Vorschau Woche 11 Bengals

written by Sascha Steel
11 · 26 · 21

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–Game Preview – Bengals Week–

Nach einem spannenden Spiel gegen die Chargers, welches in einer knappen Niederlage endete, müssen die Steelers wieder nach vorne schauen. Es erwarten uns viele starke Gegner und besonders unsere Divisionsrivalen. Den Anfang machen die Cincinnati Bengals, welche wir bereits in Woche 3 zu Gast im Heinz Field hatten.

–Weekly Update–

TE Kevin Rader wurde in den 53er-Kader berufen, dafür wurde WR Ray-Ray McCloud auf die Covid-Liste gesetzt. Mit McCloud fällt vor allem der startende Returner aus, der vermutlich von WR Diontae Johnson bzw. RB Anthony McFarland ersetzt werden wird. Darüber hinaus wurden OL Rashaad Coward und TE Jace Sternberger in das Practice Squad geholt, QB James Morgan wurde indes entlassen. 

–Gegnercheck–

Im Hinspiel zeigten die Bengals uns klar unsere Grenzen auf. Besonders QB Joe Burrow und LB Logan Wilson hatten sehr gute Spiele. Unsere Defense tat sich schwer mit WR Ja’Marr Chase, während die OL Probleme mit dem Druck der Bengals bekam. Im Folgenden schauen wir auf den weiteren Saisonverlauf in Cincinnati und die Entwicklung der einzelnen Spieler.

–Offense–

Joe Burrow zeigt diese Saison, dass er nicht umsonst als erster Spieler im Draft ausgewählt wurde. Seit Anfang der Saison beweist Burrow gute Übersicht und Spielintelligenz. Er erkennt Blitze bereits frühzeitig, geht durch seine Read Progression und findet offene Receiver aus der Pocket. Dabei sammelt er weiterhin Erfahrung, welche ihm noch ein wenig fehlt. Mit seinem Verständnis für das Spiel und vielen genauen Pässen könnte Burrow schon bald zu den besten 5 QBs in der NFL gehören.

Die OL, die vor der Saison noch als eine der schlechtesten eingeschätzt wurde, zeigt solides Blocking und überrascht an einigen Stellen. LT Jonah Williams spielt das erste Mal seit seinem Eintritt in die Liga verletzungsfrei und überzeugt als äußerst zuverlässige Blind Side Protection für seinen QB. Insgesamt gehört Williams zu den besten 20 OTs, sowohl im Pass als auch im Lauf. Darüber hinaus ist LG Quinton Spain besonders stark, was man vor der Saison so nicht erwarten konnte. Spain gehört zu den besten 10 Gs in der Liga und beweist vor allem im Run Game seine Dominanz. 

Bei den WRs spielte sich Rookie Ja’Marr Chase schnell zum WR1. Chase wird regelmäßig von Burrow gesucht und zeigt dabei seine Fähigkeit Big Plays zu kreieren. Bereits 47 Receptions für 867 Yards und 8 TDs kann er verbuchen. Damit gehört Chase nicht nur zu den Favoriten auf den Offensive Rookie of the Year Award, sondern er könnte auch den Rekord für die meisten Receiving Yards aufstellen. Auch die WR Tee Higgins und Tyler Boyd bekommen viele Targets und sorgen mit ihrem Skillset für Gefahr. Insgesamt gehört das WR-Trio in Cincinnati zu den besten 3 der Liga.

Als letztes schauen wir auf RB Joe Mixon. Mixon ist der klare Anführer des Backfields und einer der besten Backs diese Saison. Bereits 180-mal trug er den Ball, im Durchschnitt für 4,2 Yards. Trotz einer unterdurchschnittlichen OL findet er viele offene Räume und ist schwer zu Boden zu bringen. Mixon bekommt teilweise 30 Runs per Game und ist damit ein großer Teil der Offense. Darüber hinaus bekommt er in den letzten Wochen mehr Targets im Pass Game, was zu Beginn der Saison nicht zu seinen Stärken gehörte. Damit gehört Mixon aktuell zu den besten 10 Backs in der NFL.

–Defense–

Der Star der Defense ist LB Logan Wilson. Mit 83 Tackles und 4 Interceptions führt er das Team in beiden Statistiken an. Wilson ist ein Dauerbrenner, welcher das Feld nur selten verlässt, und ist dabei überall zu finden. Ein moderner LB, auf den sich die Bengals mit seinen Qualitäten in Coverage und im Tackling verlassen können. 

In der DL sorgen vor allem die beiden DEs für Furore. Sowohl Sam Hubbard als auch Trey Hendrickson setzen den gegnerischen QB häufig unter Druck und spielen an sich eine gute Saison. In der Mitte werden sie durch die DTs Larry Ogunjobi und DJ Reader unterstützt, wobei Backup BJ Hill auf eine Rolle als Starter drängt. Da Reader sehr gute Leistungen bringt, könnte bald Ogunjobi vermehrt auf der Bank sitzen, da er diese Saison hinter den Erwartungen zurückbleibt. 

Kommen wir nun zum Backfield, wo sich einzig CB Trae Waynes auf IR befindet. Allgemein ist die Bengals D von schwerwiegenden Verletzungen weitestgehend verschont geblieben. CB Chidobe Awuzie zeigt währenddessen in Cincinnati, dass er zu den besten CBs der Liga gehört. Sowohl in Coverage als auch als Blitzer zeigt er seine Qualitäten. Awuzie konnte bereits 37 Tackles verbuchen (mehr als Ogunjobi) und führt darüber hinaus mit 8 PDs diese Statistik deutlich an. CB Mike Hilton spielt derweil eine wichtige Rolle für die Run Defense, ein Skill für den wir ihn noch bestens in Erinnerung haben. Komplettiert wird das CB-Trio von Eli Apple, einem soliden CB2, der nach den Eskapaden der letzten Jahre wohl ein neues Zuhause in Ohio gefunden hat.

Besonders erwähnenswert sind auch dieses Jahr die Safeties, allen voran FS Jessie Bates. Eine weitere solide Saison als tiefer Safety lässt ihn zu den besten Safeties der Liga gehören. Zusammen mit Wilson macht er viele Anspielstationen über die Mitte zu, so dass vieles über außen laufen muss. Auch SS Vonn Bell sammelt fleißig seine Tackles dieses Jahr, bekommt von den LBs und Bates die Freiräume, die er braucht um in der Box bzw. underneath aufzuräumen. 

Fazit

Die Bengals sind im Gegensatz zu vielen anderen Teams von Verletzungen verschont geblieben und konnten somit als Einheit wachsen und Routine aufbauen. Teilweise sind sie zwar noch etwas inkonstant, allerdings zeigen sie sehr gute Ansätze mit einem sehr jungen Team. Beide Seiten sind sehr gut drauf aktuell, weswegen es für die Steelers schwer sein wird, ein W aus Cincinnati zu entführen. Da wir allerdings besonders in der Defense wieder gestärkt zurückkommen, erwarte ich hier ein offenes Spiel, in dem viele Punkte fallen können. 

Jonas

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