Draftneed #2 – Cornerback

written by Sascha Steel
4 · 28 · 21

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Rosteranalyse

#20 Cameron Sutton

#23 Joe Haden

#31 Justin Layne

#42 James Pierre

#46 Trevor Williams

#— Stephen Denmark

Was war das bitte für eine Offseason? Mike Hilton unterschreibt einen neuen Vertrag beim Division-Rivalen, Steven Nelson wird gecuttet und Justin Layne wird festgenommen. Einzig Cameron Sutton konnte trotz Problemen mit dem Cap gehalten werden. Aufgrund der Verluste sind Haden und Sutton als Starter wohl gesetzt. Dahinter stehen sehr unerfahrene Cornerbacks mit Justin Layne, der als Drittrundenpick bisher leider enttäuschte, James Pierre und Stephen Denmark. Es fehlt definitiv ein Cornerback als Starter, da die Steelers die meiste Zeit mit drei Cornerbacks auf dem Feld stehen. Zusätzlich muss man beachten, dass Haden bereits 32 Jahre alt ist und daher mittelfristig über einen Nachfolger nachgedacht werden sollte.

Draftprospects 2021

Der Draft bringt eine relativ starke CB-Klasse mit sich. Sowohl zu Beginn als auch am Ende der ersten Runde findet man bereits einige Spieler, die das Potential eins „Lockdown-Corners“ mit sich bringen. Auch an Tag 2 findet man noch gute Talente, die den Weg ins „Starting Lineup“ schaffen können. #HereWeGo:

Jaycee Horn – South Carolina (6-1, 205 lbs, 21 Jahre)

Horn ist ein sehr physischer Cornerback mit herausragender Man Coverage. Im 1vs1 gegen Wide Receiver schafft er es über der Route zu bleiben, wird selten überlaufen und hat die Möglichkeit Receiver aus ihrem Rhythmus zu bringen. Wenn der Ball in seine Richtung kommt, kann er mit seinen langen Armen viele Pässe stoppen oder abfangen. Am Catch Point profitiert er von seiner Physis und überspringt seine Gegenspieler. Leider zog er bereits am College viele Strafen durch seinen Spielstil, daran muss er in der NFL dringend arbeiten, da Rookies generell viele Probleme mit den Regeln in der NFL, insbesondere der Pass Interference Regel, haben. Horn muss dazu noch seine Technik im Tackling verbessern, zu häufig waren seine Tackles nicht richtig gesetzt, wodurch er es nicht schaffte den Gegenspieler mit Solotackles zu Boden zu bringen. Horn hatte ein Pre-Draft Meeting mit den Steelers.

SNG Draft Projection: Runde 1

Caleb Farley – Virginia Tech (6-2, 207 lbs, 22 Jahre)

Der Grund warum Farley überhaupt hier gelistet wird, ist seine OP an der Wirbelsäule, wegen der er beim Pro Day nicht mitwirkte. Diese war notwendig durch einen Bandscheibenvorfall und ist vergleichbar mit der Verletzung von Tiger Woods im Dezember. Farley wäre wohl bei vielen Teams CB1 gewesen und würde vermutlich in der Top 10 weggehen, doch nun fällt er auf dem Draftboard in unsere Reichweite und wurde wahrscheinlich von vielen Teams gänzlich gestrichen. Zu ungewiss sind die Folgen der OP und wie schnell Farley zu alter Stärke zurückkehren kann. Abgesehen davon spielte er zuletzt 2019, da er 2020 den Optout wählte. Damals bewies er allerdings schon, dass er mit seinem aggressiven Spiel sowohl mit physischen als auch mit schnellen Receivern mithalten kann. Er bringt ein gutes Verständnis für das Spiel mit, nutzt die Sideline zu seinem Vorteil und findet den Ball schnell. Das Potential als Outside-Corner ohne Safetyhilfe ist definitv da. Farley muss noch an seinem Tackling arbeiten, welches relativ inkostant ist. Mit seiner Aggressivität fällt er ab und an auf Double Moves herein. In Press Coverage verliert er die Balance, so dass er Receivern hinterherlaufen muss. Farley hatte ein Pre-Draft Meeting mit den Steelers.

