können.

Aber bei den Eagles sollte an diesem Tag nichts zu holen sein, denn die Defensive hatte ein großes Problem an diesem Tag und das trug die Nummer 11 und hört auf den Namen Arthur Juan “A. J.” Brown. Denn dieser hatte zur Halbzeit 113 Yards und 3 Touchdowns auf dem Konto. Dies hatte für seinen Bewacher Akhello Witherspoon entsprechende Konsequenzen, denn dieser wurde gebenched und durch James Pierre ersetzt. Brown hatte in der zweite Hälfte “nur” noch 43 Reception Yards.
Aber die Eagles hatten jederzeit die Möglichkeit nachzulegen, denn die Eagles schafften es immer wieder, Runs über 10+ Yards zu machen und die Steelers Secondary tief zu schlagen. 

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Das Highlight der Offensive kam im zweiten Drive zustande, als man sich tief in die Redzone der Eagles vorbereitete und den Ball direkt an Chase Claypool übergab – welcher 2020 4 Touchdowns erzielte – und dieser einen Pass auf Derek Watt war. Man war verblüfft, dass OC Matt Canada solche kreativen Spielzüge auf Lager hat.
Aber jeglicher Funken Hoffnung wurde schnell wieder zunichtegemacht, denn bis zum Ende des Spiels konnte man nur noch ein eigenes Field Goal erzielen. Da man selbst mit der offensiven Feuerpower der Eagles nicht mithalten konnte, war das eines der Spiele, wo man sich früh sicher sein konnte, dass die Steelers hier nie auch nur in die Lage kommen würden, das Spiel spannend zu machen oder gar zu gewinnen. Ungewöhnlich schwer tat man sich gegen die Eagles Front 7 sowohl im Laufspiel wie auch im Passing Game. So standen am Ende 6 Sacks, 1 Fumble und 1 Interception auf dem Spielbogen für Kenny Pickett.

Bye Week

Das laut Season Schedule als nächstes die Bye Week anstand, konnte den Steelers nach den Spielen der ersten Saisonhälfte nur Recht kommen. Normalerweise kommen Bye Weeks nie zum richtigen Zeitpunkt, entweder zu früh oder zu spät. Für die Steelers kam diese in Woche 9 zum genau richtigen Zeitpunkt und die zweite Hälfte der Saison sollte aus Steelers Sicht ganz anders laufen.

Steelers Season II: Week 10 – Week 18

Woche 10 vs. New Orleans Saints – W – 10:20 – Record 3-6

Es kristallisierte sich in der Bye Week und im Laufe der Trainingswoche heraus, dass TJ Watt nach seiner Verletzung in Woche 1 wieder in den Kader zurückkehren würde und die Euphorie war gewaltig. Aber kaum einen Tag vor dem Spiel, lag Safety Minkah Fitzpatrick auf dem Operationstisch und bekam den Blinddarm entfernt. Das drückte diese Euphorie etwas, aber genau dafür hatte man Veteran Damonte Kazee vor der Saison geholt, der gegen die Saints sein Debüt nach Rückkehr von der IR geben würde. Gegen die Saints wusste man ganz genau, was einen erwarten würde, man musste Kamara und auch Taysom Hill in den Griff bekommen. Und das sollte auch gelingen – am Ende hatte Kamara 45 Scrimmage Yards und Hill nur 1 Yards am Boden. Über das ganze Spiel gesehen hatte die Defense auch nur einen schlechten Drive und dieser war direkt vor der Halbzeit als man Tight End Juwan Johnson nicht in den Griff bekam und sich eine Unnecessary Roughness Strafe einhandelte und die Saints so zu einfachen Punkten einlud und man am Ende mit 10:10 in die Halbzeit gehen sollte. 

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Auf der anderen Seite des Balles bemerkte man eine Veränderung bei den Steelers. Angefangen mit dem Laufspiel, welches in diesem Spiel so gut funktionierte wie in keinem Spiel in dieser Saison zuvor. Sowohl die Blocks der Offensive Line als auch die Läufe von Harris und Warren waren entsprechend effektiv. Am Ende fehlte Najee Harris nur 1 Yards für ein 100 Yards Spiel. 

