Tomlin Tuesday Week 15 (11.12.2023)

written by Andre Vilshöver
12 · 12 · 23

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Tomlin Tuesday BG

Willkommen zurück zu einer neuen Ausgabe des Tomlin Tuesday, der auch in dieser Woche aufgrund des Partie am Samstag erneut an einem Montag stattgefunden hat und deswegen am namensgebenden Dienstag veröffentlicht wird.


Nach der Niederlage gegen die Cardinals war nicht viel Hoffnung in Pittsburgh, da mit den Patriots ein Team in die Stadt kam, gegen das Steelers Coach Mike Tomlin keinen guten Record hat.
Dass dieser noch schlechter werden würde, sollten am Ende auch keine Color Rush Jerseys und goldenen Endzonen ändern. Wie schon gegen die Cardinals war das Spiel – gerade in der ersten Halbzeit – ein Offenbarungseid auf beiden Seiten des Balls. Man wurde zwar in der zweiten Halbzeit besser und hatte die Chance zu gewinnen, stand sich aber selbst im Weg.

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Nachdem man das ganze Wochenende nach der Niederlage gegen die Patriots gegen ein weiteres 2 – 10 Team zu verarbeiten hatte und die restliche AFC North ihre Spiele gewonnen hat, trat Steelers Coach Mike Tomlin in den Presseraum, um mit den Verterter:innen der Presse zu sprechen.
Wie gewohnt beginnen wir mit dem üblichen Statement zur Eröffnung, bevor er am Ende den Raum für die Fragen der Vertreter:innen der Presse öffnet.

Review Week 14


Mit ein paar zusätzlichen Tagen hatte man zusätzliche Möglichkeiten, um zu schauen wo und wieso man aktuell so dasteht, wie es die letzten Wochen gezeigt haben. Man konnte die zusätzlichen Tage aber auch nutzen, um den restlichen Weg zu planen. In den letzten Spielen hat man an den Ergebnissen gesehen, dass es Krankheiten waren, die man schon das ganze Jahr über hatte – zum Beispiel, dass man den Gegner in der Redzone zu selten am Touchdown hindern konnte.

Es wurde viel intern darüber geredet was die ganzen Verletzungen in der Defense, gerade auf Linebacker, für Änderungen an den Subpackages und den zu nutzenden Schemata bedeuten – gerade, dass man in den letzten beiden Wochen nicht in der Lage war die Leistungen der gegnerischen Tight Ends einzuschränken.
Die Hoffnung und Erwartung liegt darin, dass sich mit einer vollen Woche Training die Leute, die man genutzt hat und nutzen wird, im Thema Abstimmung und Kommunikation verbessern werden. Zudem wird man an dem, was die Spieler auf Linebacker stark macht, arbeiten, um diese so vorzubereiten, dass man die Last auf mehrere Schultern verteilen kann.
Das ist ein Baustein, um wieder an die Form in der Defense ranzukommen, in der man der Offense ein kurzes Feld gegeben, den Gegner bei Field Goals gehalten und eine bessere Red Zone Defense hatte.

Auf der anderen Seite des Balles hatte man das Gefühl, dass Mitch Trubisky über den Verlauf des Spieles besser und komfortabler wurde. Hier ist anzunehmen, dass eine volle Trainingswoche helfen wird, um sich weiter zu steigern.
Man ist gespannt und freut sich auf die Herausforderungen, welche die NFL Saison zu diesem Zeitpunkt der Saison bietet – man ist diese Woche in einem für beide Teams wegweisenden Spiel. Die Fähigkeit, mit negativen Ereignissen umzugehen und eine Antwort darauf zu finden, wird ein wichtiger Faktor im Ausgang dieses Duells sein.
Darauf wird man sich in der Woche konzentrieren, um den Ausgang des kommenden Spiels selbst in der Hand zu haben.

