SNGeV Draftcoverage WR/TE

written by Jonas Wedlich
4 · 19 · 24

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RTD 2024 WRTE 2

Tight Ends und Wide Receiver im Draft 2024

Nach der Verpflichtung von Arthur Smith als neuen Offensive Coordinator, steht man in der Offense vor einem Umbruch. Zunächst ist zu erwarten, dass die Tight Ends deutlich mehr Spielzeit, vor allem in 2-TE-Sets, sehen werden. Dazu kehren nicht nur alle vier Spieler aus der letzten Saison zurück, vielmehr kommt mit MyCole Pruitt ein erfahrener Spieler im System von Smith dazu. Dieser würde, Stand jetzt, mit Connor Heyward und Rodney Williams um Roster Spots kämpfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Draft weitere Konkurrenz kommen wird, um auch Qualität auf dem Practice Squad zu haben. Auf Wide Receiver steht vor allem die Frage, wer, nach dem Abgang von Diontae Johnson, Starter gegenüber von George Pickens sein wird. Dafür brachte Smith nicht nur Van Jefferson aus Atlanta mit, sondern man verpflichtete mit Quez Watkins einen jungen, erfahrenen Speedster. Ob einer von beiden diese Rolle ausfüllen kann, bleibt abzuwarten. Indes gilt Calvin Austin wohl als Favorit für den Slot.

Tight Ends 

Prospect 1

TE1 Sinnot

Name: Ben Sinnott
Position: Tight End
College: Kansas State
Alter: 14.06.2002 (21Jahre zum Draft)
Größe: 6’4” (1,93 m)
Gewicht: 250 lbs (113 kg)

  • Wird auch als Fullback eingesetzt
  • Zweimal All-Big 12 First Team (2022, 2023)
  • Spielte an der High School zusätzlich Baseball, Golf, Tennis, Track und Eishockey
  • Hält an seiner High School den Rekord für die meisten Strafminuten im Eishockey
  • 28 Starts in vier Jahren College Football 

Positives

Ben Sinnott ist ein athletischer Tight End, der flexibel einsetzbar ist. Ob Inline, im Slot oder gar im Backfield als Fullback, überall weiß er sich zu behaupten. Gerade in der modernen NFL sollte Sinnott keine Probleme haben, Fuß zu fassen. Beim NFL Combine lief er die 40 Yards in 4,68 Sekunden und stellt so eine Gefahr im vertikalen Passspiel dar. Sein Catch Radius ist exzellent und sein Gefühl für Räume ausgeprägt. Sinnott bringt für einen Tight End bereits ein ausgeprägtes Route Running mit und sollte so schnell Verwendung als Receiver finden. Mit seiner Körpergröße und Athletik schafft es Sinnott Contested Catches für sich zu entscheiden und nach dem Catch weitere Yards zu erzielen. Als Blocker bringt er vor allem eine gute Übersicht und den Willen zu blocken mit. Er ist als Vorblocker im Open Space sehr agil und kann so Rushing Lanes kreieren.

Negatives

Während seine Qualitäten als Receiver wohl außer Frage stehen, ist sein Blocking sicherlich noch verbesserungswürdig. Zunächst bringt Sinnott nicht die nötige Kraft mit, um gegen schwerere, physischere Defender zu bestehen. Darüber hinaus ist seine Technik wenig ausgefeilt und benötigt noch viel Zeit im Training. Er ist definitiv nicht der Typ, der viele Rushing Lanes an der Line of Scrimmage freiblocken wird. Dazu hat er Schwierigkeiten dabei, den richtigen Winkel für Blocks zu wählen und verpasst diese teilweise komplett – ein No-Go, welches das gesamte Play zerstören kann. Um die fehlende Power zu kompensieren, setzt Sinnott vermehrt auf Speed und versucht aggressiv in den Block zu kommen, wobei er gelegentlich auch außerhalb seines Frames agiert und dadurch die Balance verliert. Dies sind allesamt Makel, die bereits am College teilweise eklatant waren und in der NFL gegen stärkere Konkurrenz wohl häufiger auftreten werden. Definitiv wird Sinnott im Training am Blocking arbeiten müssen, denn so sehe ich ihn in der NFL lediglich als Receiving Option im Slot.

