Woche 5: Injury Report & Keys to the Game

written by Sascha Steel
10 · 10 · 21

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–Injury Report–

–Steelers–

Der Injury Report der Steelers ist diese Woche einfach zu lesen. Niemand wurde als fraglich oder zweifelhaft gelistet. Schauen wir zunächst jedoch auf die Verletzten der Vorwoche: DL Carlos Davis (Knie) ist weiterhin verletzt, konnte aber zuletzt seit langem wieder am Training teilnehmen. OL Rashad Coward (Knöchel) war lediglich limitiert, zu ihm kommen wir aber später nochmal. OT Chukwuma Okorafor war nach seiner Gehirnerschütterung wieder voll belastbar und wird spielen. WR Chase Claypool (Oberschenkel) trainierte ebenfalls wieder, zunächst jedoch limitiert. Beim Abschlusstraining am Freitag war auch er wieder hundertprozentig einsetzbar.

Leider müssen wir heute Abend trotzdem auf weitere Spieler verzichten: CB Cam Sutton und WR James Washington (beide Leiste) werden aussetzen müssen, nachdem Sutton die ganze Woche nicht trainieren konnte und Washington nach limitierten Einheiten am Freitag geschont wurde. Was das genaue Problem für die vielen Leistenverletzungen ist, ist leider unklar, daher sparen wir uns hier jegliches Urteil. Auffällig ist das Ganze allemal.

Um die Verletzungen für das Spiel aufzufangen, gab es am Samstagabend einige Rostermoves. Zunächst wurde S Karl Joseph aus dem Practice Squad aktiviert, um auf das Aus von Cam Sutton zu reagieren. Nach dem Spiel wird er automatisch zurück ins Practice Squad gehen. Von dort verpflichtete man WR Cody White, um James Washington zu ersetzen. Da White bereits für 2 Spiele vom PS aktiviert wurde, war dies nun die einzige Möglichkeit um ihn in den Kader zu berufen. Platz auf dem Roster muss für ihn der verletzte Rashad Coward machen, er wird nun den Waiver durchlaufen.

–Broncos–

Das größte Fragezeichen in Denver war wohl die Verfügbarkeit von QB Teddy Bridgewater (Gehirnerschütterung). Er durchlief diese Woche das Concussion Protokoll, konnte im Teamtraining dabei sein und wurde in der Nacht zu Sonntag aus dem Protokoll entlassen. Bridgewater wird spielen!

Es bleiben dennoch einige weitere Fragezeichen: RB Melvin Gordon (Bein), WR/KR/PR Diontae Spencer und CB Patrick Surtain (beide Brust) kamen Donnerstag zurück ins Training, jedoch trainierten sie nur limitiert. WR Courtland Sutton (Knöchel) setzte lediglich in der Einheit am Freitag teilweise aus. Sie alle sind offiziell als fraglich gelistet. Gerade bei den WR wird es für die Broncos wichtig sein, dass die beiden genannten spielfähig sind, verlor man doch bereits zwei Starter in Jerry Jeudy und KJ Hamler.

Nach seiner Verletzung am Mittwoch wird TE Albert Okwuegbunam (Oberschenkel) auf die IR gesetzt. Somit verliert Bridegwater eine weitere Anspielstation. Für ihn holen die Broncos jedoch eine weitere Verstärkung für die bereits sehr gute Secondary zurück. CB Ronald Darby (Oberschenkel) verletzte sich in Woche 1 gegen die Giants und wird nun gegen uns sein Comeback feiern. Er könnte eventuell Patrick Surtain Eins-zu-Eins ersetzen. Auf TE rückt damit Backup Eric Saubert in den Fokus und wird die Rolle des zweiten TE hinter Noah Fant einnehmen.

– 3 Keys to the Game–

1. Establish the run!

So manchem wird es wohl eiskalt den Rücken runterlaufen bei der Überschrift. Gegen eine so starke Secondary sollte man sich jedoch das Leben selbst einfacher machen, indem man kontinuierlich mit RB Najee Harris den Ball bewegt und sich in bessere Situationen für das Kurzpassspiel bringt. Allerdings darf nicht krampfhaft daran festgehalten werden, sollte es nicht funktionieren. Generell könnte man bei End Arounds auch auf die Geschwindigkeit von WR Diontae Johnson und Ray-Ray McCloud zurückgreifen oder Juju Smith-Schuster und TE Pat Freiermuth auf Shovel Screens einsetzen.

2. Hold on to the ball!

Eins steht fest: Die Marge für Fehler ist gering. Wir können es uns daher nicht leisten den Ball leichtfertig herzugeben. Die Defense der Broncos ist sehr stark und wird versuchen Teddy Bridgewater Extraposessions zu geben. Wenn unsere Offense nicht mitspielt, wird unsere Defense nur schwierig was ausrichten können. Fumbles und Interceptions sind daher ein No-Go.

3.   Make special teams special!

Einen geblockten Punt und ein geblocktes Field Goal konnten wir diese Saison bereits bestaunen, auch wenn letzteres nicht zählte. Beide Plays haben/hätten die Steelers jedoch zurück ins Spiel gebracht. Mit K Brandon McManus und KR/PR Diontae Spencer haben die Broncos auch im Special Team gute Waffen, die es zu stoppen gilt. Gute Punts von P Pressley Harvin und gutes Tackling sind daher ein Muss. Dass wir Special Teams Plays machen können, haben wir diese Saison ja bereits gesehen.

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