Aber auch durch die Luft funktionierte das Spiel der Steelers gefühlt effektiver. Ein Zeichen dafür, war die Verbindung von Kenny Pickett zu #1 Receiver Diontae Johnson, welche an diesem Tag das erste Mal wirklich spürbar war und sich auf dem Platz widerspiegelt. 

Aber nur weil es besser lief und der Sieg am Ende ungefährdet eingefahren wurde, war trotzdem nicht alles gut. So musste Kenny Pickett 6 Sacks einstecken und in der zweiten Halbzeit mangelte man es wieder an Effektivität und war dadurch wieder zu Field Goals gezwungen, wovon Matthew Wright – als Vertreter für Boswell – 2 verschoss. 

Woche 11 vs. Cincinnati Bengals – L – 37:30 – Record 3-7

Nach dem erfolgreichen Auftakt nach der Bye Week sollten die Bengals ins Heinz Field kommen zu einem Spiel, das aufgrund der bisherigen Saison der Steelers aus dem Night Game Slot geflexxt wurde und auf den Sonntag verlegt wurde.
Die Bengals sollten an diesem Tag ohne ihren Nummer 1 Receiver Ja’Marr Chase auskommen müssen. Aber auch ohne Chase legte man in der Vorwoche 42 Punkte gegen die Panthers durch 5 Joe Mixon TD’s auf – die Steelers sollten also gewarnt sein.
Aber Mixon sollte an diesem Tag – mit nur 62 Scrimmage Yards – kein wirklicher Faktor sein. Das Spiel hätte einen Prime Time Slot verdient, denn es sollte sich ein abwechslungsreiches Spiel entwickeln, welches ein Hin und Her und die Steelers mit 17:20 in die Halbzeit gehen.

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Die berüchtigten Halftime Adjustments fanden aber diesmal auf Seiten der Bengals statt. Die Steelers verloren in der zweiten Halbzeit den Anschluss an die Bengals, welche es immer wieder schafften, Punkte aufs Board zu bringen und die Steelers zu oft ihre Drives via Punt beendet haben. Hinzu kommt, dass man wie im Hinspiel in Woche 1 das Turnover Battle gewinnt und man einmal direkt in der Redzone startete, aber nur ein Field Goal nehmen konnte.

Das größte Problem an diesem Abend war die Kombination Higgins / Perine – diese beiden bekamen die Defense nicht in den Griff. Higgins sorgte für die Big Plays und Perine sorgte für die kurzen Downs und 3 der 4 Bengals Touchdowns.

Am Ende war die Ineffizienz der zweiten Halbzeit der Grund, warum die Bengals das Spiel verdient für sich entschieden haben. Der zweite Touchdown von Najee Harris an diesem Tag 45 Sekunden vor Schluss reichte nicht aus, da der Onside Kick nicht erfolgreich war und die Bengals das Spiel abknien konnten. 

Woche 12 @ Indianapolis Colts – W – 24:17 – Record 4-7

Nach dem Duell gegen die Bengals ging es für die Spieler auf Auswärtstour und der erste Halt war im Lucas Oil Stadium bei den Indianapolis Colts. Diese hatten kurz zuvor den Headcoach gewechselt, die Raiders direkt geschlagen und auch die Eagles bis zum Ende in Schach gehalten, aber letztlich dann mit einem Punkt verloren.
Die Steelers sollten also gewarnt sein und legten hier auch entsprechend konzentriert los. Man startete selber mit einem Field Goal und pickte Matt Ryans zweiten Pass, aber aus der Position in der Hälfte der Colts konnten die Steelers nur punten. 

Davon ließen sich die Steelers aber nicht entmutigen und gingen aus den nächsten 3 Drives vor der Halbzeit mit 13 weiteren Punkten raus.
Da man in der Zwischenzeit die Colts nur ein einziges Field Goal schafften und die Steelers mit auslaufender Uhr vor der Halbzeit ein weiteres Field Goal blockten (das 3te in der Saison) ging es nach einer mehr als soliden ersten Halbzeit in die zweite Halbzeit. 

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In der Halbzeit hatten die Steelers aber scheinbar etwas im Tee, denn bereits mit dem Kickoff zur zweiten Hälfte lief nichts mehr zusammen und wäre es nicht Connor Heyward mit dem Tackle gewesen, so wäre Dallis Flowers mit dem Ball durchgelaufen in die Endzone der Steelers. Aber die Colts sollten trotzdem Scoren und das Spiel wieder zu einem One Score Spiel machen. 