Steelers Fit, weil

seine Anlagen als Receiver in der neuen Offense von Arthur Smith den Unterschied machen könnten. Wenn man die Spielweise von Kyle Pitts in Atlanta oder Jonnu Smith in Tennessee betrachtet, sieht man schnell, dass Smith auf athletische Tight Ends mit guten Händen setzt. Sein Willen, Plays zu machen und Blocks zu setzen, ist nicht zu unterschätzen und sollte ihm dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen und sich auch als Blocker zu steigern. Hinter Pat Freiermuth hätte Sinnott die Möglichkeit, sich in Ruhe zu entwickeln.

SNG Prediction

Note: C+
Draft: Ende Tag 2
Karriere: Starter bis Vertragsende
Rolle: Großer Slot Receiver

Prospect 2

TE2 Spann Ford

Name: Brevyn Spann-Ford
Position: Tight End
College: Minnesota
Alter: 27.12.1999 (24 Jahre zum Draft)
Größe: 6’6” (1,99 m)
Gewicht: 260 lbs (118 kg)

  • Spielte Tight End, Wide Receiver und Defensive End an der High School
  • Von 2019 bis 2023 immer ins Academic All-Big Ten Team gewählt
  • 28 Starts in sechs Jahren

Positives

Spann-Ford bringt die idealen Maße für einen Blocking Tight End mit. Er ist schwer, hat viel Power und Strength und mit 33,75 Zoll die Armlänge eines Offensive Tackles. Dazu ist er so beweglich, dass er auch Blocks auf dem Second Level erreicht oder als Puller eingesetzt werden kann. Seine Technik ist solide: Sobald er im Block ist, lässt er seinen Gegenspielern häufig keine Chance. Nicht nur als Run Blocker findet er seinen Spot, sondern auch in Pass Protection findet er Edge Rusher und hilft seiner Offensive Line aus. Als Receiver ist Spann-Ford vor allem ein Safety Blanket und Target in der Redzone. Mit seiner Größe kann er sich gegen jeden Gegenspieler am Catch Point durchsetzen und zeigt dazu die Mühe, Plays zu machen. Als Target underneath findet er häufig die Lücke zwischen den Linebackern und bindet diese oder erzielt selbst das First Down.

Negatives

Zunächst ist Spann-Ford bereits einer der ältesten Prospects im Draft. Im Dezember wird er bereits 25, was seine Zeit für einen Durchbruch deutlich einschränkt. Darüber hinaus muss Spann-Ford dringend an seinem Route Running arbeiten. Weder besitzt er die Explosivität noch die Mobilität, um effiziente Cuts zu laufen. Dazu lässt er sich häufig von seiner Route abbringen und rerouten. Gegen Man Coverage hat er Probleme, Separation zu schaffen und seinen Defender abzuschütteln. Die größte Sorge sehe ich allerdings bei seinen Drops. Spann-Ford wird nicht häufig angeworfen und lässt dabei trotzdem zu viele Bälle fallen. Mit einer Drop Rate von 26,5 % bewegt er sich am unteren Ende der diesjährigen Klasse. Stellt er dies nicht ab, könnte seine Karriere schneller zu Ende sein, als ihm lieb ist.

Steelers Fit, weil

der Ball nächstes Jahr gelaufen wird. Spann-Ford ist ein sehr guter Blocker und wird deswegen früh Spielzeit sehen. Ob er sich gegen Darnell Washington als “Sixth Lineman” behaupten kann, bleibt abzuwarten. Dennoch wäre er ein Kandidat, welcher sich auch auf dem Practice Squad entwickeln könnte und später in der Saison bei Ausfällen hochgezogen würde. Spann-Ford muss allerdings dringend an sich arbeiten, wenn er mehr als der dritte Tight End sein möchte.

