Tomlin Tuesday Week 14 (05.12.2023)

written by Andre Vilshöver
12 · 06 · 23

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Tomlin Tuesday BG

Willkommen zurück zu einer neuen Ausgabe des Tomlin Tuesday, der an einem Montag stattgefunden hat und diesmal am Dienstag veröffentlicht wird.


Nach der Performance mit über 400 Yards gegen die Bengals kamen die 2-10 Cardinals in die Stadt – da konnte das Spiel ja nur ein Selbstläufer werden, oder? Pustekuchen!
Das Spiel der Steelers passte sich dem Wetter an und es wurde ein Reinfall – nicht nur vom Ergebnis her, sondern auch mit 2 wetterbedingten Unterbrechungen und einer Latte an Verletzungen. 

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Weniger als 24 Stunden nach der hanebüchenen Niederlage gegen die Cardinals stand Steelers Headcoach Mike Tomlin im Presseraum der Steelers auf dem Podium um im Rahmen der kurzen Woche über das gestrige Spiel, die Verletzungen und eine Vorschau auf das Duell in der Nacht zum Freitag zu sprechen – aber wie immer beginnen wir mit seinem üblichen Statement zur Eröffnung bevor er am Ende den Raum für die Fragen der Vertreter:innen der Presse öffnet.

Review Week 13


Am heutigen Morgen hat sich die Analyse des Tape noch mehr Fehler offenbart, welche man im Stadion so nicht wahrgenommen hat – was nicht gut ist und so am Ende zum Ergebnis geführt hat.
In der Offensive hat man sich das Leben unnötig selbst schwer gemacht. Es gab einige schlechte Snaps, aber zwei haben zu direkten Fumblen geführt, wo man am Ende nur einen von für sich sichern konnte, aber beide kamen in jeweils kritischen Situationen, den sogenannten Possession Downs.
Tomlin sagt immer “Routinen müssen routiniert” erledigt werden, das bedeutet nicht, dass diese nebenbei gemacht werden. Es bedeutet genau das Gegenteil – diese Routinen sind die Basics und müssen mit größter Sorgfalt absolviert werden und die Fehler in diesen Routinen haben den Steelers extrem geschadet.
Genau wie die drei Strafen vor dem Snap welche man sich zu diesem Zeitpunkt der Saison einfach nicht mehr leisten darf.
Die Steelers werden hier “jeden Stein umdrehen”, um diese Strafen auf null runterzubringen und auch dort zu halten.
Dem Team ist bewusst, dass Strafen zum Spiel dazu gehören und man diese nicht immer zwingend verhindern kann beziehungsweise auch mal nehmen muss. Aber VOR dem Snap und NACH dem Spielzug hat man selbst die volle Kontrolle ob es eine Strafe gibt oder nicht und hier ist die Erwartungshaltung, dass das eben null Strafen sind.
Es war signifikant für das Spiel, dass man den vierten Versuch nicht erfolgreich konvertieren konnte – denn gerade zu Beginn des Spieles wollten die Steelers hier sieben weitere Punkte aufs Board legen.
Das Scheitern in diesem Moment und den folgenden Drive der Cardinals haben den Ton für das restliche Spiel gesetzt und es für die Steelers zu einer massiven Herausforderung gemacht.
Das sind die Momente, wo die Steelers normalerweise besonders aggressiv in der Defensive sind, weil man sich der Position auf dem Feld bewusst ist und die Defensive die Offensive hier entsprechend tragen und unterstützen kann, wenn man diese direkt wieder auf ein kurzes Feld zurückbringt. Aber das gelang aus einfachen Gründen nicht, denn so hat man drei oder vier Conversions zugelassen durch beziehungsweise über die Mitte des Feldes. Zudem verlor man in dem Drive Elandon Roberts und man war durch diesen Verlust nicht in der Lage die für die Halbzeit angedachten Änderungen in der Coverage während dieses Drives zu etablieren und das Arizona man über den Tight End ausgenutzt. Das hat man zwar in der zweiten Halbzeit nach Zeit für die Anpassungen eindämmen können, aber den 14 Punkte Momentum Wechsel (eigenen TD nicht gemacht und Arizona 99 Yards TD Drive) konnte man nicht verhindern. 

Auch wenn man einige der Dinge im Laufspiel umsetzen konnte, die man sich vorgenommen hat, hat man es am Ende nur in einem von sechs Versuch geschafft, ein 3rd Down erfolgreich zu gestalten. Mit erfolgreichen Possession Downs hält man seine Drives am Leben und lässt das Rungame im wahrsten Sinne des Wortes Fuß fassen und der Gegner wird müde, dazu war man gestern aber nicht in der Lage. 

