Tomlin Tuesday Week 4 (26.09.2023)

written by Andre Vilshöver
9 · 27 · 23

Zur Startseite

Tomlin Tuesday BG

Nach einer ungeplanten langen Heimreise und der damit deutlichen verspäteten Ankunft in Pittsburgh nach dem Sunday Night Game stand Coach Tomlin wie gewohnt um 18 Uhr deutscher Zeit am Dienstag den Vertreter:innen der Presse Rede und Antwort.

Wie immer beginnt die Pressekonferenz mit einem Statement von Mike Tomlin mit einem Rückblick auf das Spiel in Las Vegas, einem Ausblick auf das Gastspiel in Houston und einem Überblick über die Bumps and Bruises bei den Verletzungen:

“Rückblickend auf das Spiel kann man sagen, dass man in allen Bereichen des Spiels und Units besser wird, was zum Anfang der Saison auch eine zu erwartende Annahme ist. Der Job ist jede Woche der gleiche: Spiele zu gewinnen. 


Manchmal ist ein Grund besser zu werden auch nur das Coaching: Mehr Varianten zu spielen, mehr Tiefe in den Plays zu haben, bessere Schemes zu haben und die Konzepte während des Spiels entsprechend anzupassen.


Aber auch die Umsetzung auf dem Platz ist eine Komponente im September-Football. Neue Spieler kommen besser zurecht und können die Plays schneller und flüssiger umsetzen – was dem gesamten Gefüge hilft.
Wenn man dann noch in der Lage ist, die Verletzung von Diontae Johnson durch den EInsatz von Calvin Austin und Allen Robinson, sowie mit einer geschlossenen Leistung die Lücke von Cam Heyward in der Defensive zu schließen – dann ist das etwas, das Früchte tragen wird, wenn diese Spieler wieder zur Verfügung stehen. 

Die genannten Punkte gelten für jedes Team der Liga, trotzdem konnten wir genügend Punkte erkennen, auf denen wir aufbauen können, um uns weiterhin zu helfen, Spiele zu gewinnen und von Woche zu Woche besser zu werden.

Zu den Verletzungen:

– RG James Daniels wird wegen einer Leistenverletzung untersucht / behandelt

– WR Allen Robinson wird zum Anfang der Woche womöglich wegen einer Knöchelverletzung limitiert sein.

– P Pressley Harvin wird an der hinteren Oberschenkelmuskulatur behandelt.

– Sonst gibt es noch einige Bumps and Bruises, die im Laufe der Woche aber nicht wirklich zu Einschränkungen führen sollten. 

Es wird für uns eine Herausforderung sein, zwei Auswärtsspiele nacheinander zu gewinnen. Das sind immer andere Gegebenheiten als man es gewohnt ist. Aber wir haben in Las Vegas dank der Steelers Nation, die massiv vor Ort vertreten war, eine sehr angenehme Atmosphäre gefunden. Wir wissen nicht, welche Atmosphäre uns in Houston erwarten wird, oder ob die Steelers Nation wieder vor Ort sein wird.
Aber generell ist jedes Auswärtsspiel für uns eine Möglichkeit, uns als Team weiterzuentwickeln und wir werden diese annehmen. 

Aber es geht nicht um die Atmosphäre und die Fans vor Ort, vor allem geht es um die Texans. Über DeMeco Ryans und seine Arbeit kann man nicht genug Positives sagen – in den ersten Wochen haben Sie in allen drei Phasen eine unheimliche Entwicklung gemacht.

Blicken wir zuerst auf die Offensive der Texans: Quarterback Stroud ist das was man sich in einem Quarterback von THE Ohio State vorstellt, denn dort ist man gefühlt schon Franchise Quarterback, bevor man in die NFL kommt und daher scheint er auch bisher die Transition auf das NFL Level erfolgreich zu schaffen. Er macht einen guten Job, um Plays am Leben zu halten, aber ohne dabei direkt zum Runner zu werden. Seine Fähigkeiten, dabei das Feld weiterhin zu lesen und verschiedene offensive Waffen in das Spiel einzubinden, sind für uns zu berücksichtigen.


