Preview Week 15: Steelers @ Panthers

written by Andre Vilshöver
12 · 18 · 22

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Nach der Niederlage, welche erneut unnötig und mit den Ravens als Gegner zudem doppelt so weh tut, reisen die Steelers nun nach North Carolina zu den Panthers. Dass die Panthers gerade “on Fire” sind, macht die Situation kaum besser…

– Weekly update –

Neben der Niederlage hat man auch noch einige Verletzte und fragliche Spieler im Gepäck.
Chris Wormley erlitt eine Season Ending Injury und man hat dafür Defensive Tackle Jonathan Marshall vom Practice Squad der New York Jets gesigned. 

Myles Jack laborierte die ganze Woche an einer Leistenverletzung, hat nur am Freitag trainiert und wird daher als fraglich auf dem Injury Report gelistet
Ebenfalls fraglich ist der Status von Quarterback Kenny Pickett. Die Situation war am Samstagmorgen deutscher Zeit noch nicht final. Pickett hat zwar die ganze Woche limitiert trainiert, aber nur in individuellen Drills. Der finale Check findet im Laufe des Samstags statt und erst dann wird Mike Tomlin eine Entscheidung für den Starting Quarterback treffen. 

Ansonsten können die Steelers aus dem Vollen schöpfen, da alle anderen Spieler ihre tomlinschen “Bumps and Bruises” überstanden / auskuriert haben. Somit haben die Steelers keinen Spieler “Out” gemeldet, aber hinter zwei wichtigen Spielern steht ein großes Fragezeichen.

Für die Offensive kommen wir direkt zum Elefanten im Raum. Wer spielt auf QB, wenn Kenny Pickett heute nicht gecleared wird? Mitchell Trubisky und Mason Rudolph haben sich in dieser Woche die First Team Reps geteilt, so dass beide für das Spiel gegen die Panthers vorbereitet sind. Rudolph war das ganze Jahr inaktiv und hatte noch keinen Snap und Trubisky hat seinen Starter Spot verloren und das Spiel, obwohl der Ball eigentlich gut bewegt wurde, gegen die Ravens mit 3 Interceptions “weggeworfen”.

In der Defensive sucht man noch immer das Nummernschild des LKWs, der in der letzten Woche über diese hinweg gerollt ist. Es setzte sich gegen die Ravens fort, was in der zweiten Halbzeit gegen die Falcons angefangen hatte. Man konnte den Lauf nicht stoppen und zwang den Gegner mit einem limitierten Backup Quarterback nicht den Ball zu werfen. 

– Gegnercheck –

Schaut man sich die Panthers an, dann sieht man in deren Gameplan dieselbe Blaupause wie in der letzten Woche. Bei den Panthers wurde bisher nur Backup Linebacker Brandon Smith für das Spiel “out” gemeldet. Aber hinter den Einsätzen von Starting Safety Xavier Woods und Nummer 1 Receiver DJ Moore, sowie Laviska Shenault Jr. noch ein Fragezeichen.

– Offense –

Seit der Übernahme durch Interimscoach Steve Wilks haben die Panthers in der Offensive eine neue Identität gefunden. Denn auf der Position des Quarterbacks hatte bzw. hat man mit Sam Darnold, P.J. Walker und dem mittlerweile zu den Rams geschickten Baker Mayfield keine Stabilität und Leistung, auf der man aufbauen konnte. ,

So wurde durch Wilks eine Run First Offense nach dem Trade von Christian McCaffrey mit D’Onta Foreman, Chuba Hubbard und Rookie Raheem Blackshear installiert. Dies wird auch durch viele Jumbo Packages ermöglicht, in denen zum Teil 8 Spieler für den Runblock abgestellt sind. Die Panthers laufen vermehrt durch die Mitte oder über die Gap zwischen Tackle und Tight End. 

Unterschied zu den Spielen gegen die Falcons und Ravens ist, dass man mit Starting Quarterback Sam Darnold keinen mobilen Quarterback under Center hat und sich “nur” auf die Runningbacks konzentrieren muss.

So wird versucht, die Quarterbacks auf um die 20 Pass Versuche zu reduzieren, welche in der Regel auf Screens hinter der Line of Scrimmage oder Pässe innerhalb von 10 Yards gehalten werden. Trotzdem darf man die Gefahr auf tiefen Pässen gerade auf DJ Moore nicht unterschätzen. 

– Defense –

Die Stärke bei den Panthers liegt definitiv in der Front 7 und kreativen Blitz Konzepten bei Late Downs. Dies zeigt sich auch, dass die Spieler mit der besten Pass Rush Productivity Linebacker und Defensive Backs sind. 

Da man aber mit Brian Burns ebenfalls einen Superstar Edge Rusher in seinen Reihen hat, wird auf die Steelers O-Line eine entsprechende Aufgabe zukommen. Für Burns stehen immerhin schon 10,5 Sacks zu Buche. Und mit Derrick Brown und Matt Ionaidis hat man auf der Interior D-Line gute Run-Stuffer, welche die Steelers O-Line und den Running Backs vor eine Aufgabe stellen werden. Dass dahinter mit Frankie Luvu und Shaq Thompson noch zwei gut gegen den Lauf agierende Linebacker stehen, wird den neuen Gameplan der Steelers über den Lauf entsprechend in Short Down Yardage zu kommen auf die Probe stellen.

Im Defensive Backfield haben die Panthers mit Jaycee Horn und Jeremy Chinn zwei unheimliche Talente, aber gegen den Pass sieht man nicht immer gut aus. Und hier sticht gerade die Seite von CJ Henderson und Myles Hartsfield mit 7 zugelassenen Touchdowns heraus. Auch wenn Hartsfield nur auf dem Feld steht, wenn Jeremy Chinn in der Box steht. Etwas, das die Steelers im Passing Game angreifen können, denn mit Rookie George Pickens hat man da ein Mismatch und ein gewisser Diontae Johnson wartet noch auf seinen ersten Touchdown. Aber auch in der Mitte des Feldes mit Luvu und Thompson entstehen immer wieder Lücken, welche über den Slot oder durch Pat Freiermuth angegriffen werden können. 

 – Key Matchups –

  • Steelers Run Defense – Panthers O-Line
  • LDE Brian Burns – RT Chukwuma Okorafor
  • LDT Derrick Brown – RG James Daniels
  • CB Jaycee Horn – WR George Pickens

 – Fazit –Die Steelers werden wieder ein Heimspiel haben, obwohl sie auswärts sind. Über 53% der Karten waren vor dem Wochenende schon in den Händen von Steelers Fans. Diese Energie werden die Steelers brauchen. Denn man wird gerade in der Defensive eine Top Leistung abrufen müssen, um die Panthers zum Pass zu zwingen, denn dann sind sie schlagbar!
Offensiv heißt es – egal wer der Quarterback sein wird – bring deinen QB in keine “Hero Situation” und gib ihm machbare Downs. Und für den Quarterback heißt es – don’t to stupid Shit – und erzeuge keine Turnover, wenn du das Spiel gewinnen willst. 

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