Tomlin Tuesday Wildcard Week

written by Andre Vilshöver
1 · 10 · 24

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Tomlin Tuesday BG

Es ist Dienstag nach der Regular Season und wir können weiter über Steelers Football berichten.
Mit dem Sieg gegen die Baltimore Ravens hat man am vergangenen  Samstag seine Hausaufgaben gemacht und musste auf eine Niederlage der Jaguars oder der Bills hoffen.
Am Ende waren es die Tennessee Titans, die mit einem Sieg über die Jacksonville Jaguars die Steelers in die Playoffs brachten.
Am Ende sollte dann das Duell der Buffalo Bills bei den Miami Dolphins entscheiden, ob die Steelers nach Miami, Kansas City oder nach Buffalo zum Wildcard Duell antreten werden.

Es wurden die Bills als Sieger der AFC East um am Sonntag tritt man  19 Uhr deutscher Zeit im Highmark Stadium in Buffalo an.

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Um 12 Uhr Ortszeit trat Steelers Head Coach Mike Tomlin im Presseraum aufs Podium und begann seine Pressekonferenz. Wie gewohnt beginnt Coach Tomlin seinen Eröffnungsmonolog mit den Worten “Good Afternoon”, bevor er am Ende den Raum für die Fragen der Vertreter:innen der Presse öffnet.

Review Week 18

Die Leistung gegen die Ravens macht Tomlin, wie er bereits nach dem Spiel gesagt hat, stolz, denn das Team hat die Aufgaben der letzten Wochen angenommen und ist daran gewachsen – als Einheit und jeder einzelne Spieler. 

Man hat in einer feindlich gesinnten Umgebung und bei sehr schlechten Wetterbedingungen das gemacht, was nötig war, um das Spiel am Ende zu gewinnen.

Auf beiden Seiten war die Ballsicherheit ein Thema und hier hat man es geschafft, die Oberhand zu gewinnen. Das hat geholfen, negative Erlebnisse abzuschütteln. 

Man hat die nötige Hilfe bekommen, die man brauchte und ist nun im Turnier. Man bekommt mit Damontae Kazee nach seiner Sperre einen Spieler wieder, der einem weitere Tiefe auf der Safety Position gibt.
Auf Quarterback wird man weiter mit Mason Rudolph gehen, um den aktuellen Lauf (“Riding the Hot Hand”) der Offensive mitzunehmen. Daher wird man genauso verfahren wie in der letzten Woche auch. 

Playoff Football bedeutet für die Steelers, jeden, der in der Lage ist einen Helm zu tragen, auch zu nutzen und sich zu überlegen, wie man die Belastung und die Aufgaben verteilt.
Dieses Mindset, das in den letzten Wochen verstärkt von allen verfügbaren Spielern demonstriert wurde, kann nicht genug gelobt werden.
Dazu gehört die “Next Man Up”-Mentalität, welche durch Spieler wie Myles Jack oder Eric Rowe demonstriert wird. Beide haben sich gefühlt von der Couch aus den Steelers angeschlossen.
Mit diesen Spielern und den Spielern, die aus Verletzungen und/oder Sperren zurückkehren, hat man ein Luxusproblem und das ist ein Problem, das man gerne hat. 

Injury Update:

Tomlin gibt einen Überblick über den Status der aktuellen Verletzungen:

  • TJ Watt ist mit seiner Knieverletzung Out
  • Minkah Fitzpatrick gilt als Day-to-Day und die Menge und Qualität seiner Trainingsbeteiligung entscheidet über seinen Einsatz
  • Elandon Roberts gilt als Day-to-Day und die Menge und Qualität seiner Trainingsbeteiligung entscheidet über seinen Einsatz

Ansonsten liegen bei einigen Spielern die üblichen Bumps and Bruises vor. Sie sollten nicht limitiert sein und die vollen “In-Helmet” Snaps nehmen können. 