Auf der anderen Seite des Ball muss man über die Effektivität und Kommunikation sprechen, denn beides war nicht gut. Jetzt wo wir die Zeit haben, uns auf das nächste Spiel vorzubereiten, müssen wir diese Sachen korrigieren. Hierzu haben wir die Möglichkeit, unsere Veteranen wie Myles Jack oder Blake Martinez, die wir in unserem Team haben, dafür zu nutzen. Nicht nur was Ihre Fähigkeiten auf dem Platz angeht, sondern vor allem Ihre Fähigkeit des Kommunizierens auf dem Feld, denn wir haben mit Elandon Roberts erneut unseren Defensive Quarterback und einen weiteren Inside Linebacker in der mittlerweile sehr dünn besetzten Positionsgruppe verloren.

Injury Update:

Als nächstes gibt Tomlin einen Überblick über den Status der Verletzungen:

  • Kenny Picket (Knöchel) – wurde bereits operiert, um den Heilungsverlauf zu beschleunigen – eine genaue Timeline liegt noch nicht vor – diese Woche ist er definitiv draußen. 
  • Isaac Seumalo (Schulter)  – ist für das Spiel als fraglich zu sehen
  • Elandon Roberts (Leister – ist ebenfalls fraglich für Donnerstag
  • James Pierre (Schulter) – Hatte die ganze letzte Woche ein Problem mit der Schulter, konnte aber spielen – spürt nun die Nachwehen, daher ist auch er als fraglich zu sehen.
  • Montravious Adams (Knöchel) – ist im Vergleich zur letzten Woche nicht mehr fraglich und Tomlin erwartet ihn am Donnerstag auf dem Platz.

Preview Week 14

Nun wirft Tomlin einen Blick auf den kommenden Gegner die New England Patriots.

In der Defensive machen sie einen sehr guten Job, die Spiele eng zu halten und den Gegner nicht davonziehen zu lassen. 

Angeführt wird die Defensive vom Safety Tandem Kyle Dugger und Jabrill Peppers – beide machen schematisch eine ganze Menge. Egal ob Sie tief verteidigen oder auf dem Linebacker Level spielen oder selbst blitzen, welche sich durch ausgezeichnetes Tackling und Block Shedding auszeichnen. Wenn Sie dann in Sub Packages noch einen Veteran wie Mills auf den Platz bringen, geben Sie einem der beiden noch mehr Freiraum, um auch direkt an der Line oder als freier Spieler da wo nötig so variabel wie möglich zu agieren. Dies wird für die Steelers Offense sein, mit ihrem Play Calling diese beiden und ihre Skillsets aus dem Spiel zu nehmen. 

Ihre Defensive Front besteht aus erfahrenen Spielern, welche schon lange zusammen spielen, was auch einer der Gründe ist, warum sie die Scores zu gering halten können. Sie sind extrem stark gegen den Lauf, wissen, wie man die Gaps kontrolliert und schließt – dadurch lassen sie kaum explosive Plays über den Lauf zu. Sollte doch jemand durchkommen, haben sie mit Bentley in der zweiten Reihe der Front 7 noch einen Staubsauger, der die Lücken schließt. 

In Ihrer Secondary bieten sie situationsbedingt von Zone, Bogus Zone, Man2Man – die verschiedensten Looks an, was es der Offense nicht einfach macht, dies vor dem Snap korrekt zu erkennen und ihnen so ebenfalls hilft, den Score gering zu halten und sich selber im Spiel zu halten.. 

Die beiden Safeties sind für die Hälfte der Turnover der Patriots verantwortlich, daher müssen wir den Ball beschützen und deren Einfluss auf unser Spiel weiter minimieren. 

In der Offensive ist man gerade wegen der Quarterback Position wenn nicht direkt besorgt, aber zumindest angespannt. Sie haben mit Mac Jones und Bailey Zappe zwei ähnliche Quarterbacks und mit Malik Cunningham einen komplett anderen Spielertypen, welche im letzten Spiel gegen die Chargers alle im aktiven Roster standen – etwas was im Rahmen der Vorbereitung Beachtung finden muss. Alle bringen eine gewisse Mobilität mit, welche in einer kurzen Woche schwer vorzubereiten ist, aber dadurch, dass die Steelers viel Erfahrung mit beweglichen Quarterbacks haben, sollte eine Anpassung in der kurzen Zeit kein Problem darstellen. 

