Review Week 15 at Eagles

written by Stefan Janssen
12 · 16 · 24

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Die Steelers spielen im Januar Playoff-Football! Das ist die positive Nachricht des Sonntagabends. Denn erreicht wurde das durch Schützenhilfe; Miami und Indianapolis verloren ihre Spiele und damit mussten die Steelers selbst nicht mehr gewinnen, um das Ticket sicher zu haben. Taten sie dann auch nicht, bei den Philadelphia Eagles gab es eine 13:27-Niederlage. 

Die Steelers hatten offensiv wieder einmal einen schwachen Start ins Spiel. Im gesamten ersten Viertel gelangen gerade einmal zwei Yards Raumgewinn und dementsprechend kein einziges First Down. Das einzige Field Goal zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich resultierte aus einer herausragenden Feldposition, die das Punt-Team durch einen forcierten und eroberten Fumble herausholte. 

Es war bereits der zweite Fumble, zuvor hatte TJ Watt den Ball aus den Händen von Jalen Hurts bei einem Quarterback-Run geschlagen. Abgesehen davon hatte aber auch die Defense so ihre Probleme. Nicht unbedingt gegen den eigentlich so gefürchteten Lauf, sondern gegen den Pass. Zur Pause hatte Hurts 12/13 Pässen angebracht für 146 Yards und zwei Touchdowns; je einen auf AJ Brown und DeVonta Smith. 

Doch nach dem 3:17-Rückstand Mitte des zweiten Viertels wachte die Offense der Steelers zumindest etwas auf. Der erste brauchbare Drive wurde mit einem sehr starken Touchdown-Catch von Pat Freiermuth abgeschlossen. Direkt danach stoppte TJ Watt die Eagles-Offense mit zwei Sacks in Folge. Das anschließende kurze Feld sorgte zumindest für ein weiteres Field Goal, um auf 13:17 zu verkürzen.

Im dritten Viertel waren die Steelers in dieser Saison bisher ziemlich stark, doch diesmal nicht. Zwar hielt die Defense die Eagles zunächst nur bei einem Field Goal, doch die Chance auf den Ausgleich blieb danach ungenutzt. Die Offense hatte einen ganz guten Drive, doch dann unterlief den Steelers bei einem Pitch auf Najee Harris ein Fumble, den die Eagles sichern konnten. Aus diesem Turnover erzielten sie den nächsten Touchdown durch Jalen Hurts per Tush Push. 

Die Steelers brauchten jetzt also dringend Punkte, doch wieder wurde daraus nichts. Bei 4th&7 an der Eagles 46 entschied sich Tomlin für einen Punt – eine fragwürdige Entscheidung und das nicht nur im Nachhinein. Die Defense war kurz zuvor mal wieder das Feld hinuntergejagt worden und hatte generell nicht ihren besten Tag, was sich zum Beispiel durch viele teils kläglich verpasste Tackles äußerte. Grundsätzlich ist es selten eine schlechte Idee, der Defense zu vertrauen. Doch hier hätte es mehr Mut in der Offense gebraucht. 

Nach dem Punt bekamen die Steelers den Ball nicht mehr wieder. Die Defense kam wie erwähnt nicht vom Feld und dann verletzte sich auch noch TJ Watt. Hoffentlich nichts Schlimmeres. Die Steelers-Offense hatte in der zweiten Hälfte ganze zwei Possessions mit elf Plays. Das wars. Die Eagles hatten letztlich 40 Minuten lang den Ball. Der abschließende Drive ging 10:29 Minuten und endete mit einem Kneel Down kurz vor der Steelers-Endzone. 

Es war letztlich ein vollkommen verdienter Sieg für die Philadelphia Eagles. Sie waren in allen Belangen besser. Das muss man jetzt einfach mal akzeptieren. Die Niederlage bedeutet für die Steelers ziemlich sicher das Ende aller Träume von einem höheren Playoff-Seed als #3, aber mehr auch nicht. Kommenden Samstag geht es nach Baltimore. Mit einem Sieg wäre die AFC-North-Krone sicher. Also: Philly abhaken und dann die Ravens schlagen! 

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