Man sieht in Ihrem Ansatz zu spielen sehr viele Ansätze der San Francisco 49ers, da neben DeMeco ihr Offensive Coordinator Bobby Slowik ebenfalls letztes Jahr noch dort angestellt war. Daher wird logischerweise das Spiel der Texans durch das Commitment zum Running Game und der Performance von Dameon Pierece unterstützt. Pierce ist ein Running Back, der unheimlich schwer zu stoppen ist und der gefühlt immer nach vorne fällt. 


Ihre Receiving Gruppe kann man von den Fähigkeiten mit unserer Vergleichen: Nico Collins ist der Contested Receiver, Tank Dell ist der Speedy Guy und Robert Woods ist der Veteran der Gruppe, was dem Team – mit der Unterstützung von Tight End Schultz – einen guten Mix gibt.

Dass dieses Team und die Offensive sich weiter entwickelt und zusammenwächst, ist eine vernünftige Erwartung und Teile davon hat man in dem Sieg in der letzten Woche gegen die Jaguars bereits gesehen.

Auf der defensiven Seite des Balles ist DeMeco zu Hause und man sieht auch dort sehr viele Akzente und Einflüsse der 2022er 49ers. Es ist ein Team, das nicht viele Splash Plays macht, dich aber für jedes Yard und für jedes Down arbeiten lässt. Sie arbeiten extrem gut gegen den Lauf und sind in der Lage, sich auf einen Gegner extrem gut einzustellen und versuchen dadurch, den Gegner unter Druck zu setzen und ihn zu mehr Risiko zwingen.

Sie stellen sich selbst kein Bein in ihrem Spiel – egal mit welcher Formation oder welchem Personal sie rauskommen. Dies wird uns vor eine entsprechende Herausforderung stellen, welche wir, wie gesagt, gerne annehmen werden und wir freuen uns, gegen diesen Gegner zu spielen.”

Damit endet das Eröffnungsstatement von Mike Tomlin und er öffnet den Raum für die Fragen der Vertreter:innen der Presse 

Frage 1:

Was muss die Offensive und gerade Kenny machen, damit es so laufen kann wie phasenweise im letzten Spiel?

Coach T:

Wir müssen in den Rhythmus kommen. Je mehr wir den Ball haben und neue First Downs kreieren können, desto besser können wir spielen. Das gilt für Kenny, aber das gilt auch für die Verteilung bei den Running Backs. Das kannst du nicht machen, wenn du 15 offensive Snaps in den ersten fünf Drives hast. Wenn du den Ball hast und kontrollierst, dann öffnet sich auch das Playbook und du kannst variabler im Play Calling sein. All die Fragen nach Pocket Movement, Spieler Einsatz oder Play Designs regeln sich, wenn du die Defensive auf Trab hältst und die Anzahl an Snaps bekommst.

Frage 2:

Letzte Woche hast du gesagt, die Offense hat das “Mojo” verloren, was noch in der Preseason da war. Reicht ein Spiel, um zu sagen, dass man das Mojo wiedergefunden hat oder ist man auf dem Weg dahin?

Coach T:

Ich bin hier jetzt ganz offen – ich habe es letzte Woche null so gemeint, als ich es gesagt habe. Ihr habt mir dieselbe Frage immer wieder leicht verändert gestellt und da habe ich Euch mit dem Mojo eine hochtrabende und ausgeschmückte Antwort gegeben. Ihr hattet etwas zu berichten und wir konnten mit unserem Day to Day Business weitermachen. Jeder, der mich kennt, der weiß, dass es für mich und uns als Organisation kein mystisches Geheimnis hinter der Leistung gibt. Wir arbeiten, wir verbessern uns und wir spielen. Manchmal dauert es etwas länger und man ist dann solchen Fragen ausgesetzt, so dass ich euch etwas besonderes gegeben habe. Ob jetzt Mojo oder irgendein anderer Bullshit, das gibt es für uns nicht – wir arbeiten hart, wir bereiten uns besser vor und wir machen dann kontinuierlich unsere Plays. Und wie gesagt: Wenn ihr immer wieder dieselben Fragen stellt, dann bekommt Ihr etwas wie Mojo von mir und wir können alle weitermachen.