SNG Draft Projection: Runde 1

Greg Newsome – Nortwestern (6-1, 190 lbs, Junior)

Überzeugt mit toller Fußarbeit und Beweglichkeit. Newsome kann ohne Probleme jede Bewegung seiner Gegner mitgehen, bleibt dabei ruhig und spielt mit guter Balance. Besonders seine Explosivität lässt ihn schnell auf Cuts reagieren. Am besten ist Newsome am Catch Point gegen größere Receiver. Obwohl er hier körperlich unterlegen ist, bringt er sich in gute Positionen, um den Catch zu verhindern. Generell „klebt“ er bei tiefen Routen an seinem Mann, was lange Pässe sehr schwierig macht. Er zeigt eine gute Reichweite und verliert den Ball selten aus den Augen. Bei seinem Spielstil muss Newsome aufpassen, dass er in der NFL nicht zu viele Flaggen zieht.

SNG Draft Projection: Runde 1-2

Tay Gowan – UCF (6-2, 185 lbs, Redshirt Senior)

Ein langer, explosiver Cornerback. Gowan bringt sowohl Physis als auch Speed mit auf die Position. Nachdem er noch 2018 am Butler Community College spielte, transferierte er 2019 zu UCF und erlaubte dort insgesamt 13 First Downs in 12 Spielen. 2020 wählte er den Optout. Er hat kein Problem mit physischen Receivern mitzuhalten. In Man Coverage hängt er an seinen Gegenspielern, reagiert schnell und schafft es durch seine Reichweite viele Pässe abzufangen. Was Gowan 2019 zeigte, würde man gemeinhin als Lockdown-Corner bezeichnen. Leider hat Gowan in fünf Jahren am College nur wenig Erfahrungen sammeln können, besonders was gute Konkurrenz angeht. Er zeigte gegen Simi Fehoko von Stanford keine Probleme mit seiner Größe und kontrollierte das Geschehen in vielen Plays. Sein Tackling ist leider relativ roh und kopflos, muss hier definitv noch lernen.

SNG Draft Projection: Runde 2

Paulson Adebo – Stanford (6-1, 190 lbs, Junior)

Ein weiterer Cornerback der sich 2020 für den Optout entschied. Adebo spielt physisch, ist am Catch Point sehr dominant und bringt eine gute Reichweite mit. Im 1vs1 mit Receivern spiegelt er die Bewegungen seines Gegenübers, vertraut seinen Instinkten und bringt sich so in gute Positionen. Adebo nutzt die Sideline zu seinem Vorteil, indem er Räume für Receiver eng macht und sie in Richtung Außenlinie laufen lässt. Er spielt relativ aggressiv, wodurch er auch bei Double Moves beißt. Durch seine Range hat er allerdings die Möglichkeit dem Play zu folgen. Adebo spielt gut im Run Game, setzt dort viele Tackles und spielt auch mal das Outside Contain. Im Passspiel verliert er häufiger den Ball aus den Augen und konzentriert sich auf seine Coverage, wodurch er nur wenige Plays früh erkennt. Außerdem ist er anfällig für Strafen, da er seine Gegner zu lange hält. Dies muss er in der NFL dringend abstellen.

SNG Draft Projection: Runde 2

Asante Samuel Jr. – Florida State (5-10, 184 lbs, Junior)

Samuel ist ein wahnsinnig athletischer Cornerback mit Gefühl für offene Räume. Er bewegt sich sehr leichtfüßig, wechselt schnell die Richtung und kann so selber Plays kreieren. Besonders gut ist er, wenn er das Spiel vor sich hat. Dabei antizipiert er schnell die Bewegungen seiner Gegner und kommt ihnen häufig zuvor. Spielt er „underneath“ erahnt er wohl was hinter ihm passiert, macht Räume eng und verliert den QB dabei nicht aus den Augen. Seine Stärken kommen so besonders zu tragen, wenn er im Slot aufgestellt ist. Zu einem Starter auf der Außenseite fehlt im noch ein wenig die Physis. In Press Coverage verliert er die Balance und selbst gegen WR-Blocks findet er nur selten Mittel, um sich zu lösen. Samuel hatte ein Pre-Draft Meeting mit den Steelers.