Injury Update:

Als nächstes gibt Tomlin einen Überblick über den Status der Verletzungen:

  • Kenny Picket – ist auch diese Woche, wie zu erwarten, nicht verfügbar
  • Alex Highsmith – ist im Concussion Protocol 
  • TJ Watt – ist im Concussion Protocol 
  • Elandon Roberts – konnte trotz seiner Leiste spielen und sollte damit auch weiter verfügbar sein
  • James Pierre – wird die Woche wieder trainieren können 

Alle anderen Bumps and Bruises sollten aufgrund der zusätzlichen freien Tage kein Problem darstellen und die Spieler so auch die entsprechenden “In-Helmet” Snaps machen können. 

Preview Week 15

Nun wirft Tomlin einen Blick auf den kommenden Gegner: die Indianapolis Colts und dort zuerst auf die defensive Seite des Balles. Gus Bradley ist jemand, den man schon lange kennt und seine Defense fällt durch die entsprechenden Schemata auf, die er spielen lässt. Er ist ein klassischer Playcaller, sie performen in der Defense auf der Schlagzahl, die Ihre Front vorgibt. Sie spielen mit sehr vielen Leuten in der Box – angeführt von DeForest Buckner, der in jedem Down auf dem Platz steht, und von Samson Ebukam und Kwitty Paye, zwei Spieler, die für einen guten Pass Rush sorgen. Die Colts haben 4 Spieler mit mehr als 5 Sacks und sind als Team auf dem dritten Platz und schaffen es so in jedem Spiel den Ton anzugeben.
Dahinter steht ein Spieler wie Zaire Franklin, der von ihnen spät gedraftet wurde (2018 / Runde 7) und sich über seine Rolle als Special Teamer in das Team gespielt hat und nun den Green Dot trägt. Seine Entwicklung ist bemerkenswert – letztes Jahr hatte er um die 160 Tackles und dieses Jahr steht er schon wieder bei 144 Tackles und ist der klare Leader in der zweiten Reihe der Front 7.
In der Secondary haben Sie mit Kenny Moore einen vielseitigen Spieler im Slot, der sehr gut tackeln kann, ein herausragender Blitzer ist und seinen Receiver bis zum Ende covern kann. Zudem hat er bereits zwei Touchdowns in dieser Saison erzielt – generell sind sie ein Team, das jede Möglichkeit zum scoren ergreift, so haben sie als Unit bereits 5 Touchdowns – Dieser Opportunismus, ein Splash Play zu erzielen, ist typisch für eine Gus Bradley Defense.

Abgerundet wird dies durch das Safety Duo (Blackmon und Thomas II), die es schaffen, Spiele zu beenden. Gerade, wenn man am Ende eindimensional wird, sitzen sie an der Spitze der Coverage und wissen, wann sie ein Play machen müssen.

In der Offensive scheinen sie sich mit Gardner Minshew sehr wohl zu fühlen und das sollten sie auch. Er ist zwar neu in Indianapolis, kam aber mit seinem Coach Shane Steichen aus Philadelphia und daher wussten sie, was sie an ihm haben werden, als sie ihn brauchten.
Er funktioniert gut in dem RPO Konzept mit den verschiedenen Misdirections und Wurfpositionen, die sie spielen. Er trifft schnelle und gute Entscheidungen. Zudem hat er die Fähigkeit, ein Play zu verlängern, wenn dieses nicht wie designed läuft, und noch positive Yards durch einen Pass im Lauf oder einen QB Scramble zu erzielen.
Michael Pittman ist ein klarer #1 Receiver, der bei einer hohen Snapzahl agiert und der in Contested Catch Situationen sehr gut ist. Mit Alec Pierce haben sie einen 50/50 Guy, der den Ball tief das Feld runter oder über der Grasnarbe fangen kann – wir haben uns intensiv mit ihm beschäftigt. Als er aus Cincinnati (Bearcats) in die Liga kam. Mit Josh Downs haben sie einen Rookie, der für sie mit seiner Agilität und Geschwindigkeit die Arbeit im Slot übernimmt.
Der Tight End Room der Colts ist ebenfalls – gerade in unserer aktuellen Phase in der Defensive gegen Tight Ends – nicht zu vernachlässigen. Besonders, da sie die Snaps und die Arbeit zwischen den ihnen zur Verfügung stehenden Spielern aufteilen.
Bei den Running Backs stellen wir uns besser auf die Rückkehr von Jonathan Taylor ein. Vor ihm muss man Respekt haben. Aber auch Zack Moss macht gerade in seiner Abwesenheit eine sehr gute Figur und ist als Veteran in der Lage, die Lücke mit seiner Leistung entsprechend zu füllen und den Gegner vor eine Herausforderung zu stellen.
Aber auch ihre Special Teams sind in der Lage, den Verlauf eines Spiels zu beeinflussen. So haben sie erst vor kurzem in Tennessee zwei Punts geblockt.