Frage 3:

Hast du etwas “besonderes” für uns in dieser Woche?

Coach T:

Das hängt davon ab, wie oft sich eure Fragen wiederholen.

Frage 4:

Ihr setzt in der Defensive sehr viele Spieler ein – seht Ihr eine Verbesserung in der Kommunikation?

Coach T:

Definitiv. Wie schon gesagt, wir haben einige neue Spieler, aber wir machen jeden Tag mit jedem Snap Fortschritte. So sehr wie wir unsere Fans lieben, aber im Acrisure zu spielen ist kein Zuckerschlecken was die Kommunikation angeht, daher trainieren wir unter Spieltags-Geräuschkulisse, um uns auf jede Umgebung vorbereiten zu können.

Frage 5:

Nachdem Ihr das Tape gesehen habt, was habt ihr bei Kenny in dieser Woche gesehen im Vergleich zu den ersten beiden Wochen?

Coach T:

Generell Fortschritt. Wie ich immer sage – wir bereiten uns besser vor, er versteht diese besser und kann dadurch schneller und flüssiger spielen. Aber es ist nicht nur Kenny – viele Faktoren beeinflussen sein und dadurch auch unser Spiel, daher ist es uns wichtig, dass wir in allen Bereichen eine Entwicklung sehen.

Frage 6:

Wie bewertest du Kendrick Greens ersten Start bei den Texans?

Coach T:

Ich habe nicht explizit auf ihn oder andere einzelne Spieler geachtet – für mich ist es wichtig, das Gesamtkonstrukt und die Spielidee dieses Teams zu verstehen. Daher kann ich hier keine spezifische Antwort geben.

Frage 7:

Jaylen Warren hat den Block gegen Maxx Crosby gesetzt vor dem Austin Touchdown. Was habt Ihr losgelöst von seinen Snaps in den ersten drei Wochen von ihm gesehen?

Coach T:

Jaylen war schon immer ein sehr guter Pass Blocker, seine erste Backs-on-Backers Einheit hat uns gezeigt, was er für ein Spieler ist. Seine Arbeit ist makellos und seine Entwicklung geht kontinuierlich voran.

Frage 8:

Du hast gesagt, mit mehr Snaps könnt Ihr das Playbook mehr öffnen und variabler spielen – gleichzeitig stellt sich Najee nach dem Spiel hin und sagt, man muss das Running Game vereinfachen. Wie passt das zusammen?

Coach T:

Man kann beides sagen und trotzdem Recht haben. Ob es bei der Varianz, die man haben will, jetzt um die Short Yardages im dritten Versuch geht, oder ob es um einen Lauf beim ersten Versuch geht. Interpretiert nicht zu viel in, für euch ggf. unschlüssige bzw. konträre Aussagen, hinein – es ist wesentlich vielschichtiger als es für Außenstehende verständlich ist. Und ohne den Bezug von Najees Aussage zu kennen, kann ich euch versichern, solche Diskussionen sind immer sehr komplex.

Frage 9:

Ihr hattet einen ungeplanten Acht-Stunden Aufenthalt in Kansas City – wie habt Ihr die Zeit überbrückt?

Coach T:

Ein bisschen schlafen, ein bisschen arbeiten. Dank der zur Verfügung stehenden Technologie kann man auch während so einer Situation gewissen Teilen des Jobs nachgehen. Und nach einem kurzen Schlaf habe ich auch genau das gemacht.