SNG Draft Projection: Runde 2

Ifeatu Melifonwu – Syracuse (6-3, 213 lbs, 21 Jahre)

Für einen großen Cornerback ist Melifonwu sehr athletisch und mobil. Er schafft es mit schnellen Receivern und guten Route Runnern mitzuhalten. Mit seiner Explosivität und Reichweite schafft er es auch aus schlechten Positionen den Catch zu unterbinden. Durch seine Größe hat er gegenüber vielen Receivern einen Vorteil am Catch Point, wo er seine Chancen nutzt und mit dem Ball runterkommt. Leider vertraut Melifonwu seinen Instinkten nicht, spielt dadurch abwartend und verpasst so die Chance auf den Ball. Mit mehr Erfahrung hat er hier die Möglichkeit solche Pässe zukünftig abzufangen. Obwohl er die körperlichen Möglichkeiten dazu hat, spielt er relativ unphysisch, lässt Receiver teilweise zurück ins Play kommen, anstatt diese vom Play zu eliminieren. Muss in der NFL definitiv lernen mit seinen Tools umzugehen.

SNG Draft Projection: Runde 2-3

Tyson Campbell – Georgia (6-2, 185 lbs, 21 Jahre)

Ein Weiterer athletischer Cornerback mit guten Richtungswechseln. Campbell schafft es trotz seiner Größe schnell auf seine Receiver zu reagieren. Dadurch bleibt er nah am Gegenspieler, was seine Man Coverage deutlich zeigt. Ein weiteres Plus für ihn sind seine sicheren Tackles. Allgemein sind Cornerbacks nicht bekannt als die sichersten Tackler, umso besser, wenn sie es dann können. Campbell ist ein reagierender Spieler, vertraut seinen Instinkten nicht und ist an der LoS zurückhaltend. Generell spielt er eher wie ein kleiner Cornerback, setzt seine Größe kaum ein und hat leider nicht die nötige Ball Production. Wenn er lernt Plays frühzeitig zu erkennen und sich Woche für Woche auf seine Gegenspieler vorbereitet, hat er die Skills zu einem Lockdown-Cornerback.

SNG Draft Projection: Runde 3

Benjamin St. Juste – Minnesota (6-3, 205 lbs, 23 Jahre)

St. Juste ist ein spannender Prospect, der allerdings noch Erfahrung sammeln muss. Mit seinen langen Armen bekommt er früh Kontrolle über seinen Receiver, macht so viele Tackles und erreicht den Ball auch aus unmöglichen Positionen. Mit seiner Physis kann er einige seiner Schwierigkeiten ausgleichen: Als großer Cornerback hat er allgemein Probleme mit schnellen Richtungswechseln, außerdem fehlt ihm die Explosivität und der Top-Speed. Als Matchup für flinke Slotreceiver ist er wohl eher ein Mismatch. Eher sind es die großen und physischen X-Receiver, die er tief das Feld herunter kontrollieren kann. Beim Senior Bowl zeigte er seine Klasse eindrucksvoll.

SNG Draft Projection: Runde 3-4

Eric Stokes – Georgia (6-1, 185 lbs, 22 Jahre)

Stokes ist einer der kontroverseren Prospects in diesem Draft. Mancher handelt ihn bereits am Ende von Runde 1, seiner Upside und seinem Pro Day sei Dank. Er bringt einen sehr physischen Spielstil mit und schafft es mit jedem Receiver mitzuhalten. Beim Pro Day der Bulldogs lief er die 40 Yards in 4,25 Sekunden (Rekord 4,22). Dazu behält er den Ball im Auge, so dass er frühzeitig auf den Pass reagieren kann. Probleme bekommt Stokes bereits bei einfachen Richtungswechseln, hier verliert er leider einige Schritte auf den Receiver. Bei Double Moves wird er teilweise komplett vorgeführt. Es wundert daher wenig, dass seine Tackles ebenfalls verbesserungswürdig sind. Stokes lässt sich von Ballträgern sowohl überlaufen als auch austanzen und stellt mit seiner fehlenden Kraft nur selten ein Hindernis dar. Wenn er an seiner Agilität und seinen Instinkten arbeitet, kann er weit kommen in der NFL. Sein Tackling verlangt wohl etwas mehr Arbeit.

SNG Draft Projection: Runde 4-5

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