Preview Wildcard

Generell kennt man die Bills, das Stadion und die Atmosphäre die man erwartet sehr gut und man ist sich sicher, dass die Bills das gleiche sagen werden. Es ist Januar Football, es gibt also sehr viel Tape Material, was man nun zur Verfügung hat. Zu dieser Zeit des Jahres redet man sprichwörtlich davon, dass man Schach und nicht Dame spielt. 


Wenn man die Bills in der Offensive stoppen oder auch nur eindämmen will, dann redet man zuallererst über Josh Allen. Er ist ein fantastischer Spieler, dessen Fähigkeiten und Einsatzwillen von den Bills sehr gut genutzt werden.
Sei es in designten Läufen für Ihr Laufspiel, im Passing Game oder in der Red Zone. Er hat 15 Rushing Touchdowns, das ist etwas, was man einplanen muss. Denn nicht nur auf dem Boden ist er gefährlich, auch durch die Luft kann er dich jederzeit schlagen.
Mit James Cook haben sie einen 1.000 Yard Rusher, der die Hauptlast für sie trägt und mit Leonard Fournette haben sie in den letzten Wochen einen “One Two Punch” etabliert.
Im Passspiel haben sie sehr viele Optionen – Diggs, Davis, Cook, Kincaid und Josh Allen verteilt die Bälle zwischen seinen Zielen sehr gut.
Hier muss man versuchen, den Rhythmus der Bills zu stören, was durch die Fähigkeit von Allen, das Play zu verlängern, erschwert wird. 

In der Vergangenheit hatten wir in der Mitte des Feldes in der Defensive unsere Probleme, Tight Ends zu covern und die Bills haben mit Knox und Kincaid ein sehr gutes Tight End Gespann. Das wird im Laufe der Woche einen entsprechenden Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen.
Wenn du Leute im Januar nicht bei Field Goals halten kannst, dann bist du nicht lange in den Playoffs dabei.

Auf der anderen Seite des Balls haben sie in der Defensive Line unfassbar viel Talent. In diese haben sie entsprechend investiert, was sich nun auszahlt. Vor der Saison haben Sie Floyd hinzugefügt, der 10,5 Sacks gemacht hat und den Vertrag mit Oliver entsprechend lange verlängert, der ebenfalls 9,5 Sacks hat.
Dazu haben sie junge, hungrige Spieler gedraftet, welche sich stetig weiterentwickeln, wie man es erwartet und einen Einfluss auf das Spiel nehmen. Ihre Edge Spieler sind sehr dynamisch und schaffen es immer wieder, ihre Hände an den Ball zu bekommen.
Das hat unsere Aufmerksamkeit in dieser Woche, denn wir müssen verhindern, dass wir gegen so eine Qualität in der Defense eindimensional werden. Dazu gehört auch, dass man sich keine unnötigen Strafen einhandelt und die negativen Plays auf ein Minimum reduziert.
Genauso wie Ihre Defensive Front muss man Respekt vor Ihrer Secondary haben. Sie spielen seit Jahren zusammen, das merkt man in der Kommunikation und wie sie in der Lage sind, Einfluss auf das Spiel nehmen – sie sind dynamische Playmaker, gute Blitzer, starke Tackler.
Taylor Rapp war für sie eine wertvolle Ergänzung und kommt gerade dann zum Einsatz, wenn sie Dime-Packages mit allen 3 Safeties spielen.
Sie leben eine Turnover-Kultur – das zeigt sich in ihrer Fähigkeit, den Ball stets im Auge zu haben und in den Resultaten, die sie dabei erzielen.
Sie arbeiten als Einheit sehr gut zusammen und schaffen es immer wieder, mehrere Leute dort zu aktivieren, wo sie benötigt werden.
Sean McDermott ist seit Jahren da und hat dieses Fangnetz und die Kontinuität geschaffen, dass man in der Lage ist immer wieder Splash-Plays zu generieren.

