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Unsere Steelers hatten es Montagnacht beim MNF mit den bisher sieglosen Miami Dolphins zu tun. Wenn man nun die bisherige Bilanz der Steelers Heimspiele bei einem Monday Night spielt nimmt und damit kombiniert, dass die Phins noch kein Spiel diese Saison erfolgreich beenden konnten, na da war die Erwartung an dieses Spiel schon hoch und positiv.
So gab es im ersten Drive der Dolphins auch gleich einen schnellen 3 and Out und QB Mason Rudolph war wieder im Einsatz. Doch gleich beim zweiten Spielzug hatte Rudolph wohl zu viel Zeit. Er wollte einen Pass auf WR Juju Smith-Schuster erzwingen, konnte aber nicht in den Wurf steppen, da ein Oliner im Weg war und Schwups, wurde der Ball von den Dolphins abgefangen. Da konnte der QB von Miami Fitzpatrick gleich zeigen, das er keiner der schlechten QB´s der Liga ist. 2 Läufe 2 schöne Pässe und man war in der Steelers Endzone. Pittsburgh 0 – Miami 07.
Beim zweiten Drive der Steelers konnte man gleich sehen wie wichtig es ist, das FB Roosevelt Nix wieder dabei ist. Ein schöner Vorblock von ihm und RB James Conner kann schön für großen Raumgewinn laufen. Doch man hatte das Gefühl QB Rudolph will den tiefen Pass erzwingen anstatt öfters mal den Check Down Reciever zu bedienen. Dies tat er dann noch mehr schlecht wie recht und so blieb auch dieser Driver der Steelers erfolglos.
Ganz anders hingegen die Dolphins. Immer wieder kamen sie durch gute Spielzüge zu first downs und am Ende dann schließlich auch in die Endzone zum zweiten TD. Man hatte das Gefühl die Steelers stehen noch gar nicht auf dem Platz. Klar haben wir das schon oft nach einer Bye Week erlebt, aber im ersten Quarter 0-14 gegen die Dolphins, das konnte einem schon die Laune verderben.
Mitte des ersten Quarter musste man dann einen Drive an der eigenen 6 Yard Linie starten. Man hatte dann gleich zwei Spielzüge für Raumverlust und es gab schon die ersten Buh Rufe im Stadion. Doch bei Dritter und Elf warf QB Mason Rudolph aus der eigenen Endzone einen schönen Pass auf WR Diontae Johnson zum first down, und das brachte irgendwie den Motor in Schwung. Zum Touchdown reichte es aber noch nicht, es kam ein 42 Yard FG von Boswell bei rum. Aber das Team schien aufgewacht zu sein. Steelers 03 – Dolphins 14
Miami wollte wohl nochmal scoren aber ein Pass von QB Fitzpatrick wurde abgefälscht und landete in den Händen vom ehemaligen Dolphin Minkah Fitzpatrick auf Seiten der Steelers. Noch knapp 90 Sekunden in der Hälfte zu spielen und man hatte den Ball Midfield. Mason Rudolph fand auch erst Juju mit einem schönen Pass und dann auch an der Seitenlinie wiederum Johnson. Jeder dachte endlich ist der TD da, doch die Schiedsrichter entschieden unerklärlicher Weise auf eine Passbehinderung der Offense, von Johnson. So stand man mit einem ersten Versuch und 2ß an der Dolphins 45 bei noch 37 Sekunden. Rudolph warf 2 Versuche incomplete und man stand wieder vor einem dritten und 20. Doch diesmal machten die Dolphins einen Fehler. Anstatt den Raum zu verteidigen, kamen sie mit einem all out Blitz. Rudolph hatte dennoch genug Zeit zu warten bis Diontae Johnson mit einer Shallow Cross route frei war und konnte diesen leicht bedienen. Johnson lief ungestört bis kurz vor die Endzone, bekam dort noch einen super Block von WR James Washington und konnte endlich zum Touchdown in die Endzone. Steelers 10 – Dolphins 14. Halbzeit.

Im ersten Drive der zweiten Hälfte kam man auch wieder recht gut übers Feld, doch mehr wie zu einem FG Versuch reichte es leider nicht. Dieser war auch nicht erfolgreich, aber aus 54 yards kann das auch mal passieren.
Die Dolphins hingegen wurden ungeduldig, da so gar nichts mehr klappte. Fitzpatrick wollte es sehr tief mit einem Pass versuchen, aber wieder war sein Namensvetter auf Seiten der Steelers da und fing den Ball ab. Diese Interception war zwar mehr wie ein langer Punt, da man den Ball an der eigenen 3 Yard Linie hatte, aber das Momentum war eindeutig auf Seiten der guten Jungs.
Und nun lief es bei den Steelers. Der nächste Drive dauerte über 7:30 Minuten und wurde von einem genialen TD von Rudolpf auf Juju gekrönt. Dieser wollte den Ball einfach mehr haben als der Verteidiger und belohnte sich selbst mit 6 Punkten. Steelers 17 – Dolphins 10
Zum Ende des dritten Quarters kam es nochmal zu einer kritischen Situation. Die Dolphins spielten einen vierten Versuch mit einem Yard zu gehen aus. QB Fitzpatrick lief selbst und schien diesen Yard auch wohl zu schaffen. Doch Steelers HC warf die rote Flagge um den Spot prüfen zu lassen. Und seit Ewigkeiten war dies auch mal erfolgreich, der Spot wurde korrigiert, kein first down, die Steelers hatten den Ball.
Der nächste Drive der Steelers wurde dann wieder spannend. Mason Rudolph warf zum Teil schöne Pässe auf sowohl Juju wie auch Johnson, aber er überwarf auch sehr gerne seine WR bei langen Bällen. Doch der Nächste TD der Steelers ging auf die Kappe von RB James Conner. Mit vollem Einsatz warf er sich Richtung Endzone und konnte den Ball auf die Goal Line platzieren.
Auch die Defense lies nun nichts weiter mehr zu. Ein forced Fumble von Mike Hilton und eine Fumble recovery bei einem Sack von T.J.Watt sorgten für klare Verhältnisse. Die Steelers kamen noch zu einem FG durch Chris Boswll und so gewann man doch ziemlich ungefährdet mit 27-14. Wenn man das erste Quarter mal außer Acht lässt, dann war die Leistung auch ok. Aber bei den kommenden Gegnern muss man eben diese Leistung 4 Quarter lang bringen.
Nächsten Sonntag geht es nun weiter mit einem Heimspiel gegen die Colts. Bei den nächsten Spielen wird sich dann entscheiden, wo der Weg der Steelers 2019hin geht.

Go Steelers
#HereWeGo

Sascha

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