Da die Steelers weiterhin in der Offensive von der Rolle waren, hatten die Colts hier auf einmal wieder eine Chance und konnten durch einen weiteren Touchdown im dritten Viertel sogar mit einem Punkt zum 16:17 in Führung gehen. 

Mit dem Rücken zur Wand stand man zu Beginn des vierten Quarters auf der Verliererseite und musste eine Antwort finden. Kenny Pickett führte seine Offensive mit Ruhe und bedacht über das Feld und belohnte sich durch Benny Snell Jr. – der für den verletzten Harris ins Spiel kam – mit einem Touchdown. Da man aber den Gegner unter Druck setzen wollte, gingen die Steelers hier für die Two Point Conversion, welche mit einem Pass auf George Pickens erfolgreich war. 

Somit sind die Steelers mit einem blauen Auge aus Indianapolis gekommen – man hat wieder zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten gespielt und den Gegner vollkommen unnötig zurück ins Spiel geholt. 

Woche 13 @ Atlanta Falcons – W – 19:16 – Record 5-7

Nachdem man knapper als erwartet das Spiel in Indianapolis gewonnen hat, ging es in der nächsten Woche ins Mercedes-Benz-Stadium zu den Atlanta Falcons, die zu diesem Zeitpunkt noch um den NFC South Titel konkurrierten. Das Spiel startete aus Sicht der Steelers in der ersten Halbzeit 4 Drives – das abknien vor der Halbzeit nicht mitgezählt –  bestehen und aus alle Drives Punkte mitnehmen. Aber wie so oft der Punkt der Kritik an Matt Canada’s Offensive war, musste man 3-Mal das Field Goal nehmen anstatt den Touchdown mitzunehmen. Im Vergleich zur Vorwoche verwandelte Kicker Matthew Wright aber 100% der ihm gestellten Aufgaben, zur Freude der Fans. Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm man im ersten Drive noch ein Field Goal mit aber danach stellte man die Offensive wieder ein und musste sich am Ende wieder auf die Defensive verlassen. 

Dieses Spiel hatte aber noch zwei denkwürdige Szenen: Najee Harris mit seinem Angry Run gegen Falcons Spieler Richie Grant der ihm sein 4tes Angry Run Scepter von Good Morning Football einbrachte und der erste NFL Touchdown von Connor Heyward in der Stadt wo sein Vater “Ironhead” spielte und begraben liegt – ein emotionaler Moment für die Familie Heyward.

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Die Defensive spielte eine solide erste Halbzeit und ließ die Falcons mit ihrem Running Back Duo Patterson und Algeier nicht wirklich ans Laufen kommen und Quarterback Mariota war auch nicht in der Form, die Defensive unter massiven Druck zu setzen. So mussten die Steelers in der ersten Halbzeit nur 2 Field Goals hinnehmen und führten zur Halbzeit mit 16:6. Aber in der zweiten Halbzeit ließ die Steelers Defensive sich von der Leistung der Offensive anstecken und die Falcons Offensive kam ins Laufen. Und das Laufen ist hier wörtlich gemeint, denn 120 Yards der 148 Rushing Yards machten die Falcons in der zweiten Halbzeit. Nach einem dann doch vernünftigen Drive der Offensive stand man mit noch 39 Sekunden und 3 Punkten Vorsprung tief in der Hälfte der Falcons. Dort wollte QB Mariota Rookie Wide Receiver Drake London auf die Streak schicken, aber da hatte sie die Rechnung ohne Minkah Fitzpatrick gemacht. Der All-Pro Safety hat Mariota genauestens gelesen und sprang in die Route, um den Ball abzufangen. Gefühlt jeder andere Spieler wäre in die Endzone gelaufen, aber Fitzpatrick verzichtete auf den Pick 6 und ermöglichte der Steelers Offensive, das Spiel für den Sieg abzuknien. 