SNG Prediction

Note: D
Draft: Mitte Tag 3
Karriere: Backup
Rolle: Blocking Tight End

Wide Receiver

Prospect 1

WR1 Pearsall

Name: Ricky Pearsall
Position: Wide Receiver
College: Florida
Alter: 09.09.2000 (23 Jahre zum Draft)
Größe: 6’1” (1,86 m)
Gewicht: 189 lbs (86 kg)

  • Spielte drei Jahre an der Arizona State, bevor er für zwei Jahre zu Florida wechselte
  • Spielte Wide Receiver und Safety in der High School
  • Führte die SEC 2022 mit 20,0 Yards pro Reception an
  • 33 Starts in fünf Jahren

Positives

Pearsall ist ein schneller Outside Receiver mit gutem Get Off an der Line of Scrimmage. Er versteht es, Press Coverage zu schlagen und auch gegen physischere Cornerbacks  mitzuhalten. Dazu bewegt er seine Füße schnell und setzt seine Hände ein, um sich vom Defender zu lösen. Er ist insgesamt ein guter Route Runner, nutzt viele Fakes und variiert sein Timing in der Route, um dem Verteidiger eine andere Route zu verkaufen. Gegen Zone Coverage hat er das Auge und Verständnis für Schwachpunkte in Coverage und nutzt diese zu seinem Vorteil. Pearsall findet den Ball schnell in der Luft und bringt sich in die richtige Position, um ihn zu fangen. Er attackiert den Ball am Catch Point kontinuierlich und lässt Verteidigern so nur wenig Chancen. Allgemein sind seine Hände sehr sicher und verlässlich. Als Blocker schlägt er sich tüchtig und versucht, downfield Möglichkeiten für den Ballträger zu kreieren. Generell gibt Pearsall kein Play auf und spielt jeden Snap bis zum Ende.

Negatives

Pearsall ist zunächst einmal nicht der geborene Blocker. Seine Kraft und Power reicht häufig nicht aus, um Blocks lange genug aufrecht zu halten. Dazu fehlt seinem Spiel ein höherer Gang. Nach dem Catch schafft er es leider nicht mehr, Raumgewinn zu erzielen oder Defensive Backs im Laufen zu schlagen – dafür ist er im Open Space zu leicht zu Boden zu bringen. In seinen Routen muss Pearsall aufpassen, nicht zu fancy zu werden. Mit zu vielen Fakes und Moves verschwendet er gelegentlich zu viel Zeit und bringt so vereinzelt das Timing aus dem Rhythmus. Zusätzlich wird er auf dem nächsten Level mit so viel wasted Movement ein Problem gegen die athletischeren und physischeren Cornerbacks bekommen. Wenn es Pearsall nicht schafft, Separation zu kreieren, lässt er sich von physischen Cornerbacks gelegentlich rerouten und zeigt Probleme, davon zu recovern.

Steelers Fit, weil

mit Diontae Johnsons Abgang ein neuer Route Runner gefunden werden muss. Pearsall bringt alle Anlagen mit, um diese Rolle zu erfüllen und früh Spielzeit zu sehen. Die Steelers hatten ihn bereits zu Besuch in der Facility und zeigten so ihr Interesse. In einer Klasse mit vielen physischen X-Receivern gehört Pearsall zu den besten Route Runnern – eine Option, die Russell Wilson in seinen vorherigen Stationen bereits liebte.

SNG Prediction

Note: B+
Draft: Runde 2
Karriere: Sofortiger Starter
Rolle: Outside Receiver

Prospect 2

WR2 Cowing

Name: Jacob Cowing
Position: Wide Receiver
College: Arizona
Alter: 04.02.2001 (23 Jahre zum Draft)
Größe: 5’8” (1,73 m)
Gewicht: 168 lbs (76 kg)

  • Nach drei Jahren bei UTEP transferierte er 2022 zu Arizona
  • First Team All-Conference USA 2021
  • Verletzte sich beim Senior Bowl Training 

Positives

Cowing besitzt sehr gute Explosivität und Speed. Beim NFL Combine lief er die 40 Yard in 4,38 Sekunden, was für einen Receiver seiner Größe sehr gut ist. Er ist flink, agil und wendig und hat die Fähigkeit, Defender auf einem Bierdeckel auszutanzen. Er ist ein sehr guter Route Runner, der seine Gegenspieler anläuft und attackiert und seinen Laufweg abhängig von der Reaktion anpasst. So schafft er es, Separation nach dem Cut zu kreieren, welche er bei seiner Größe auch benötigt. Generell sehen seine Bewegungen leicht und mühelos aus, sodass er kaum Geschwindigkeit bei Richtungswechseln verliert. Cowing wird sowohl als Deep Threat eingesetzt, als auch als Slot Receiver über die Mitte und versteht es, die ihm gegebenen Möglichkeiten zu nutzen – so war er an beiden Colleges ein produktiver Receiver. Er zeigt sichere Hände – was eine Drop Rate von 6 % zeigt. Mit dem Ball in den Händen ist er dazu sehr gefährlich und erzielt viel Raumgewinn nach dem Catch. Er ist elusive und schwer zu tacklen, was ihm ebenfalls die Möglichkeit geben sollte, als Punt Returner aufzulaufen.