Frage 10:

Die Raiders haben genau wie die Browns letzte Woche die Box mit fünf Leuten an der Line dicht gemacht – trotzdem seid Ihr immer wieder rein gelaufen. Wieviel Freiheit hat Kenny, die Plays zu ändern?

Coach T:

Das ändert sich jede Woche aufgrund des Gegners und der Situation. Aber das ist in erster Linie nicht die Entscheidung eines Spielers, sondern eine Coaching-Entscheidung, weil man die Defense auf den Platz kommen oder stehen sieht, wenn man seine Calls macht. Daher ist es anders als Run-Run-Checkdown oder Pass-Run-Checkdown, was ihr auf den ersten Blick seht – dahinter steckt immer ein Plan.

Frage 11:

Keeanu Benton hatte am Wochenende seinen ersten Sack. Was hat er in den letzten Wochen gemacht, um seine Entwicklung voranzubringen?

Coach T:

Es ist eher wenig, was er gemacht hat, sondern was um ihn herum passiert. Die Verletzung von Cam Heyward bringt ihm mehr Snaps und mit jedem Snap gewinnt er mehr Erfahrung und wird besser. Das Unglück des einen ist das Glück des anderen – Next Man Up. Das ist das, was in einem Team wichtig ist – genau wie bei Diontae, was Calvin Austin die Chance gibt, sich gegen andere Cornerbacks und Coverages zu beweisen. Wir lernen so viel über uns als Team und über die Spieler. So gerne wir Cam und DJ zur Verfügung hätten, so sehr freuen wir uns auch über die Entwicklung der anderen Spieler durch diese Möglichkeit.

Frage 12:

Was sind die Checkboxen, die abgehakt werden müssen, damit die Offensive Line sich verbessert bzw. weiter verbessern kann? 

Coach T:

Es sind verschiedene Komponenten, wie zum Beispiel der Rhythmus, wenn du neue Leute drin hast. Auch wenn das Training “spielnah” ist, so ist es im Endeffekt kein Spiel. Daher kann das nur über das Spiel kommen. Denn Double Teams haben im Training nie die Intensität wie im Spiel. Daher hängt es mit Coaching, Einsatz, Technik, Off Field Kommunikation und weiteren Dingen zusammen. Wir haben in den ersten drei Wochen defensive Strukturen gesehen, welche wir auch im Tape von Houston gesehen haben, daher kann man erwarten, dass wir mit der anhaltenden Konfrontation dieser Strukturen auf diese besser reagieren können, was uns am Ende besser macht.
Ich weiche damit der Frage nicht aus – aber anders kann man sie nicht beantworten. Wir werden besser in allen Bereichen, jeder einzelne, aber auch als Kollektiv.

Frage 13:

Wo habt Ihr Verbesserungen in der Run Defense gesehen? 

Coach T:

Wir waren weniger fehl am Platz als in den letzten Wochen. Das bedeutet, die Gaps waren besser besetzt und haben den Lauf gestört. Weniger fehl am Platz bedeutet aber auch, dass es weniger schlechte Tackle gab, weil man keinen Winkel hatte. Auch hier sehen wir eine Verbesserung der einzelnen Spieler, aber auch der Run Defense als solches und darauf wollen wir weiter aufbauen.

Frage 14:

Ihr habt die zweite Woche in Folge einen geänderten Ablauf in der Woche – liegt das nur am Reisen oder hat das andere Gründe?

Coach T:

Es sind kurze Wochen. Letzte Woche Montag haben wir gespielt, diese Woche waren wir in Kansas, also müssen wir die Arbeit von Montag aufholen. Nur so können wir uns mit der Erfahrung aus der letzten Woche auf die nächste Woche vorbereiten. Im Laufe der Saison kannst du dir ggf. das Tape sparen, aber nicht wo wir jetzt sind. Daher nehmen wir uns die Zeit, bevor wir uns mit Houston beschäftigen, um zu schauen, was wir gemacht haben. So können wir die Planung für die Unit Sessions, das Training und das Spiel machen. Mit guter Nachbearbeitung können wir die Leistung dieser Woche beeinflussen.