Es ist für die Steelers ein toughes AFC Road Game auf das man sich freut und damit endet der Monolog von Mike Tomlin und er öffnet den Raum für Fragen der Presse.

Q&A Session:

Frage 1:
Selbst nach den letzten beiden Niederlagen hat sich an eurer Playoff-Platzierung nichts geändert – nehmt ihr das als positive Message für die Spieler mit?

Coach T:
Ich denke, die Spieler wissen das und verstehen es einzuordnen. Wir brauchen hier in dem Sinne keine positive Message. Im Gegenteil werden wir mit einem Blick auf die Standings darauf hinweisen, wie kritisch die nächsten Wochen sein werden, jetzt wo es eng wird. Jetzt ist Mitte Dezember und wir müssen die Fakten anerkennen und die Möglichkeiten, die sich einem bieten, nutzen – das gilt für uns und das gilt für sie.

Frage 2:
Wurde T.J. während des Spiels, nachdem er das Knie abbekommen hat, auf eine Gehirnerschütterung untersucht?


Coach T:
Ich denke, das wurde er – aber ich konzentriere mich auf das, was auf dem Platz passiert und verlasse mich auf die medizinischen Experten. Sie teilen mir in der Regel mit, ob jemand “out” ist oder für weitere Untersuchungen in die Kabine muss oder wieder ins Spiel zurück kann.

Ich habe die Info bekommen, dass er wieder rein kann und kurz danach stand er wieder auf dem Platz – mehr kann ich dazu nicht sagen.

Frage 3:
Nach dem Spiel hat Minkah Fitzpatrick gesagt, dass ihr mehr Spieler braucht, die wollen, dass man erfolgreich ist. Wie bewertet ihr die Aussage und den Einsatz eures Teams? Ist das etwas, was mit dem Team adressiert werden muss?

Coach T:
Er meinte vermutlich, dass wir Leute brauchen, die angesichts der Widrigkeiten, die uns bevorstehen, lächeln. Es werden harte Wochen werden. Wir werden Widrigkeiten und unbekannten Herausforderungen gegenübersehen. Man bekommt nichts geschenkt und dem müssen wir mit einem Lächeln gegenübertreten und dafür kämpfen. Er lebt und spielt so und will damit die anderen herausfordern, es ihm gleichzutun, damit wir den Ausgang der Spiele entsprechend für uns beeinflussen können.

Frage 4:
Habt ihr genug Spieler im Locker Room, die genau das von Minkah geforderte machen können und wollen?

Coach T:
Absolut!

Frage 5:
Neben den schon angesprochenen Inside Linbackern, hast du auch von sich durchziehenden Problemen / Krankheiten gesprochen, die euch zu schaffen machen – was ist an diesem Punkt korrigierbar?


Coach T:
Ich denke, sie sind alle korrigierbar in dem Sinne, dass man etwas Negatives auf ein gewisses Maß beschränken kann. Den Einfluss von Problemen auf den Ausgang von einzelnen Plays, Drives oder ganzen Spielen reduziert. Wir geben uns niemals auf und machen uns dafür verantwortlich, es besser zu machen. Manchmal ist es besser, nicht das zu korrigieren, was nicht klappt, sondern das hervorzuheben, in dem wir besser sind. 

Frage 6:
Ist es ja auch dein Job, die Spieler herauszufordern es besser zu machen? Wie wichtig ist es da, dass gestandene Spieler das auch machen?

Coach T:
Das ist ein Teil davon, ein Team zu sein – das gehört dazu und ist wichtig. 

Frage 7:
Was kannst du als Coach machen, um den Spielern ihre Verantwortung klar zu machen? Das war ein weiterer Satz, den wir nach dem Spiel gehört haben.