Woche 14 vs Baltimore Ravens – L – 16:14 – Record 5-8

Endlich hieß es Ravens Week für die Steelers und dass Quarterback Lamar Jackson nicht dabei sein sollte, machte den Steelers Fans etwas mehr Hoffnung auf einen Sieg gegen den Lieblingsrivalen. Aber die Steelers mussten sich früh mit dem Quarterback Mitchell Trubsiky anfreunden, denn man verlor früh im Spiel Quarterback Kenny Pickett erneut wegen einer Concussion. Der Sieg gegen Tampa Bay hat Trubisky etwas Kredit bei den Steelers Fans eingebracht und man schenkte das Spiel nicht sofort ab. Offensiv wurde der Ball auch gut bewegt und man schaffte es auch mit den Ravens mitzugehen und einen Touchdown zu machen. Aber dann verlor Trubisky den roten Faden in seinem Spiel leider komplett, indem er in und an der Redzone der Ravens zwei unnötige Interceptions warf. Beide Male starrte er seinen Receiver so lange an, bis auch der letzte Ravens Spieler wusste was passiert und die beiden Linebacker Queen und Smith bedankten sich höflich. 

Als er dann gegen Ende des 3ten Viertels eine weitere Interception geworfen hat, war auch dem letzten Steelers Fan klar, dass man mit einem Sieg nicht rechnen muss. Da die Ravens aber offensiv selbst kein Punktefeuerwerk abfackelten, waren die Steelers irgendwo immer noch im Rennen. Aber so wie das Spiel lief, passte das vom wieder genesen Boswell verschossene / geblockte FG perfekt in die Reihe der Ereignisse. Der Touchdown von Pat Freiermuth knapp 2 Minuten vor Schluß kam am Ende zu spät, da man danach nicht mehr in Ballbesitz kommen sollte.

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Die Ravens sind ein Team, welches sein Spiel komplett über den Lauf aufbaut und wenn dann noch Lamar Jackson, der trotz seiner Limitierungen als Passer den Ball durch die Luft bewegen kann, ausfällt, sollte der Gameplan der Ravens jedem klar gewesen sein. Vermutlich auch den Steelers, da man die Ravens in- und auswendig kennt, aber trotzdem hatten die Steelers massive Probleme, das Rungame der Ravens auch nur halbwegs zu stoppen. Die Ravens versteiften sich noch mehr auf den Gameplan, als Backup Tyler Huntler durch seinen Backup Anthony Brown ersetzt werden musste, da Huntley ebenfalls mit einer Concussion aus dem Spiel musste. So sollten am Ende des Spiels 215 Rushing Yards bei den Ravens auf dem Konto stehen. Die Defensive war letztendlich auch nicht in der Lage, nach dem Freiermuth Touchdown die Ravens vor der Two Minute Warning an einem neuen 1st Down zu hindern. Da man selbst keine Timeouts mehr besaß, konnten die Ravens das Spiel gewinnen.
Dies ist das vierte Spiel in dieser Saison, wo die Steelers sich am Ende für die Niederlage an die eigene Nase packen können. 

Woche 15 @ Carolina Panthers – W – 24:16 – Record 6-8

Nach der Niederlage gegen die Ravens ging es für die Steelers nach Carolina zu den Panthers. Das Problem war; die Panthers, welche im Laufe der Saison den Head Coach entlassen haben und den Quarterback gefühlt jedes Spiel gewechselt haben, hatten zu dem Zeitpunkt ihre Identität gefunden und waren gut drauf. Diese Identität war genau der Spielstil, mit dem die Baltimore Ravens in der letzten Woche über die Steelers hinweggelaufen sind. Die Panthers haben in der Vorwoche 223 Yards gegen die Seahawks aufgelegt. Die Steelers Defensive – so gab es auch Coach Tomlin unter der Woche zu verlauten – musste auf so etwas entsprechend personell und schematisch reagieren. Und was soll man sagen? Egal was die Panthers an diesem Tag im Laufspiel versucht haben, es hat nicht funktioniert. Die Steelers Defensive hat gegen den Lauf Ihren Job gemacht und ließ nur 21 Yards am Boden zu. Dadurch entstand die ein oder andere Lücke in der Passing Defense, welche die Offensive um Sam Darnold nutzen konnte. Aber nur im ersten Abschnitt konnten die Panthers daraus Punkte in Form eines Touchdowns machen. Im Schlussabschnitt sollten noch 3 Field Goals hinzukommen, letztendlich war der Sieg der Steelers aber nicht gefährdet. 