Negatives

Cowing wird Probleme in der NFL mit seiner Körpergröße bekommen. Während er in der Saison noch bei 5’11” (180 cm) gelistet war, wurde er im Rahmen des Senior Bowls und beim NFL Combine mit 7 cm weniger gemessen. Um als Outside Receiver regelmäßig eingesetzt zu werden, ist dies definitiv zu klein und wird seinem Draft Stock schaden. Physische Defender haben die Möglichkeit, sein Play komplett zu zerstören und ihn zu dominieren, sobald sie eine Hand an ihn bekommen. Dementsprechend setzt sich Cowing auch selten bei Contested Catches durch. Als Blocker kann man ebenfalls wenig von ihm erwarten, auch wenn er sich der Aufgabe zumindest annimmt. Seine Rolle ist auf Slot Receiver limitiert, wo er allerdings noch mehr Spielerfahrung braucht. Zone Coverages liest er nicht immer richtig und er hat Schwierigkeiten, konstant die offenen Fenster zu finden.

Steelers Fit, weil

Calvin Austin bislang der einzige Slot Receiver ist und bisher wenig produktiv war. Cowing könnte der Difference Maker im Slot sein und sowohl als Gadget Player bei Receiver Runs als auch als Punt Returner fungieren. Als Receiver würde Cowing viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da man ihn nicht frei laufen lassen darf. Wenn er lernt, sich nicht durch seine Größe limitieren zu lassen und dies zu seinem Vorteil nutzt, könnte er einer der besten Slot Receiver der Liga werden.

SNG Prediction

Note: B-
Draft: Runde 3
Karriere: Starter bis Vertragsende
Rolle: Slot Receiver

Prospect 3

WR3 Rosemy Jacksaint

Name: Marcus Rosemy-Jacksaint
Position: Wide Receiver
College: Georgia
Alter: 08.01.2002 (22 Jahre zum Draft)
Größe: 6’1” (1,85 m)
Gewicht: 195 lbs (88 kg)

  • Langwierige Knöchelverletzung 2020 
  • Als Leichtathlet in der High School trat er im 200-Meter-Lauf und Dreisprung an
  • Geboren mit 12 Fingern und Zehen, die in jungen Jahren operiert wurden
  • 23 Starts in vier Jahren

Positives

Rosemy-Jacksaint ist ein physischer Freak mit gutem Frame und großen Händen. Er ist vermutlich der beste und natürlichste Blocker der Klasse und gibt dabei immer sein Bestes. Sowohl Technik als auch Strength lassen ihn gegen Cornerbacks dominieren. Als physischer Receiver behauptet er sich gut am Catch Point und fängt jeden Ball, der in seine Richtung kommt – eine Drop Rate von 0,0 % gibt ihm recht. Dabei zeigt er keine Angst vor dem großen Hit und geht jederzeit aggressiv zum Ball. Den Effort, den er als Spieler und vor allem als Blocker zeigt, erinnert an die Spielweise eines Larry Fitzgeralds. Er ist ein teamorientierter Spieler und guter Teamkollege, der alles für seine Mitspieler gibt.

Negatives

Rosemy-Jacksaint wurde in einer sehr starken Georgia Offense nur wenig genutzt und konnte seine Produktivität dort nicht unter Beweis stellen. Generell ist seine Sample Size sehr gering – lediglich 74 Receptions für 1.028 Yards und 7 Touchdowns konnte er nach vier Jahren verbuchen. Sein Spiel vermisst definitiv die Explosivität und Schnelligkeit, um Separation zu kreieren – zu häufig verlässt er sich dann auf seine Physis. Dazu lief er lediglich einen limitierten Route Tree, was wohl vor allem an seinen fehlenden Qualitäten als Route Runner liegt. Seine Bewegungen wirken behäbig und schwerfällig und nach harten Cuts verliert er leider Speed. Auch nach dem Catch sorgt Rosemy-Jacksaint nur für wenige weitere Yards und kann mit dem Ball in den Händen meist schnell gestoppt werden – hier kann er seine physisch dominante Spielweise lediglich selten unter Beweis stellen.