Auf Running Back scheint Stevenson Probleme mit seiner Gesundheit zu haben auch wenn man noch nichts genaues weis, aber es gibt immer noch Ezekiel Elliot den man nur zu Gut kennt und man sich deswegen entsprechend auf die beiden unterschiedlichen Runstile vorzubereiten hat. 

Mit Juju Smith-Schuster kommt ein weiterer ehemaliger Steeler zurück ins Heinz Field, den wir kennen und schätzen. Juju ist ein Arbeiter und ein fantastischer Footballspieler. Generell haben sich die Patriots im Bereich Receiving in den letzten Jahren gerade in der Free Agency bedient. Unter anderem auch auf Tight End mit Hunter Henry und Mike Gesicki haben sie zwei dynamische Spieler auf Tight End. Dies macht die zu behebende Baustelle in der Mitte des Feldes umso dringlicher. 

Wer gegen New England spielt und Matthew Slater nicht erwähnt, der hat seine Hausaufgaben nicht gemacht – ein fantastischer Special Teamer, der mit Brenden Schooler einen neuen Partner gefunden hat, der bereits 11 Special Team Tackles und einen geblockten Kick hat. Diese Stärke der Patriots gilt es anzuerkennen und Fehler wie am Sonntag zu vermeiden.

Auch wenn die Woche kurz ist, haben die Steelers einige Dinge, an denen man arbeiten muss und die man korrigieren muss. Gerade wenn man aus so einem Spiel kommt, wie die Steelers es gerade hatten, muss man zuerst daran arbeiten, sich selber kein Bein mehr zu stellen, sich aber auch in derselben Zeit auf das Thursday Night Game gegen die New England Patriots vorbereiten. 

Damit endet der Monolog von Mike Tomlin und er öffnet den Raum für Fragen der Vertreter:innen der Presse 

Q&A Session:

Frage 1:
Welchen Anteil daran hat es das Kenny Pickett immer wieder offene Receiver entweder nicht sieht oder diese nicht anwirft an den Problemen im Passspiel? Und wie wollt ihr damit weiter umgehen?

Coach T:
Klar hat sowas auch einen Anteil an den Problemen im Passspiel – aber das ist Teil unseres gemeinsamen Wachstums als Team und das machen wir jede Woche.

Frage 2:
Verletzungen sind Teil des Spiels, aber das war gestern das sechste Mal, dass Mitch für Kenny entweder ein Spiel beenden oder für ihn starten musste. Habt Ihr Bedenken um Kenny’s Gesundheit für die Zukunft?

Coach T:
Nein, zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Er stand jeden Tag auf dem Injury Report und wir haben das getan, was nötig war. Verletzungen gehören zum Spiel dazu und das verstehen wir. Aber wir sehen es nicht als Problem an.

Frage 3:
Du hast gestern nach dem Spiel gesagt, am Donnerstag startet Mitch – warum nicht Mason Rudolph?

Coach T:
Mason Rudolphs Rolle beschränkt sich auf dieScout Team Offense und Mitch ist unser Backup Quarterback. Daher ist Mitch in der Position die Rolle zu übernehmen. 

Frage 4:
Wie geht Ihr das Thema mit dem dritten Emergency QB an, Ihr habt keinen mehr im Team, werdet Ihr jemanden verpflichten?

Coach T:
Wir werden das in den nächsten 24 Stunden adressieren, wir haben Optionen.

PS: Keine Stunde später sollte die Verpflichtung von Quarterback Trace McSorley via X verkündet werden.

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Frage 5:

Gibt es eine Best Case / Worst Case Timeline für Kennys Heilung?

Coach T:

Man kommt aus dem OP immer mit neuen Erkenntnissen, die mir zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht vor. Und deswegen kann ich nur sagen, dass er diese Woche nicht spielen wird.

Frage 6:

Wie zuversichtlich seid ihr in Bezug auf die Position des Quarterbacks für den letzten Monat der Saison? 

Coach T:

Ich bin zuversichtlich, uns auf diese Woche vorzubereiten und das Spiel zu gewinnen. Mir reicht es, von Woche zu Woche zu schauen. 

Frage 7:

Ihr redet immer wieder davon, konstant zu sein und die Routinen routinemäßig durchzuführen. Trotzdem passieren Euch so mentale Fehler wie Pre-Snap-Flaggen – wie wollt Ihr das abstellen?  