Wenn man sich das alles anschaut, dann hat man vieles, worauf man sich freuen und vorbereiten kann bzw. muss – wie zum Beispiel das Stadion und die Atmosphäre.
Aber auch das Leben ohne T.J. Ohne T.J. zu spielen ist ein großer Einschnitt in unser Spiel, aber wir müssen auch so ehrlich sein, dass wir dieses Jahr viel ohne unsere Leistungsträger gespielt haben. Das ist eine weitere Chance für uns zu zeigen, was für ein Team wir sind und was Team wirklich bedeutet. Es wird kein Job sein, den ein Spieler alleine macht, um TJ zu ersetzen. Das ist dasselbe, was ich gesagt habe, als klar war, dass Cam Heyward einige Spiele verpassen wird. Es ist ein gemeinschaftlicher Ansatz und wir müssen alles geben, was wir haben – denn TJ ist einzigartig. Aber das gehört zum Sport dazu, deswegen ist Football der ultimative Teamsport.
Wir haben aufregende Tage vor uns und sind bereit, im Laufe der Woche alles dafür zu tun, um uns auf das Spiel am Wochenende entsprechend vorzubereiten. 

Damit endet der Monolog von Mike Tomlin und nach einer Pause öffnet er den Raum für Fragen der Vertreter:innen der Presse.

Q&A Session:

Frage 1:
Was habt ihr in den letzten drei Spielen gesehen, was ihr gerne mit in die Playoffs mitnehmen wollt?

Coach T:
Wir waren die letzten drei Wochen schon gefühlt in den Playoffs – das war für uns der Elefant im Raum. Und wir hoffen, dass uns diese Erfahrung helfen wird.

Frage 2:
Ihr habt in der Offseason, aber auch während der Saison viele Veteranen in das Team geholt. Du redest immer von der “Next Man Up”-Mentalität. Ist es einfacher, diese Mentalität von einem Spieler zu bekommen, dessen Fähigkeiten man schon kennt?

Coach T:
Unsere Mentalität war schon immer die gleiche. Es gibt eine schmale Grenze zwischen Back-up Player und Pro Bowler in dieser Liga. Darüber haben wir erst letzte Woche gesprochen. Von daher ist keiner von uns überrascht, wenn ein Spieler reinkommt und gut spielt.

Frage 3:
Wie sieht eure Tiefe auf Outside Linebacker nun aus, wo ihr TJ nicht habt?

Coach T:
Wir haben uns bewusst dazu entschieden, Markus Golden zu verpflichten und Nick Herbig zu draften, damit wir eine entsprechende Tiefe auf der Position haben werden. Wir sind zufrieden mit der Tiefe, die wir haben, zudem hat Kyron Johnson in den letzten Wochen immer wieder einen Helm aufgehabt, wenn auch vermehrt in den Special Teams. Wir werden alle von ihnen nutzen.

Frage 4:
Du hast von einer “gemeinschaftlichen Leistung” gesprochen, um T.J. zu ersetzen. Bedeutet das einfach nur, alle Linebacker zu benutzen, oder bietet die Verfügbarkeit von Kazee auch wieder, dass Minkah mehr Freiraum bekommt und auch mal blitzt?

Coach T:
Es wird eine Kombination aus allem sein. Man muss alle Möglichkeiten nutzen, wenn man einen Spieler wie T.J. ersetzen will.

Frage 5:
Was hat Nick Herbig in den letzten Wochen gezeigt, damit ihr euch sicher seid, dass er bereit ist, die Lücke zu füllen und euch zu helfen?


Coach T:
Es geht nicht darum, was er uns gezeigt hat. Er ist eher Special Teamer als Defender. Das geht weiter zurück als die letzten Wochen, denn er arbeitet jeden Tag hart und wurde über den Verlauf der Saison immer besser.

Frage 6:
Die wenigsten werden sich vorgestellt haben, dass Mason Rudolph dieses Jahr ein Playoff Spiel für euch starten wird. Was sticht bei der Art und Weise heraus, wie er seine Chance nutzt?