Coach T:
Solche Diskussionen kommen immer dann auf, wenn man nicht die Ergebnisse erzielt, die man sich erhofft hat. Ich bin von dieser Diskussion null besorgt oder beeinflusst, denn ich habe meinen Fokus auf der Vorbereitung für das Spiel am Samstag, um unsere Leistung zu verbessern. Auch eine bessere Vorbereitung gehört dazu, dass man sich der Verantwortung bewusst ist, um die Sachen, die gerade nicht laufen, zu korrigieren – damit man es schafft, die Erfolge zu maximieren und die Fehler zu minimieren. 

Frage 8:
In der Defensive hat man genug Spieler, die die anderen in die Verantwortung nehmen. Aber wer sind die Spieler in der Offensive in dieser Rolle?

Coach T:
Das lasse ich die Spieler selber beantworten – ich spreche nicht gerne öffentlich über Führungsaufgaben und -gefüge oder wie diese verteilt sind. Ihr werdet die Chance haben die Spieler zu fragen und ich weiß das werdet ihr tun.

Frage 9:
Die angesprochenen Probleme gegen Tight Ends – sind das Probleme in der Kommunikation oder weil die Spieler nicht in der Lage waren, die zugeordnete Aufgabe zu erledigen?

Coach T:
Schaut man sich die vergangenen Wochen an, dann findet man die Antwort in beiden Punkten.

Frage 10:
Als T.J. wieder rein kam, hatte er ein dunkles Visier am Helm. Viele denken, es ist ein Versuch, das Concussion Protocol zu umgehen – aber was ist der Grund für den Wechsel des Visiers?

Coach T:
Ich habe darauf nicht geachtet, um ehrlich zu sein. Er trägt immer ein Visier – was genau war anders, die Färbung seines Visiers? Das war mir wie gesagt nicht klar.

Frage 11:
Wie beurteilst du die Entscheidungen von Mitch, gerade im Passing Game?

Coach T:
Ich denke es wurde im Laufe des Spiels besser und mit einer vollen Trainingswoche sollte dies auch weiterhin besser werden.

Frage 12:
Bei dem 4th Down Play auf Diontae, muss es da wirklich so ein Risikoreicher Call sein? Hätte man nicht was anderes callen können?

Coach T:
Gegen Baltimore sind wir auch spät im Spiel tief auf George Pickens gegangen und da haben wir den Ball gefangen. Das Resultat aus einem vorherigen Spiel gibt einem in anderen Spielen eine gewisse Perspektive. Wir wissen das – wir leben nicht in unseren Ängsten. Viele der besten Plays in den NFL passieren in genau solchen Situationen, deswegen fühlen wir uns da wohl in solchen Situationen kalkulierte Risiken einzugehen. 

Am Ende spielen wir, um die Spiele zu gewinnen.

Frage 13:

Wird Mason in der Woche First Team Reps bekommen?

Coach T:

Mason wird die Chance haben, einige Reps zu bekommen. Als QB #3 bekommst du diese Chance nicht, aber als QB #2. Im Laufe einer kompletten Trainingswoche wird er auf jeden Fall Snaps bekommen.
Die letzte Woche war kurz und daher waren die Snaps limitiert für alle Spieler, daher wird das diese Woche anders aussehen 

Frage 14:

Also mit dem First Team?

Coach T:

Ja, wenn wir über Snaps reden, dann reden wir immer über die eine Gruppe

Frage 15:

Es heißt immer, man muss den Lärm ausblenden und arbeiten – aber wie reagierst du auf die Frustration der Fans nach den letzten beiden Niederlagen?

Coach T:

Ich teile die Frustration. Unsere Aufgabe ist es, zu gewinnen und in den letzten Wochen sind wir unserer Aufgabe nicht kontinuierlich nachgekommen. Wir verstehen das und wir arbeiten daran, das zu ändern.

Frage 16:

Ihr habt zuletzt Fortschritte im Laufspiel gemacht, habt aber in den vergangenen Wochen einen Rückschlag erlebt. Wie bewertet Ihr die Leistung der Offensive Line über den Lauf der Saison?