Coach T:

Weiter an uns arbeiten. Es sind verschiedene Sachen, die hier zusammenspielen. Einmal die Message den Spielern klar machen und dann die körperliche Arbeit zu verinnerlichen. Man darf nie müde werden, in der täglichen Arbeit Perfektion zu suchen. Auch dabei, frisch zu bleiben, kann für einen Spieler wie Blake Martinez einiges bedeuten in der jetzigen Situation. 

Frage 8:

Wie wollt ihr das alles schaffen mit einem bzw. maximal zwei Tagen, die ihr trainieren könnt? 

Coach T:

Dasselbe gilt auch für New England und das ist fair. Ich verschwende keine Zeit und Energie, darüber nachzudenken, solange es für alle Seiten fair ist und das ist es hier – also gehen wir an die Arbeit.

Frage 9:

Wie schwierig sind Spiele gegen neue Head Coaches in der Liga, deren Vorlieben und Schemas man noch nicht kennt?  

Coach T:

Es ist schwierig, weil man sie nicht kennt – aber auch für sie ist es schwierig, weil sie neu sind. Aber wie so oft im Leben, wenn man keine Daten vorliegen hat, dann arbeitet man dem, was man hat und was man aus der Situation lesen kann.

Frage 10:

Habt ihr bedenken wegen Minkahs Hand und wird er Donnerstag spielen? 

Coach T:

Er hat das Spiel beendet und ich denke auch, dass er auch am Donnerstag spielen wird.

Frage 11:

Einige der Spieler haben in der Kabine gesagt, dass man die Cardinals vermutlich nicht ernst genug genommen hat. Wie kann das passieren und wie geht man damit um, wenn jetzt das nächste Team mit zwei Siegen kommt?

Coach T:

Es ist nicht besorgniserregend – ich gehe davon aus, sie haben auf Fragen geantwortet, deren Antwort in die eine oder andere Richtung gedeutet werden können. Das ist professioneller Football, das ist die National Football League – hier gibt es keine Gastgeschenke und niemand wird auf die leichte Schulter genommen.

Frage 12:

Wenn man den Starting QB verliert, wie wirkt sich das auf ein Team aus, nicht nur während des Spiels, sondern auch im restlichen Verlauf der Saison?

Coach T:

Im Spiel ist das eine Sache und in der Vorbereitung etwas ganz anderes. Ich sage immer wieder “Des einen Freud ist des anderen Leid” und daher können wir diesen Worten nun Taten folgen lassen. Da wir nun Zeit in der Vorbereitung haben, gehe ich nicht davon aus, dass dies ein Problem geben wird.

Frage 13:

Wir haben viel über Mitch geredet auch gerade im Hinblick auf seinen Status als Leader des Teams – man hatte das Gefühl das gestern viele Spieler positiv auf ihn reagiert haben

Coach T:

Er hat eine fantastische Persönlichkeit und ein guter Kommunikator. Er war vorher bereits schon ein Franchise Quarterback und kennt die Situation. Er benimmt sich nicht wie ein Backup QB, der befördert wurde, er ist ein Teil des Teams.

Frage 14:

Du hast gesagt, du würdest mehr über Myles Jack und Blake Martinez sagen – beide waren bis vor kurzem noch im Ruhestand. Was war Euer Gedanke sie zu holen und was habt ihr bisher von ihnen für einen Eindruck? 

Coach T:

Wenn man sich anschaut, was wir einige Wochen zur Verfügung hatten, mussten wir handeln und für uns war genügend NFL Erfahrung ein wichtiger Faktor. Und als wir dann zum Handeln gezwungen waren, haben wir sie verpflichtet und mit der Arbeit angefangen, um sie jederzeit abrufbereit zu haben. Wir hätten uns zwar mehr Zeit gewünscht, aber man bekommt nicht immer das, was man sich wünscht. So werden wir uns diese Woche auch anschauen, ob Sie uns in diesem Spiel helfen können. 

Frage 15:

Myles Jack hat seit seiner Zeit hier Flugzeuge geflogen und Hockey-Teams gekauft – hat es Euch überrascht, dass er zurückkommen wollte?

Coach T:

Absolut nicht. Wenn man Myles Jack kennt, dann weiss man, dass er Football atmet. Die anderen Sachen macht er auch bestimmt gerne, aber nichts so sehr wie den Football.