Coach T:
Das habe ich schon mehrfach gesagt. Er hat ein extremes Selbstvertrauen, ist ein professioneller Arbeiter und ist immer vorbereitet. Das bietet ihm die Grundlage, so zu spielen, wie er spielt.

Frage 7:
Du hast das Wetter in Baltimore erwähnt. Wie hilft euch das Spiel, wenn ihr am Sonntag vermutlich in ähnliche Umstände kommen werdet?

Coach T:
Ich weiss nicht, ob es wirklich helfen wird. Wir beschäftigen uns mit dem Wetter, wenn wir nach Buffalo kommen. Aber egal mit welchem Wetter wir zu tun haben, das haben die Bills auch und daher ist es fair. 

Frage 8:
Ich möchte noch einmal auf das Baltimore Spiel kommen. Wie clever war das Play von Igwebuike beim Kickoff?

Coach T:
Er hat es gemacht und wir sind dankbar, dass er es gemacht hat. Das sind Routinen, die wir immer wieder durchlaufen. Vermutlich wären wir schlecht dran gewesen, wenn er es nicht gemacht hätte.
Man redet ehrlicherweise immer mehr darüber, wenn man es nicht gemacht hat. Ich erinnere mich an eine ähnliche Situation von Gunner, der diese Routinen nicht befolgt hat und wir eine schlechte Position hatten.

Wie gesagt, es ist Teil davon, ein Profi zu sein, auf so etwas vorbereitet zu sein. Aber ihr verhaltet euch, als hätte er einen dummen Trick aufgeführt. Er war einfach ein Profi.

Frage 9:
Nach dem Spiel hat Mason gesagt, dass er zu George Pickens gegangen ist und ihn für seine Einstellung gelobt hat, obwohl er nur wenige Touches hatte. Wie bewertest du die Entwicklung von George in diesem Bereich in den letzten Wochen?

Coach T:
Ich achte da nicht wirklich drauf, wenn du das meinst. Wir haben viele wichtige Momente in einem Spiel, die uns helfen zu gewinnen. Das hat George diese Woche gemacht und das brauchen wir auch weiterhin.

Frage 10:
Wenn der Gegner gezielt George aus dem Spiel nehmen will, wie in der letzten Woche, akzeptiert ihr das dann uns sagt, der nächste muss in die Bresche springen oder helft Ihr ihm in diesen Momenten?

Coach T:
Das ist etwas, womit wir schon immer zu kämpfen haben. Mit unseren dynamischen Receivern. Und wenn der Gegner sich darauf beschränkt, einen aus dem Spiel zu nehmen, dann gibt es andere Möglichkeiten, sei es im Laufspiel oder in 1:1 Situationen. Das haben wir auch letzte Woche gesehen und ich denke es wäre deutlicher gewesen, wenn das Wetter ein anderes gewesen wäre.
Aber das ist Football in der NFL. Wir haben keinen Einfluss darauf, was der Gegner spielt. Wir haben nur die Möglichkeit, darauf zu reagieren oder es sogar zu antizipieren. Das ist etwas, was uns und ihm nicht unbekannt ist. Wir fühlen uns wohl damit und das liegt auch am verbesserten Erfolg im Laufspiel, was den Gegner dazu zwingt, darauf zu reagieren, was dann wieder Möglichkeiten im Passspiel eröffnet.
Daher ist es unsere Stärke, wenn unsere Offensive gut ausbalanciert ist, sodass der Gegner auf uns reagieren muss.

Frage 11:
Du hast viel über Masons Selbstvertrauen gesprochen. Aber wenn du 18 aus 20 Pässen in einem Monsun an den Mann bringst, dann musst du den Ball gut werfen und nicht nur mit Selbstvertrauen. Was von seinem Skill Set blitzt gerade am meisten auf?

Coach T:
Er trifft gute Entscheidungen und er arbeitet sehr hart, um sich vorzubereiten. Diese Vorbereitung zahlt sich aus und ist nun sichtbar. Masons ist außerdem schon eine lange Zeit hier, was auch ein Faktor ist. 