Steelers Fit, weil

Arthur Smith ein Fable für kräftige Wide Receiver hat. Rosemy-Jacksaint würde mit seinen Blocking-Qualitäten das Running Game noch dominanter machen und zugleich ein sicheres Target für das Passspiel bieten. Zusätzlich trifft er in Pittsburgh auf seine ehemaligen Teamkollegen George Pickens und Darnell Washington und kennt ihre Spielweise bestens. Ich denke, gerade Pickens würde von einem Bulldog-Duett auf Wide Receiver deutlich profitieren. Es bleibt abzuwarten, wie viel Upside er zu einem Van Jefferson zum jetzigen Zeitpunkt bietet und ob er die Fähigkeiten hat, regelmäßig zu starten.

SNG Prediction

Note: C
Draft: Früher Tag 3
Karriere: Backup
Rolle: Outside Receiver

Prospect 4

WR4 Washington

Name: Tahj Washington
Position: Wide Receiver
College: USC
Alter: 16.05.2001 (22 Jahre zum Draft)
Größe: 5’10” (1,78 m)
Gewicht: 174 lbs (79 kg)

  • Nach zwei Jahren Memphis transferierte er 2021 zu USC
  • Betreibt seinen eigenen Kochkanal auf Youtube
  • Ehemaliger Teamkollege von Calvin Austin
  • 45 Starts in 5 Jahren

Positives

Washington mag zu den kleineren Receivern in diesem Jahr zählen, dennoch spielt er größer, als man meinen mag. Er scheut sich nicht vor Kontakt und zeigt sich als guter Blocker im Slot und Outside. Seine Hände sind konstant gut, so droppte er lediglich 1,7 % seiner Targets. Mit seinen Qualitäten und Erfahrungen als Kick Returner – er returnte am College insgesamt 22 Kicks – bewegt er sich gut im Open Space und ist nach dem Catch nur schwer zu tacklen. Washington ist schnell und flink und nutzt das sehr gut in seinen Routes. Von der Line of Scrimmage weg kommt “Chef Tahj” schnell auf Geschwindigkeit und schlägt so auch als Outside Receiver seine Matchups tief. Seine Routen läuft er insgesamt gut und passt diese der Coverage entsprechend an.

Negatives

Washington hat leider Probleme, sich gegen physische Cornerbacks in seiner Route zu behaupten. Gegen Press Coverage auf der Outside struggled er und hat Schwierigkeiten, sich zu lösen, was das Timing der Route zerstören kann. Obwohl er ein beweglicher Spieler ist, vermissen seine Cuts Explosivität, weswegen er nicht immer die Separation erreicht, die er bräuchte, um Plays zu machen. Mit seiner Größe ist Washington in Contested Catches meistens unterlegen, weshalb Separation elementar für sein Spiel ist. Sein Catch Radius ist eingeschränkt und auf genaue Pässe beschränkt. Bei USC profitierte er von den Bällen eines gewissen Caleb Williams auf Quarterback. Trotz schnellem Antritt schafft er es nicht in einen höheren Gang zu schalten und verliert deswegen Geschwindigkeit in der Route; dies lässt Defendern die Möglichkeit, downfield zu ihm aufzuschließen.

Steelers Fit, weil

seine Slot-Receiver-Qualitäten und physischere Spielweise ziemlich selten sind und daher hervorragend in das lauflastige Spiel der Steelers passen. Er kann seinem ehemaligen Teamkollegen Konkurrenz machen und zusätzlich Return Duties übernehmen. Washington ist ein spannender Spieler für die späteren Runden, da er grundlegende Attribute, wie Spielverständnis und Route Running, für einen guten Receiver mitbringt. Sicherlich muss er noch weiter an seinem Spiel arbeiten, dennoch könnte er bereits im ersten Jahr als Waffe beispielsweise für Screens genutzt werden.

SNG Prediction

Note: C-
Draft: Mitte Tag 3
Karriere: Backup
Rolle: Slot Receiver

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