Draftneed #10 – Tight End

written by Henning Kutz
4 · 20 · 22

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TE

Rosteranalyse

88 Pat Freiermuth

85 Eric Ebron

81 Zach Gentry

87 Kevin Rader

89 Jace Sternberger

Pat Freiermuth kam im 2021er Draft zu uns. Er wurde in der zweiten Runde gezogen und
hat sich sofort zum absoluten Liebling etabliert. In Anlehnung an Heeeeeeeeeeeath
durchzieht nicht nur das Heinz Field jedes Mal ein lautes Muuuuuuuuuuth wenn er am Ball
ist. Aber er hat sich das auch verdient. Der Draft hat sich zu fast 100% auf Kyle Pitts
fokussiert, wodurch er sicherlich bei einigen Teams unter dem Radar geflogen ist. Für viele
ist er der beste Tight End der Klasse, sei Kyle Pitts eigentlich nur ein großer Receiver. Pat ist
ein kompletter TE mit allen Skills, die es dafür braucht. Mit Ball und vor allem auch ohne. Er
kam in seiner Rookie Saison auf knapp 500 yds und 7 TDs. Wir freuen uns auf mehr. Er
kann eine Steelers Legende werden.
Eric Ebron stieß in 2020 zu den Steelers und kam über das Prädikat “Naja, Durchschnitt”
nie so richtig hinaus. Er ist kein überragender Blocker und hatte dann doch sowohl 2020 als auch 2021 sehr mit Drops zu kämpfen. Leider auch in kritischen Situationen. Eric ist Free
Agent und sein Vertrag wurde noch nicht verlängert. Ich gehe davon aus, dass er
abgegeben werden wird.
Zach Gentry hat nach seiner Verletzung aus 2020 in 2021 eine gute Saison gespielt, gibt
viel Entlastung für Freiermuth und verfügt über ein ähnliches Skill-Set. Zach wird auch in der kommenden Saison wieder eine wichtige BackUp-Rolle in der Offense spielen.
Kevin Rader war in 2021 eher ein Spieler für die Tiefe und wird vermutlich auch in 2022
nicht über eine eher spärliche Ersatzrolle hinaus kommen.
Jace Sternberger wurde in 2021 fürs Practice Squad gesigned und hat für 2022 einen
reserve/future contract.


Draftprospects 2022


Im Gegensatz zur 2021er-Tight End-Klasse ist dieses Jahr kein Spieler dabei über den alle
reden. Die Klasse an sich ist aber sehr tief und gespickt mit Spezialisten. Ich gehe
grundsätzlich davon aus, dass der erste Tight End im Draft frühestens Ende Runde 2
gezogen wird. Allerdings muss das gar nix heißen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass TEs, die später gezogen werden, durchaus produktiver sein können, als ihre früher gezogenen Positionskollegen. Beispiel: Hayden Hurst (R1) und Mark Andrews (R3) wurden beide von den Ravens gedraftet. Während Andrews kürzlich einen richtig guten Vertrag unterschrieben hat, gurkt Hayden Hurst nun bei seinem dritten Team rum. Travis Kelce ist ein 3rd Rounder, George Kittle ging an 146 in der 5. Runde vom Board und Darren Waller erst an 204 in Runde 6. Es ist also alles möglich und receiving Tight Ends gibt es ein paar in der Klasse, auch an späterer Stelle.


Ranking


Honorable Mention – Connor Heward
● 6’0” 230 lbs
Der Bruder von Cam Heyward ist ein allround TE-FB-Hybrid. Er kann laufen, blocken und
fangen. Connor hat im ersten Jahr in Michigan RB gespielt und ist dann in Richtung H-Back
gewechselt. Im Draft ist er als TE geführt, wird in der NFL aber höchstwahrscheinlich als
Fullback eingesetzt werden. Connor glänzt genau wie sein großer Bruder mit seinem
körperlichen, physischen Spiel.