Frage 12:
Du hast vom Erfolg im Laufspiel gesprochen. Es scheint so, als würdet ihr eure Tackle immer öfter ins zweite Level bringen. Woran liegt das genau? An den Pulling Guards, den Wham Blocks der Tight Ends?

Coach T:
Es sind die Formationen und Schemen, die wir nutzen. Was uns an Personal zur Verfügung- aber auch Gegenüber steht, entscheidet, was wir im Gameplan hervorheben wollen. Das ist etwas, was wir am Anfang der Woche tun, damit wir entscheiden können, wann und in welchen Situationen wir unsere verfügbaren Mittel einsetzen.
So hatten wir in den vergangenen Wochen Erfolg mit einigen der Dinge, die du genannt hast.

Frage 13:
Was ist der Grund dafür, dass Najee in den letzten Wochen der Saison so stark ist?

Coach T:
Er ist ein Pfundskerl und wir schätzen solche Leute in Pittsburgh. Er wurde im Laufe der Saison immer besser und das ist gemacht für jemanden mit seinem Skillset.

Frage 14:
Zurück zu Mason – wie schätzt du, werden die Spieler auf das reagieren, was er euch bietet?


Coach T:
Ich lasse die Spieler dazu selber was sagen. Ich habe andere Dinge, um die ich mich kümmern muss.

Frage 15:
Es gab früh im Spiel ein 3rd Down, wo die Safeties der Ravens nur auf die Receiver fokussiert waren und es sah nach einem ähnlichen Look wie vor dem Diontae Johnson Touchdown aus. Was sagst du zu Masons Fähigkeit, darauf während des Spiels zu reagieren?

Coach T:
Das ist Football. Das gehört dazu. Auf solche Sachen bereitest du dich auf beiden Seiten vor. Das ist einfach nur Football.

Frage 16:
Ist die vermehrte Nutzung von Jaylen Warren ein Grund dafür, warum Najee zum späteren Zeitpunkt der Saison noch frisch wirkt?

Coach T:
Ich weiss nicht, ob es Najee wirklich beeinflusst. Er hat ein Mindset, mit dem er immer bereit ist, alles zu geben. Er will spielen und möchte zum Sieg etwas beitragen. Er ist talentierte und gefüllte Backfields gewohnt, er war Running Back bei Alabama. Daher denke ich das die Leistung von Jaylen, wenn überhaupt, einen minimalen Effekt auf Najee haben wird

Frage 17:
Du sprachst von einem Luxusproblem auf Safety. Wird Patrick Peterson jetzt wieder Cornerback spielen? 

Coach T:
Das ist im Vergleich zu den vorherigen Wochen eine Option, ja

Frage 18:
Ein Teil eurer Starter spielt das erste Mal in den Playoffs. Machst du etwas anderes in der Ansprache an die Spieler oder in der Art und Weise, wie du mit ihnen interagierst?

Coach T:
Nein. Es gibt ein erstes Mal für alles und ich freue mich, es mit Ihnen erleben zu können.

Frage 19:
Die Saison war eine Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen – was sagt es über das Team aus, an diesem Punkt zu sein?

Coach T:
Uns interessiert nicht, wie wir hierher gekommen sind. Uns interessiert wie wir ab hier weitergehen? Wir leben es und blicken daher nicht zurück

Frage 20:
Mason hat 3 Scoring Plays über 60 Yards geworfen. Du hast vom kalkulierten Risiko gesprochen. Aber was ist mit dem Ball Placement? Hilft es bei solchen Plays, dass es Catch and Run Bälle waren?

Coach T:
Darüber haben wir auch schon mehrfach gesprochen. Seine Fähigkeiten, auch den tiefen Pass, kennen wir und deswegen sind wir am Ende auch bei ihm gelandet. Und die Beweise sehen wir in den letzten drei Wochen für viele der Sachen, über die wir seit Wochen reden.

