Woche 4 Injury Report / Keys to the Game

written by Sascha Steel
10 · 03 · 21

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–Injury Report–

–Steelers–

Zunächst einmal gute Nachrichten für unsere Defense: Mit TJ Watt und Alex Highsmith konnten beide Pass Rusher wieder trainieren und werden daher gegen die Packers auf das Feld zurückkehren. Selbes gilt für WR Diontae Johnson, was Big Ben seinen wichtigsten WR wieder zurückgibt.

DE Carlos Davis (Knie) wird weiterhin ausfallen. Verzichten müssen wir auch auf RT Chukwuma Okorafor, der sich gegen die Bengals eine Gehirnerschütterung zuzog. Ersetzt wird er, wie bereits im letzten Spiel, von OT Joe Haeg. Mit Rashaad Coward (Knöchel) müssen wir zusätzlich auf einen Backup für die Guards verzichten. Fraglich War lange der Einsatz von WR Chase Claypool (Oberschenkel), der sich über die Woche immer mehr aus dem Training zurückzog und am Freitag gar nicht trainierte. Am Samstag Nachmittag entschied man dann, dass Claypool gegen die Packers aussetzen wird.

–Packers–

Bei den Packers wird WR Marquez Valdes-Scantling (Oberschenkel) sicher fehlen. Seinen Platz auf dem Feld wird WR Allen Lazard einnehmen, eventuell könnte auch WR EQ St. Brown aus dem Practice Squad berufen werden. Äußerst fraglich ist zudem der Einsatz von LT Elgton Jenkins (Knöchel), Ersatzmann von David Bakhtiari. Jenkins war bereits in der letzten Woche inaktiv und konnte diese Woche nicht auf den Trainingsplatz zurückkehren. Ersetzt wird er von OT Yosh Nijman, der gegen DE Nick Bosa eine solide Leistung zeigte. 

Darüber hinaus müssen sich mit CB Kevin King und LB Krys Barnes zwei Spieler von einer Gehirnerschütterung erholen. Über ihren Fortschritt im Concussion Protocol lässt sich zurzeit nichts sagen, jedoch konnten beide diese Woche, zumindest limitiert, ins Teamtraining einsteigen. Gerade wenn Barnes ausfallen sollte, wird es interessant, wie sie ihn ersetzen. Die 49ers zeigten in der letzten Woche, dass der zweite ILB neben Campbell der Schwachpunkt der Defense ist, und gingen mit ihren Spielzügen gezielt in diese Richtung.

– 3 Keys to the Game–

1. Keine Penalties!

20 Flaggen in 3 Spielen, allein 10 im letzten Spiel und die meisten davon gegen die Offensive Line, sind deutlich zu viel. Gerade zurzeit, wo die Offense nur schwer in Tritt kommt, sind das echte Drivekiller. Egal ob Holding oder False Start, es scheint als wären die zusätzlichen Yards eine unüberwindbare Hürde für die aktuelle Offense. Sicherlich muss man in diesem Zug auch das unkreative Playcalling nennen, welches seinen nicht irrelevanten Beitrag zu schlechten Feldpositionen leistet. Dass man bei 1st&20 oder 2nd&15 versucht den Ball zu laufen, ist für mich unerklärlich, gerade wenn man das schlechteste Running Game der Liga hat. Das bringt mich daher auch direkt zum zweiten Key:

2. Achte auf Down und Distance!

Dass man es überhaupt ansprechen muss, ist bereits das Problem. Jeder Footballspieler lernt schon früh in seiner Laufbahn, dass man sich bewusst sein muss, wo man auf dem Feld steht. Damit ist nicht nur die Yardline gemeint, sondern auch in welchem Versuch man sich befindet und wie viele Yards man noch benötigt, um den Drive am Leben zu erhalten. Das Playcalling muss darauf abgestimmt sein, so dass jedes Play auch die reelle Chance hat, ein First Down zu erreichen. Ein Lauf durch die Mitte bei 2nd&15 wird das nicht erreichen. Der Swing Pass auf RB Najee Harris bei 4th&10 gegen die Bengals ist ebenfalls so ein Play. Auch wenn Ben in dem Play einen Blitz erwartete, kann man nicht vor dem Snap bereits entscheiden wer den Ball kriegt. Es gibt mehr als einen Receiver auf dem Feld und alle von ihnen sollte man auch lesen und einbinden.

3.  Defense, mach was du am besten kannst!

Wenn wir gegen die Packers eine Chance haben wollen, muss die Defense ihr A-Game auspacken. Es ist daher besonders wichtig, dass man wieder alle Starter zurückhat. Gegen die Raiders und Bengals fehlte es an Druck auf den QB, diesen muss man dringend gegen Aaron Rodgers wiederfinden. Umso besser der Pass Rush funktioniert, desto stärker arbeitet auch die Coverage. WR Davante Adams muss der Fokus der Coverage sein, gerade wenn Valdes-Scantling ausfällt. Wichtig ist daher, dass der 4-Men-Rush bereits genug Druck kreiert, um einen siebten Verteidiger in Coverage zu haben. Gelingt dies nicht, sollte man aber vor kreativen Blitzpaketen nicht zurückschrecken.

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