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Bei den Steelers stand wieder Mitchell Trubisky under Center, da Kenny Pickett zum Zeitpunkt des Spiels noch nicht aus dem Concussion Protokoll war. Und die Devise war klar – Take Care of the Ball und so spielten die Steelers auch. Aber das spielte man entsprechend effektiv, denn die ersten beiden Drives endeten in Rushing Touchdowns von Harris und Warren. Für Warren war es der erste Touchdown in dieser Saison. So ging man mit 14:7 in die Halbzeit. Direkt nach der Halbzeit legte man einen Drive über 21 Plays hin, welcher fast 12 Minuten von der Uhr nahm und am Ende in einem Touchdown durch Trubisky per QB Sneak münzte. Trotz der Bemühungen der Panthers legte man nochmal mit einem Field Goal nach und brachte das Spiel am Ende ungefährdet ins Ziel. Wichtig für den Erfolg war, dass man keine Turnover erzeugte und am Ende mit 156 Yards den Ball und damit auch die Uhr kontrollierte, was sich in +13 Minuten Ballbesitz für die Steelers widerspiegelte.

Woche 16 vs Las Vegas Raiders – W – 10:13 – Record 7-8

Es sollte eigentlich eine besondere Woche der Freude in Pittsburgh werden! Weihnachten steht vor der Tür, die Immaculate Reception jährt sich zum 50ten Mal und die Nummer von Franco Harris sollte, als dritte Nummer überhaupt in der Geschichte der Franchise, offiziell retired werden. Aber es kam alles ganz anders, denn 3 Tage vor dem Jubiläum schlief Franco einfach ein. Pittsburgh, die Steelers und auch die Liga standen unter Schock! Somit änderten sich die Vorzeichen für das Spiel um 180 Grad und man sollte an diesem 24.12.2022 in Pittsburgh nicht mehr mit Franco gemeinsam feiern können, sondern man wollte für Franco spielen und für ihn gewinnen. 

Die Mannschaft setzte ein entsprechendes Zeichen – angestoßen von Penn State (Franco’s Alma Mater) Alumni Pat Freiermuth – und kam geschlossen mit dem Trikot mit der Nummer 32 ins Stadion. Bei der Mannschaftsvorstellung kam Captain Cameron Heyward – einer der letzten, die mit Franco gesprochen haben – mit einer Fahne mit der Nummer 32 ins Stadion eingelaufen. 

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Die emotionale Bühne war gegeben, nun war es an der Mannschaft, das Spiel mit einer entsprechenden Leistung zu gewinnen. Aber auch das Wetter sollte ein Faktor spielen, denn es waren 8° F (-13,33° C) an diesem Abend in Pittsburgh und damit das zweitkälteste Spiel, das jemals im Heinz Field ausgetragen wurde. 

So kalt wie die Temperatur, begannen auch die Steelers zu spielen – im ersten Drives des Spiels konnte man die Raiders nicht stoppen und lag mit 7:0 hinten. Im Laufe der ersten Halbzeit verschoss Boswell ein Field Goal, bevor beide Teams vor Ende der Halbzeit noch je ein Field Goal machen sollten und es somit 10:3 für die Gäste zur Pause hieß. Wo die Defensive sich nach dem ersten Drive bereits warm gespielt hatte, stotterte die Offense weiterhin gewaltig, was auch in der ersten Interception von Kenny Pickett – der heute wieder startete – seit der Bye Week resultierte und als man im nächsten Drive erneut ein Field Goal verschoss wurde es auf den Rängen nervös. Zum Glück auf dem Platz nicht, denn die Defensive spielte groß auf und stoppte die Raiders immer wieder und konnte Derek Carr 2-Mal picken.
Und dann kamen wir ins 4te Quarter und zur Geburtsstunde des Kenny Clutch – zuerst führte Pickens die Steelers zu einem Field Goal und dann kam der Drive, der der Bühne des Spiels gerecht wurde! Die Steelers übernahmen den Ball bei 2:55 auf der Uhr und Pickett arbeitete sich chirurgisch mit Harris und Freiermuth als Passempfänger über den Platz bis in die Redzone der Raiders. Dort sollte dann sein Lieblingsziel George Pickens den Ball  in der Endzone punktgenau serviert bekommen und die Steelers mit 10:13 in Führung bringen. Das Heinz Field bebte und als Cameron Sutton mit einer Interception den Sack zumachen konnte, war die Stimmung ausgelassen, denn man hatte FÜR Franco gewonnen. 