Frage 21:
Josh Allen führt die Liga in Touchdown-Pässen, aber auch Interceptions, an. Gibt es eine generelle Form, ihn zu Turnovern zu zwingen oder eure Chancen auf diese zu erhöhen?


Coach T:
Ich glaube jeder, der gegen ihn spielt, stellt sich jede Woche die Frage. Josh ist ein unermüdlicher Arbeiter und manchmal will er zu viel. Dann wird aus Fluch schnell Segen. Aber sie arbeiten bewusst damit, weil eben mehr positives als negatives dabei herausspringt. Ich habe großen Respekt vor ihm. Wir sind besser bereit für das Spiel.

Frage 22:
Wie unterscheidet er sich als Runner von Lamar Jackson?

Coach T:
Sie sind beide unterschiedliche Typen. Sie gleichen sich zwar, dass Ihre Teams ihre Fähigkeiten gut nutzen. Aber sie unterscheiden sich darin, wie sie das Spiel spielen und ihre Fähigkeiten einsetzen, um zu gewinnen, plays zu verlängern oder Splash-Plays zu erzeugen, wo keine waren.
Ich habe nicht viel Zeit damit um sie zu vergleichen, ich habe die Zeit genutzt um anzuerkennen, was für ein Typ Spieler er ist und wie wir ihn verteidigen wollen.

Frage 23:
Was macht Stefon Diggs besonders und auf was sollte, wer auch immer ihn covert, seinen Fokus setzen?

Coach T:
Er ist einer der, wenn nicht sogar der beste, Route Runner der Liga. Ich war schockiert, als er in die Liga kam, aber dann habe ich gesehen, dass er mit Keenen McCardell an der Universität von Maryland gearbeitet hat. Ich habe auch mit Keenen gearbeitet und auch er war ein Elite Route Runner.

Frage 24:
Seumalo wirkt wie ein Spieler, der keine Dummheiten macht. Wie wichtig ist seine Persönlichkeit für die Unit bzw. das ganze Team?

Coach T:
Ich schätze seine Arbeit, seine Professionalität und seine Vorbereitung. Aber über das lasse ich, wie bereits erwähnt, die Spieler selber sprechen.

Frage 25:
Wie wollt ihr mit der Rückkehr von Minkah und Kazee umgehen, wenn ihr wisst, dass ihr mit Rowe und Pat P 3-0 steht?

Coach T:
Sehr überlegt

Frage 26:
Sie haben zuletzt vermehrt James Cook im Laufspiel eingesetzt. Wie verändert ein funktionierendes Laufspiel ihre Offensive?

Coach T:
Das können die Bills vermutlich besser beantworten als ich. Wir bereiten uns auf das vor, was sie können. Wir wissen, was er kann, ich war auf seinem Pro Day und bin daher nicht überrascht von dem, was man von ihm sieht.

Frage 27:
Im Depth Chart ist Kenny Pickett immer noch als Starting Quarterback gelistet und warum nicht Mason, der ja jetzt spielt?

Coach T:
Würde es euch besser gehen, wenn wir es machen würden?


Wir gehen unserem Geschäft nach und dazu gehört, einen Plan zu entwickeln, wie wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen einsetzen können.
Dabei verschwenden wir weniger Gedanken an das Depth Chart, sondern wie wir die Aufgaben und Snaps verteilen können, um das nächste Spiel gewinnen zu können.
Ich war von Anfang an transparent zu Euch, dass wir mit ihm weitermachen und daher weiß ich nicht, warum das jetzt ein Problem darstellen soll.

Und somit endet mit der Q&A Session die Pressekonferenz von Coach Mike Tomlin. 

Wir sind in der kommenden Woche wieder mit einem neuen Tomlin Tuesday für euch da – folgt unseren Social Media Auftritten (linktr.ee/sngev) und joined unserem Discord, um keine News rund um die Steelers zu verpassen.

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