Dark Horse – Jahleel Billingsley
● 6’4” 230 lbs
Bei Jahleel Billingsley is alles drin. Von früh zweite Runde bis undrafted, alles ist möglich. Er ist verdammt explosiv, hat hervorragende Ball Skills und immer viele YAC. Sein Problem ist: Er hat kaum 300 Snaps gespielt. Je nachdem wie die Teams seine Sample Size
einschätzen, ist es sehr schwer vorherzusagen, wo für ihn die Reise hingeht.


5 – Isaiah Likely
● 6’4” 241 lbs
Isaiah Likely ist athletisch, hat einen ordentlichen Speed und schnelle Füße. Isaiah ist ein
guter Receiver und konnte im College mit hohen Yards after Catch Zahlen aufwarten.
Aufgrund fehlender Größe, Gewicht und Stärke könnte er Probleme in der NFL beim
Blocking bekommen. Er ist eher als receiving Tight End zu sehen, auch wenn er keine hohe
Endgeschwindigkeit hat.


Draft-Prognose: Tag 2 – Dritte Runde
4 – Cade Otton
● 6’5” 250 lbs
Cade Otton ist ein sehr guter Route Runner und ein passabler Blocker. Als Receiver ist er
sehr vielseitig, kann im Slot, Outside oder In-Line stehen. Läuft er eine Route, benutzt er
Schulter-Fakes oder Stutter Steps um sich von seinem Verteidiger zu lösen. Das muss er
auch, denn er ist zu langsam und nicht athletisch genug, um in Traffic YAC zu erzielen.
Grundsätzlich muss er aber an seiner Stärke und Durchsetzungskraft arbeiten um in der
NFL bestehen zu können.


Draft-Prognose: Tag 2- Dritte Runde
3 – Jeremy Ruckert
● 6’5” 250 lbs
Jeremy Ruckert hat eine gute Größe und Reichweite und dabei noch ordentlich Speed. Er
hat ne gute Field Vision um Blocks zu setzen, allerdings fehlt ihm die Athletik um in der NFL
Verteidiger zu dominieren oder gegen gute Edge Rusher zu bestehen. Generell eher
schlecht im 1on1 und ein wenig zu limitiert im Passing Game.


Draft-Prognose: Tag 2 – Dritte Runde
2 – Jalen Wydermyer
● 6’5” 255 lbs
Jalen Wydermyer ist eine Maschine, schwer zu tacklen aber trotzdem schnell und athletisch genug um Deep Routes zu laufen. Aufgrund seiner Durchsetzungsfähigkeit bei Contested Catches wird er bei seinem zukünftigen Team vermutlich ein bevorzugtes Red Zone Target werden. Seine Fähigkeiten als Blocker müssen unbedingt ausgebaut werden. Jalen hatte im College Probleme mit Holding/PI Penalties!


Draft-Prognose: Tag 2 – Dritte Runde
1 – Trey McBride
● 6’4” 249 lbs
Trey McBride kann alles. Nicht exzellent, aber auf sehr hohem Level. Er hat sichere Hände
bei schwierigen Würfen. Auch beim Blocking agiert er solide bis sehr gut. He gets shit done.
Ich denke, sein ganzes Spiel lässt sich so ganz gut beschreiben. Alles in Allem betrachtet ist er einfach der TE mit dem safest floor und dem komplettesten Skill-Setund damit der beste TE der Klasse.


Draft-Prognose: Tag 2 – Zweite Runde


Quo vadis Draft Day
Auf der Tight End Position haben die Steelers keinen ausgesprochenen Need. Auch mit
Weggang von Eric Ebron ist das Squad ausreichend besetzt und the
MUUUUUUUUUUUUUUTH ist der klare Nummer 1 Tight End der Steelers für die nächsten
Jahre. Dahinter halten ihm Gentry und Rader den Rücken frei. Dennoch seh ich die Steelers
durchaus in der sechsten oder siebten Runde einen Tight End für Tiefe picken. Von den Top
5 wird dann natürlich keiner mehr verfügbar sein, brauchen die Steelers aber logischerweise auch nicht. Ich fänd es cool, ginge Connor Heyward zu den Steelers. Ich mag Familiengeschichten und könnte mir vorstellen, dass es seiner Entwicklung zuträglich wäre, mit dem großen Bruder zusammen im Team spielen zu können

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