Woche 17 @ Baltimore Ravens – W – 16:13 – Record 8-8

Irgendwo in der Liga ging ein Fenster auf und es rief: “Ey, Steelers Bock auf Playoffs?” Denn gerade durch die Leistung in der zweiten Hälfte rückte man immer näher an die Playoffs ran und hatte mit zwei Siegen und anderen Szenarien einen Einzug in die Wildcard Round noch möglich. Dafür musste man aber zuerst an den Ravens vorbei, welche die Playoff-Hoffnungen der Steelers und die Serie von Coach T nur allzu gerne beendet hätten. Und gerade nach dem Duell 3 Wochen zuvor hatte man alle Bragging Rights auf seiner Seite.
Aber die Steelers Defensive hatte sich in dieser Zeit gegen den Lauf um 100% gesteigert und sollte auch die Ravens an diesem Tag in ihren üblichen Kreisen behindern und die Offensive der Mannen aus Baltimore bei “nur” 120 Rushing Yards halten. Dieser Fokus auf den Lauf machte natürlich Lücken für das Passspiel der Ravens auf. Also besser gesagt Mark Andrews, denn dieser fing 9 Pässe für 100 Yards der insgesamt 14 Pässe für 130 Yards. 

Den einzigen Touchdown der Ravens sollte aber Rookie Tight End Isaiah Likeley nach einer mehr als diskutablen Flagge gegen Cam Heyward fangen und die Ravens früh mit 3:10 in Führung bringen, denn Tucker blieb im Vergleich zu Boswell cool und mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Die Ravens eröffneten die zweite Halbzeit mit einem weiteren Field Goal und stellten auf 3:13, aber danach kam offensiv nicht mehr viel, da die Steelers Defense die Ravens kalt stellte und immer wieder zum punten zwang.

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Auf der anderen Seite des Balles konzentrierte man sich auf den Run und selber keine Fehler zu machen. Am Ende waren es die Steelers mit 198 Yards, welche den Gegner in Grund und Boden laufen sollten. Najee Harris mit 111 Yards und Jaylen Warren mit 76 Yards trugen die Steelers Offensive dabei auf ihren Schultern. Trotzdem sprangen in der ersten Halbzeit, auch durch das verschossene Field Goal, nur 3 Punkte heraus. 

Geschuldet war das wie so oft der mangelnden Ausführung von Plays und fragwürdigem Playcalling in der Hälfte des Gegners. Dies führte auch wieder zu Problemen in der Redzone und um die Redzone herum, so dass man sich im dritten und vierten Quarter auch erst wieder nur mit 2 Field Goals zum 9:13 zufriedengeben musste.

Wenn nach dem Sieg gegen die Raiders noch jemand an Kenny Pickett aka Kenny Clutch gezweifelt hat, so hat der Finale Drives gegen die Ravens vermutlich den letzten Zweifler von ihm überzeugt. Mit noch 4:16 auf der Uhr bekamen die Steelers den Ball zurück und getragen von Najees Beinen und Kennys Pässen auf Freiermuth und Sims, welche besser nicht hätten geworfen werden können, arbeitete man sich in die Redzone der Ravens vor. Dort angekommen stand man bei 62 Sekunden und 3 & 8 an der 10 Yards Line der Ravens. Pickett scrambled aus der Pocket und befreit sich vom Edge Rusher und schickt Najee Harris in die Endzone, der sich vom Linebacker löst und von Pickett mustergültig bedient wird. Die Steelers gehen 56 Sekunden vor Schluss in Führung! Der Wurf, den Pickett in Woche 7 noch forciert hat, wird hier zu seinem Meisterstück.

Die Defense in Person von All-Pro Safety Minkah Fitzpatrick machte mit einer Interception am Ende den Deckel drauf und Pickett konnte das Spiel in der Victory Formation abknien.