Frage 15:

Glaubt ihr, die beiden kurzen Wochen sind für Euch ein Nachteil?

Coach T:

Nein, absolut nicht.

Frage 17:

Du hast davon gesprochen, dass ihr davon profitiert, wenn Spieler ausfallen, dass andere einen Schritt nach vorne machen können.  Wie nehmt ihr unter diesem Gesichtspunkt – das Levi Wallace angeschlagen war –  Joey Porter Jr. mit seiner limitierten Anzahl an Snaps wahr? 

Coach T:

Es liegt weniger an der Verletzung von anderen Spielern, sondern an den Umständen von Down & Distance. Die sieben Snaps in Woche 1 waren so wenig, weil die 49ers selten in lange 3rd Downs mussten. Aber Joey hat das bis jetzt sehr gut gemacht und auch er wird mit jedem Snap in einem NFL Stadion besser und dadurch wird auch sein Floor höher. Daher hat die Verletzung von Wallace – der kaum Snaps verpasst hat – weniger damit zu tun als unser Vertrauen in die Fähigkeiten von Joey. 

Frage 18:

Ihr habt diese Woche Pat Freiermuth mehr ins Spiel eingebunden – war dies vorher geplant oder hat sich das im Spiel ergeben?

Coach T:

Wie schon gesagt: Wenn wir erfolgreich spielen, dann bringt das uns in die Position, variabler zu spielen und damit auch Pat mit einzubinden. 

Frage 19:

Will Anderson, der Rookie Edge Rusher der Texans, hat letzte Woche ein Field Goal geblockt. Habt ihr Euch mit ihm beschäftigt und hast du ihn im Pre-Draft kennengelernt? 

Coach T:

Ja, ich habe ihn kennengelernt. Wir waren da und haben uns Abends mit den Prospects zum Essen getroffen und sehr oft kommt es vor, dass Spieler mit seiner Projection Teams mit unserer Position im Draft respektvoll ablehnen. Aber er war da und saß zu meiner linken, wir haben den ganzen Abend über den Spot geredet, seine Passion, einer der besten zu werden – er hat in seiner Position die richtigen Fragen gestellt, daher bin ich nicht verwundert, was ich von ihm sehe. Auf der anderen Seite saß Brian Branch, der Safety der Detroit Lions, und wenn man sieht, wie er spielt, bin ich genauso wenig überrascht. Wenn man sich so verhält, dann ist es kein Wunder, dass sie die Art von Spieler sind, die wir auf dem Platz stehen sehen. Ich erinnere mich, dass Kevin Colbert und ich damals Jalen Ramsey in Tallahassee zum Essen eingeladen haben. Wir waren uns sicher, er sagt uns ab, aber er kam und hatte dasselbe Feuer und stellte ebenfalls die richtigen Fragen und seine Karriere spricht für sich. Generell bestimmt das Talent die Draft Position, aber wenn man Begeisterung für das Spiel sieht und die Begierde auf und neben dem Platz besser zu werden, dann ist das eine wichtige Komponente, die ein Top Talent zu einem Top Player macht.

Frage 20:

Gibt es eine Methode, wie man Tape schaut als Edge Rusher? T.J. ist ohne Frage talentiert, aber wie schaut er Tape, um besser zu werden?

Coach T:

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen Football Intellekt und Football Erfahrung – einige Leute schauen Tape, andere Leute studieren Tape. T.J. ist am Ende des Spektrums, was man für die Vorbereitung beschreiben kann. Aufgrund der Vorbereitung und seinem Talent hat er diese Produktion, die er uns liefert. 

Frage 21:

War er schon immer so oder hat er sich entwickelt?

Coach T:

Mental war er schon immer da. Aber der Prozess hat sich über die Jahre entwickelt – ist schneller und eingespielter geworden.

