Review Wildcard Browns at Texans

written by Henning Kutz
1 · 15 · 24

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Browns at Texans

Die Texans gewinnen als Underdog ihr Heimspiel gegen die Browns mit 45:14. Dass die Cleveland Browns so untergehen, damit haben sicherlich die wenigsten gerechnet. Aber der Reihe nach.

Beide Teams kamen langsam ins Spiel und tasteten sich erstmal ab, bis die Texans nach zehn Minuten im ersten Viertel durch ihren Kicker Ka’imi Fairbairn mit drei Punkten aufs Scoreboard kamen. Die direkte Antwort folgte und nach 6 Plays und 75 Yards, eröffnet mit einem langen Pass auf Tight End David Njoku und abgeschlossen aus einem Yard durch Kareem Hunt, stand es 7:3 für den Favoriten.

Im folgenden Drive brauchte es nur vier Plays zur erneuten Führung der Texans. Ein 29 Yard Run von Devin Singletary und drei Pässe später konnte Nico Collins den Ball in die Endzone der Browns bringen. 7:10

Die hochgelobte Defense der Browns hatte kaum Antworten auf CJ Stroud, also lag es an Joe Flacco das Spiel in die Hand zu nehmen. Der folgende viertelübergreifende Drive der Browns mit Runs von Ford endete mit einem kurzen Pass auf Kareem Hunt wiederum ebenfalls in der Endzone.

Das vorzeitige Ende dieses offenen Schlagabtauschs gehörte aber erneut den Texans. 1st & 10, eigene 24 Yard Line, langer Ball auf Tight End Brevin Jordan und nur 20 Sekunden sowie 76 Yards später waren die Texans wieder in Führung mit 17:14.

Nach mehreren Punts auf beiden Seiten folgte der längste Drive des Abends. Das in der Preview angesprochene Kurzpassspiel der Texans kam ins Rollen und von der Defense der Browns mit Star Defensive End war überhaupt nichts zu sehen. Die Texans wanderten langsam aber stetig übers Feld, es sah nach Field Goal und Schadensbegrenzung auf Seiten der Browns aus, doch fand CJ Stroud seinen Tight End Dalton Schultz tief links für 37 Yards und weitere 6 Punkte. Es ging bei einem Stand von 14:24 für den Gastgeber in die Kabine.

Was nach der Halbzeit folgte, kann man ganz gut mit “Alptraum” beschreiben. Im Eröffnungsdrive der Browns war Flacco, mit der Offense bereits in der Hälfte der Texans, unter Druck gezwungen den Ball weg zu werfen, bekam leider nicht genügend Luft drunter und so landete der Ball direkt in den Händen von Ex-Steeler Steven Nelson. Jener trug den Ball gut 80 Yards übers Feld zurück in die Endzone der Browns.

Der anschließende Drive lief nicht viel besser – im Gegenteil. Vier Plays später übersah Quarterback Joe Flacco den in Coverage gedroppten Linebacker Christian Harris, der den Ball vor Tight End Harrison Bryant abfing und ebenfalls in die Endzone der Browns tragen konnte.

Nach zwölf Minuten im dritten Viertel stand es nun als 14:38 und bei den Browns ging gar nichts mehr. Offensiv wie Defensiv hatte man den Houston Texans nichts entgegenzusetzen und alle Drives endeten in Turnover on Downs.

Die Texans kamen am Anfang des vierten Viertels nochmal zu einem Touchdown, bei dem sich Devin Singletary für sein gutes Spiel zum Endstand von 14:45 belohnen konnte.

Die Defense der Cleveland Browns und vor allem Myles Garrett, der das gesamte Spiel überhaupt nicht zu sehen war, hatte überhaupt keine Chance gegen eine sehr gut eingestellte Offense der Texans, die ihr Spiel nach Belieben aufziehen konnte. Dabei zeigte Rookie CJ Stroud die gesamte Palette und sogar das Running Game war ein Faktor. Maximal unglücklich sind da selbstverständlich zwei Pick 6 back to back, sonst wäre das sicherlich ein spannender Shootout geworden.

Der nächste Gegner für die Texans hängt davon ab, wie das Steelers-Bills Game ausgeht. Entweder muss man nach Baltimore zu den Ravens oder spielt bei den Kansas City Chiefs.

Der nächste Gegner der Browns ist mal wieder die Offseason.

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