Woche 18 vs Cleveland Browns – W – 28:14 – Record 9-8

Das besagte Fenster mit den Playoffs war immer noch offen, wenn nicht sogar noch ein bisschen weiter. Die Steelers mussten gewinnen und gleichzeitig durften die Patriots und Dolphins ihre Spiele gegen die Bills und Jets nicht gewinnen.

Aber bevor man von Playoffs träumen konnte, hatte man erst selbst seine Hausaufgaben zu machen und die Cleveland Browns zu schlagen. In Woche 3 kassierte man gegen diese eine empfindliche Niederlage. Das wollte man wieder gut machen und Browns Quarterback Deshaun Watson gebührend in Pittsburgh empfangen.

Die Defensive sollte ihren Teil dazu beitragen, dass Watson nicht gerne an Pittsburgh zurückdenkt. So kassierte er 7 Sacks, einige Hits bei seinen Läufen und hatte am Ende 2 Interceptions. 

Genau diese Leistung der Defensive, welche ihre beste Saisonleistung abrufen sollte und die Leistung der Offensive ließen nie einen Zweifel aufkommen, das die Steelers am Ende als Gewinner vom Platz gehen würden. 

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Auch wenn das Spiel offensiv mit einem Fumble an der Endzone der Browns startete – welche man nicht gehabt hätte, wenn man die Challenge Flagge geworfen hätte – ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte entsprechend konzentriert weiter. Auf den Touchdown der Browns antwortete man direkt entsprechend mit einem eigenen Touchdown, welcher mit 31 Yards der längste TD Pass der Saison war. Und nach der ersten Interception der Browns konnte man das Field Goal verwandeln, sodass man mit 7:10 in die Halbzeit ging. 

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem Field Goal und wandelte die geworfene Interception der Browns in einen Touchdown um und führte zu Beginn vom vierten Viertel mit 10:20. Als die Browns dann im Schlussabschnitt zu einem TD kamen, dem wiederum eine sehr sehr fragliche Flagge gegen Cam Heyward einherging, schaltete die Offensive wieder einen Gang hoch und legte einen Touchdown mit erfolgreicher 2 Point Conversion oben drauf.

Beim letzten Versuch der Browns noch einmal aufs Scoreboard zukommen, lief die Uhr aus und die Steelers gewannen dieses ungefährdete Spiel mit 14:28.
Die Playoffs wurden trotzdem verpasst, da die Jets gegen die Dolphins verloren und Miami so Seed Nummer 7 gesichert hat. 

Was für ein Fazit kann man ziehen?

Dass es gefühlt nicht eine Saison der Steelers war, sondern zwei. Denn die Steelers vor der Bye Week in Woche 9 kann man mit den Steelers ab Woche 10 absolut nicht mehr vergleichen.

Man ging mit 2 – 6 in die Bye Week und der Abgesang auf Mike Tomlins “Never had a losing Season” wurde von den Kritikern angestimmt. Die Kritiker von Tomlin fühlten sich bestätigt und forderten die Entlassung von Offensive Coordinator Matt Canada. Der Ausspruch “ Fire Matt Canada” wird auch 2023 in Fankreisen ein geflügelter Begriff bleiben, denn seit Mittwoch, dem 18.01.2023 steht fest, dass Canada auch 2023 der OC der Steelers sein wird.

Man hat gemerkt, dass es an den Spielern und am Coaching Staff genagt hat, so in die Saison gestartet zu sein, aber die Bye Week war der Katalysator, den die Steelers brauchten. Man sollte nach der Bye Week 7 – 2 gehen und am Ende mit 9 – 8 noch eine Chance haben, in den Playoffs zu spielen. Am Ende sollte es aber trotz der Leistungsexplosion keinen Post Season Football für die Steelers geben, dafür bleibt die Serie von Mike Tomlin am Leben. Auch wenn er ihn vermutlich nicht gewinnen wird, verdient Coach Tomlin unserer Meinung nach, Teil der Konversation als Coach of the Year zu sein.

Die Steelers haben nun eine spannende Offseason vor sich, in denen man Geld kreieren muss, um die eigenen wichtigen Free Agents und mögliche Verstärkungen zu holen. Aber auch der Draft Ende April ist nicht zu vergessen, denn man hat 3 Picks in den Top 50.

Spannende Zeiten, die uns in Pittsburgh erwarten! 

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