Frage 22:

Stroud hat bis jetzt noch keinen Interception in drei Spielen bei 121 Versuchen als Rookie geworfen. Versuchen sie [die Texans], ihn so lange wie möglich zu beschützen, oder was ist der Plan? 

Coach T:

Sie machen einen guten Job, ihn aus eindimensionalen Situationen herauszuhalten. Er hat Jahre lang auf hohem Niveau bei THE Ohio State gespielt und seine bereits angesprochene Fähigkeit, Plays zu verlängern, gibt ihm die Möglichkeit, fehlerfrei zu spielen und den Ball noch loszuwerden.
Aber das ist nur die Einschätzung von einem Mann, der von außen keinen Einblick in die Organisation der Texans hat.

Frage 23:

Habt Ihr das Gefühl, dass euer Run Game einen besseren Eindruck macht, wenn ihr mehr Downhill Gap basiert seid, statt Outside Zone Runs?

Coach T:

Das ist eine vielschichtige Diskussion. In den ersten drei Wochen hatten wir auch Aliens auf Edge mit Bosa, Garrett und Crosby – daher passt du dich auch den Defensiven Schemes an, die du siehst bzw. angeboten bekommst. Ich kann sagen, dass keine dieser Entscheidungen, wie wir laufen, isoliert passiert. 

Frage 24:

In Anbetracht der Vorbereitung, wie schätzt du die Chemie zwischen eurem Offensive Coordinator und dem Quarterback?

Coach T:

Sehr natürlich. Egal ob man sich jetzt nur dieses Jahr anschaut oder die gesamten zwei Jahre, die Kenny bei uns ist.

Frage 25:

Wenn man so viele Stunden im Flugzeug feststeckt – kann das ein Team elektrisieren?

Coach T:

Für uns ist das kein Faktor. Wir haben faktisch keinen Tag mit den Spielern in der Vorbereitung verloren, weder in den Unit Sessions noch auf dem Platz, daher reden wir gar nicht darüber. Und wie gesagt: Durch die Technologie konnte der Staff einen Großteil seiner Arbeit schon im Flieger aufnehmen und wir mussten heute nur wenig aufholen. Es gibt für uns nichts mystisches hieran – wir arbeiten, wir bereiten uns vor, wir sind im Stadion und wir spielen.

Frage 26:

Gibt es irgendeine Veränderung in der Zusammenarbeit zwischen Matt Canada und Kenny Pickett zu diesem Zeitpunkt der Saison?

Coach T:

Nein.

Mit dieser einsilbigen Antwort endet der Tomlin Tuesday – wir wünschen Euch eine entspannte Woche und verabschieden uns bis nächste Woche! 

Related Posts

SNGeV Draftcoverage DL – EDGE

SNGeV Draftcoverage DL – EDGE

D-Linemen und Edge Rusher im Draft 2024 In den letzten Spielzeiten bildete der Pass Rush das Grundgerüst der Defense, oft sogar für den Steelers Football insgesamt, da es an offensiver Durchschlagskraft mangelte. Entsprechend gut kümmerte man sich in den letzten...

2024 Free Agent #10

2024 Free Agent #10

Zur Person Mit MyCole Pruitt stellen wir heute den zehnten Zugang der Steelers in der Free Agency vor. Geboren wurde unser neuer Tight End am 24.03.1992 in South Bend, Indiana.Sein Name hat eine besondere Bedeutung, denn seine Mutter Colette wollte, dass er ihren...

SNGeV Draftcoverage Linebacker

SNGeV Draftcoverage Linebacker

Linebackers im Draft 2024 Seit vielen Jahren versucht man in Pittsburgh vergebens, die Lücke nach Ryan Shaziers Karriereende zu füllen. Vor der Saison 2023 tauschten die Steelers dazu ihr gesamtes Linebacker Corps aus, einzig Mark Robinson blieb nach seiner Rookie...

Comments

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert