NFL Draft – Runde 7 – Pick 251: Spencer Anderson

written by Andre Vilshöver
5 · 02 · 23

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Mit ihrem letzten Pick im NFL Draft 2023 haben die Pittsburgh Steelers in Runde 7 mit Pick 251 Offensive Linemen Spencer Anderson von der University of Maryland gewählt.

Also werfen wir einen Blick auf unseren letzten Draft Pick:

OL Spener Anderson

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Bisherige Football-Karriere:

Spencer Anderson ist in Maryland aufgewachsen und ging dort zur Bishop McNamara High School. Als Senior konnte er eine Honorable Mention All-Metro Selection sein Eigen nennen und wurde als 3 Star Recruit eingestuft. 2018 lagen ihm Angebote von Pittsburgh, North Carolina und Wake Forest vor. Am Ende entschied er sich aber für die Terrapins der University of Maryland.

In seiner Freshman-Season kam er zu zwei Einsätzen gegen Bowling Green und gegen Illinois. Zu diesem Zeitpunkt waren der Running Back Anthony McFarland und der Offensive Coordinator Matt Canada.


In seinem 2019er Redshirt Freshman Year kam er in 11 von 12 Spielen zum Einsatz und hatte gegen Rutgers seinen ersten Start als Right Tackle für die Terrapins. In diesem Spiel legten die Terps 48 Punkte und 490 Offensive Yards auf. 

In der Corona-Saison 2020 spielte Anderson in allen 5 Spielen von Anfang an. 4 Starts davon als Right Tackle und 1 Start als Center. Die Terrapins hatten in der Big 10 die zweitbeste Pass Offensive mit 264 Yards pro Spiel. Anderson hat 66 Snaps auf Center und 240 Snaps auf Right Tackle genommen. Hierbei hat er 1 Sack, 2 QB Hits und 9 Hurries zugelassen.

2021 spielte Anderson in allen 13 Spielen als Starter – diese verteilten sich auf 9 Starts als Right Tackle und 4 als Center. In diesem Jahr sollten die Terrapins mit 3.960 Yards einen neuen Schulrekord für Passing Yards aufstellen. Die Snaps von Anderson teilten sich in 2021 wie folgt auf: 7 Snaps als Right Guard, 316 Snaps als Center und 578 Snaps als Right Tackle. Anderson ließ 1 Sack und 9 QB Hurries zu.

Seine 2022er Senior Season spielte Anderson wieder in allen 13 Spielen als Starter – 12-Mal als Right Guard und 1-Mal als Right Tackle. In diesem Jahr sollte die Offensive der Terrapins mit durchschnittlich 259,8 Yards pro Spiel die Nummer 3 der Big Ten sein. Anderson nahm in diesem Jahr 24 Snaps als Left Guard, 122 Snaps als Right Tackle und 781 Snaps als Right Guard. Hier konnte der Gegner 2 Sacks, 2 QB Hits und 11 QB Hurries über Anderson verbuchen.

Stärken und Schwächen:

Mit Spencer Anderson bekommt man einen versatilen und flexibel einsetzbaren Offensive Lineman, der auf allen 5 Line Positionen in seiner College Zeit gespielt hat. Anderson bringt eine entsprechende Größe und Statur für die Line mit. Er fällt durch seine gute Kommunikation auf der Line auf. Gegen Twists und Stunts arbeitet er gut und er schafft es, sich in der Interior Line stabil zu positionieren und arbeitet auch gut in Double Teams.

Sein Pad Level ist zu oft zu hoch, was es dem Gegenspieler erlaubt, ihn auszuhebeln und ihn zu schlagen. Seine Fußarbeit ist recht sloppy und die Füße bleiben auch zu oft stehen. Auch in der lateralen Bewegung ist er oft zu langsam, was zu Problemen führt, um Defender im Run Game zu blocken. Obwohl er Größe und Status mitbringt, fehlt es ihm generell an Kraft, was sich darin zeigt, dass er es immer wieder verpasst, den Gegner im Laufspiel im 1:1 zu halten, so dass dieser noch ein Play machen kann. 


Fazit:

Anderson ist mehr als nur Tiefe für die Offensive Line. Anderson ist ein Swing Lineman, wie die Steelers sie in den letzten Jahren bevorzugt haben. Er könnte der Backup für Chukwuma Okorafor sein oder auch als Backup Center hinter Mason Cole fungieren. Das Potential ist auf jeden Fall da, aber Anderson muss noch einiges an Arbeit in die Basics investieren, damit er die Backup Rolle auch ausfüllen kann. Generell sollte von Seiten der Steelers auf Anderson kein Druck lasten, da man ihn als 7th Round Pick nicht als Starter für die Saison einplanen wird.

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