Season Awards 2024

written by Stefan Janssen
2 · 04 · 24

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MVP & Co.: Die Season-Awards 2024

Die Mitglieder des Steelers Nation Germany e.V. haben entschieden: Wer war der wertvollste Spieler der Steelers in der abgelaufenen Saison? Wer hat sich am meisten verbessert? Wer hat überrascht, wer enttäuscht? So haben die Mitglieder abgestimmt:

MVP: T.J. Watt

Für Steelers-Fans kann es gar keine Diskussion darüber geben, dass T.J. Watt 2023 der beste Defense-Spieler in der gesamten NFL gewesen ist. Mit 19 Sacks führte er die Liga ebenso an wie mit 36 Quarterback-Hits. Dazu kommen 19 Tackles for Loss sowie vier Forced Fumbles (jeweils Platz fünf ligaweit), drei Fumble Recoveries (dritter), eine Interception und ein Touchdown. Es war wieder einmal eine großartige Saison von Watt, die die Mitglieder des SNG e.V. mit dem MVP-Titel honorierten. Watt erhielt mit weitem Abstand die meisten Stimmen mit insgesamt 75 Prozent.

Offensive Player of the Year: Najee Harris

Diese Wahl war etwas knapper als die zum MVP, doch Najee Harris setzte sich mit 39 Prozent der Stimmen am Ende vor Jaylen Warren durch, der 24 Prozent erhielt. Harris knackte zum dritten Mal in Folge die 1000-Yards-Marke bei Rushing Yards, was unter dem Strich 4,1 Yards per Carry ergab und womit er acht Touchdowns erzielte.

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass Minkah Fitzpatrick unter der Prämisse „alle Spieler mit mindestens einem Snap in der Offense“ hätte zur Wahl stehen müssen, obwohl er eigentlich Safety ist. Zumindest hätte eine Person gerne für ihn gestimmt. Nächstes Mal wird er dabei sein, versprochen!

Defensive Player of the Year: Joey Porter Jr.

T.J. Watt hat auch dieses Voting mit 66 Prozent der Stimmen dominiert, doch da wir pro Spieler nur einen Award vergeben, rückt Joey Porter Jr. nach. Der Rookie-Cornerback verwies Alex Highsmith knapp auf Rang drei. Porter hat inklusive Playoffs alle 18 Spiele mitgemacht und sich schnell zum Starter entwickelt. Seine Saison macht Hoffnung darauf, dass die Steelers mit ihm endlich wieder einen echten Lockdown-Cornerback in ihren Reihen haben. Unvergessen natürlich seine Interception gegen Lamar Jackson und die Baltimore Ravens, die den Sieg sicherte. Man kann sich bei den Chicago Bears nicht oft genug bedanken für diesen Draft-Pick im Austausch für Chase Claypool.

Special Teams Player of the Year: Miles Killebrew

Zwei Spieler waren in diesem Voting weit vorne, nämlich Kicker Chris Boswell, der 40 Prozent der Stimmen erhielt, und Miles Killebrew, der sich mit 55 Prozent letztlich durchsetzen konnte. Killebrew führte die Steelers an mit 13 Tackles im Special Team, elf davon solo. Zudem blockte er einen Punt gegen die Ravens, der beim 17:10-Sieg zu einem Safety führte. Gegen die New England Patriots blockte er einen weiteren, auch wenn der statistisch nirgendwo auftaucht, da der Punt noch gerade so die Line of Scrimmage überquerte. Killebrew wurde als Special Teamer ins All-Pro-Team und in den Pro Bowl der NFL gewählt.

Rookie of the Year: Broderick Jones

Joey Porter Jr. lag hier mit 61 Prozent der Stimmen vorne, holte aber bereits den Defensive Player of the Year. Somit wird Broderick Jones mit 19 Prozent der Stimmen zum Rookie des Jahres der Steelers Nation Germany. Jones musste zu Beginn der Saison warten, bis er regelmäßig zum Einsatz kam, und wurde letztlich zum Starter auf Right Tackle statt auf Left Tackle, was eigentlich seine Position ist. Jones offenbarte zwar Schwächen in Pass Protection, doch das Laufspiel wurde auch dank ihm im Saisonverlauf immer stärker und zu einer echten Waffe.

Most Improved Player: Jaylen Warren

Nach der vergangenen Saison wählte ihn die Steelers Nation Germany zur positiven Überraschung, weil er als Undrafted Rookie nicht nur das Team schaffte, sondern starke Leistungen zeigte. Eine Überraschung war seine Performance 2023 nicht mehr, deutlich verbessert hat er sich trotzdem. Warren bekam fast doppelt so viele Carries wie noch im Vorjahr und machte damit mehr als doppelt so viele Yards. Sein Durchschnitt stieg von 4,9 auf 5,3. Zudem erzielte er vier Touchdowns. Auch im Passspiel war Warren wieder verlässlich unterwegs mit 61 Receptions für 370 Yards.

Überraschung der Saison: Mason Rudolph

Nach den drei Niederlagen gegen die Cardinals, Patriots und Colts schien die Steelers-Saison 2023 schon vorbei. Doch dann ersetzte Mason Rudolph Mitch Trubisky auf Quarterback, während Kenny Pickett verletzt war, und führte die Steelers noch in die Playoffs. Dass er auch dort noch spielen durfte, obwohl Pickett wieder fit war, war nur folgerichtig. Rudolph zeigte in seinen Einsätzen die besten Quarterback-Performances der Saison. Damit war wirklich nicht zu rechnen.

Enttäuschung der Saison: Mitch Trubisky

Es war ein knappes Rennen zwischen dem Quarterback und Center Mason Cole, am Ende erhielt Mitch Trubisky aber die meisten Stimmen. Verwunderlich ist das nicht: Von einem erfahrenen Backup wie Trubisky erwartet man zumindest eine gewisse Basis, wenn er dann rein muss. Vor allem, wenn er dafür so gut bezahlt wird. Doch Trubiskys Auftritte in Picketts Abwesenheit waren desolat; sowohl, als er während der Spiele hereinkam (gegen Houston, Jacksonville und Arizona) als auch, wenn er startete (gegen New England und Indianapolis). Alle diese Spiele gingen verloren, Trubisky war mit teils haarsträubenden Fehlern zwar nicht alleine schuld, aber auch alles andere als unbeteiligt. Was möglich gewesen wäre, zeigte dann Mason Rudolph.

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