Frage 16:

Dan Moore hat gestern angemerkt, dass das Team augenscheinlich in einigen Situationen die mentale Stärke vermissen lässt. Wie reagiert man auf so etwas in dieser Phase der Saison?

Coach T:

Wir waren in der Vergangenheit schon in toughen Situationen wo wir gewonnen und verloren haben. Ich werde ihm weder zustimmen noch widersprechen – auch hier wurde eine Frage gestellt, deren Antwort man in verschiedene Richtungen interpretieren kann. 

Frage 17:

Mit was hatte TJ gestern genau Probleme? Er war ja mehrmals vom Feld.

Coach T:

Normale Bumps and Bruises aus dem Spiel. Aber nichts, was ihn limitieren sollte oder es nötig macht, ihn auf den Injury Report zu schreiben.

Frage 18:

Mason Rudolph ist nun einen schlechten Snap entfernt, wieder auf dem Platz zu stehen – nicht jeder hat so einen erfahrenen dritten QB. Was erwartet ihr, wenn er doch auf den Platz muss?

Coach T:

Wir wissen wie er spielt und er kennt unser System. Er hat gute Ideen und ist für die anderen ein guter Sparringspartner. Es ist für uns von Vorteil ihn zu haben und ihn für die kommende Zeit als zweiten Quarterback zu haben. 

Frage 19:

Ihr habt in den letzten Spielen Euer Laufspiel zu einem nicht zu vernachlässigenden Faktor gemacht – was müsst ihr machen, damit dies im Vergleich zu Sonntag nicht aus dem Gameplan verschwindet? 

Coach T:

Erfolgreiche Possession Down Plays, geben dir mehr Snaps, was wiederum mehr Zeit für das Rungame bedeutet.

Frage 20:

TJ hat gestern gesagt, dass Holding Calls gegen ihn anders gepfiffen werden als gegen andere Spieler auf seiner Position. Seht ihr das als Team genau so?

Coach T:

TJ ist ein spezieller Spieler – andere Teams betreiben unheimlich viel Aufwand, um ihn zu limitieren.
Ich denke, hier hat eine gehörige Portion Frustration mitgespielt.

Frage 21:

Habt ihr bedenken, dass die Verletzung von Kenny trotz der OP das Ende seiner Saison bedeuten könnte?

Coach T:

Nein. 

Frage 22:

Du hast die Fehler angesprochen, die gemacht worden sind. Gibt es etwas, was ihr als Coaching Staff anders machen könnt oder solltet?

Coach T:

Natürlich sind auch wir gefragt, jeden Stein umzudrehen. Diese Woche sind wir bereits voll am Planen und im Modus, daher kann ich nicht sagen, was es ist und was es bedarf, was wir ändern werden.  

Frage 23:

Juju hatte eine gute Zeit hier in Pittsburgh – wenn ihr ihn jetzt auf Tape seht, denkt ihr, er hat noch dasselbe im Tank? 

Coach T:

Ich weiss das er durch Verletzungen immer wieder etwas eingeschränkt und limitiert war. Wie sich das allerdings auswirkt, kann ich nicht sagen, da ich das nicht verfolge. Wir haben den größten Respekt für das, was er in der Zeit, als er hier war, geleistet hat und was für ein Mitspieler er war. 

Frage 24:

Diontae Johnson hat bei 14 Punkten Rückstand den Touchdown gefeiert – kümmert dich das überhaupt? 

Coach T:

Was ist deine Meinung zu dem Thema? Hast du eine? 

*kopfschütteln des Reporters* 

“OK”


Frage 24:
Aber hast du eine Meinung dazu?

Coach T:

Wenn ich eine hätte, würde ich sie nicht mit Euch teilen.

Frage 25:

Du bist bekannt für sehr kurze Antworten in diesem Raum – aber wie würdest du das gestrige Spiel mit nur einem Wort beschreiben?

Coach T:

*griemelt* Ich muss aufpassen, was ich sage. Unterdurchschnittlich trifft es, denke ich. 

Und mit der sehr weise gewählten Beschreibung von Coach Tomlin endet die Q&A Session von Coach Mike Tomlin mit den Vertreter:innen der Presse. Nun gilt der volle Fokus der Steelers auf die Vorbereitung in der kurzen Woche auf die New England Patriots.

Wir sind in der nächsten Woche wieder mit einem neuen Tomlin Tuesday für Euch da – folgt unseren Social Media Auftritten (linktr.ee/sngev) und joined unserem Discord, um keine News um die Steelers zu verpassen.

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