Coach T:

Ich würde nicht sagen, wir haben Rückschläge im Laufspiel gehabt, um ehrlich zu sein, wir hatten nur wenige Chancen es zu nutzen, so wie die Spiele liefen. Ich bin mit der Entwicklung zufrieden in Bezug auf das Laufspiel.

Frage 17:

Du hast über die Probleme mit Tight Ends gesprochen. Wie verhält sich das mit Minkah – es ist klar, er könnte sie aus dem Spiel nehmen oder habt Ihr mehr Sorgen, dass er dann in der Secondary fehlen würde?

Coach T:

Wenn man Minkah klonen könnte, würde man das sofort machen. So ist es ein Teil des Gameplans und der generellen Strategie. Mal spielt er in der Mitte, mal ist er bewusst in einem 1on1 Matchup, um gewisse Spieler zu covern – aber das machen wir eh die ganze Zeit und das hat jetzt nichts mit der aktuellen Situation zu tun. Wir setzen Minkah da ein, wo wir seine Talente in den einzelnen Situationen am besten nutzen können. 

Frage 18:

Gibt es eine Chance, dass Keanu Neal noch einmal zurückkehrt?

Coach T:

Ich habe kein Update zu seinem Status.

Frage 19:

Gebt ihr Mason eine faire Chance um den QB#1 Posten zu konkurrieren und wenn nein, warum nicht?

Coach T:

Er hatte kaum richtige Snaps und keine “in Helmet” Situationen. Er wird die nötigen Snaps bekommen. Die schauen wir uns an, um seine allgemeine Bereitschaft festzustellen.
Und außerdem verstehe ich nicht, warum wir zu diesem Zeitpunkt der Saison eine Competition um dem Posten als QB#1 machen sollten. 

Frage 20:

Mason Cole hatte in den vergangenen Wochen auffallend viele schlechte Snaps. Wie denkt Ihr das zu korrigieren? Ist Nate Herbig eine Alternative?

Coach T:

Wir müssen unsere Routineaufgaben mit Sorgfalt erledigen und warten nicht darauf, bis sie ein Problem werden, mit dem wir uns beschäftigen müssen. Wir wissen, dass es in der letzten Zeit einige schlechte Snaps gegeben hat, aber das ändert nichts an unserer Arbeit, weil wir, wie gesagt, unsere Routinen mit der nötigen Sorgfalt ausüben wollen. 

Frage 21:

Du hast schon einige Widrigkeiten in deiner Zeit als Coach gehabt – was genau muss jetzt passieren, um den Locker Room nicht zu verlieren?

Coach T:

Darüber mache ich mir keine wirklichen Gedanken. Ich mache mir darüber Gedanken, wie wir uns auf diese Woche vorbereiten, die Spieler machen das genauso und sind bereit, die entsprechende Leistung abzurufen. 

Frage 22:

Ohne die Möglichkeit Minkah oder einen anderen Spieler zu klonen – denkt Ihr, dass ihr aktuell gerade in der Defensive die Tiefe im Kader habt, um in die Playoffs zu kommen?

Coach T:

Absolut.

Frage 23:

Ist die Art und Weise, wie George Pickens an der Seitenlinie seiner Frustration freien Lauf lässt, ein Problem?

Coach T:

Es ist ein Problem, weil es nicht lösungsorientiert ist. Wir sind alle frustriert, aber wir müssen unsere Frustration auf eine professionelle und erwachsene Art und Weise managen und wenn wir das nicht können, dann bringt es uns der Lösung keinen Schritt näher. Also, von diesem Standpunkt, ja, ist es ein Problem.

Frage 24:

Sollte das einem Spieler in seinem zweiten Jahr noch passieren?

Coach T:

Ich denke, das kann jedem passieren, wenn es nicht gut läuft. Wir investieren viel und wir wollen viel erreichen, da ist Frustration eine normale und menschliche Reaktion.
Aber ich bin auch komplett komfortabel darin, diese Jungs nach dem Unmöglichen zu fragen, denn es ist unser Job als Profisportler, einzigartige Dinge so zu machen, dass sie gewöhnlich wirken.

Frage 25:

Wie findet man eine Lösung für diese Ablenkung von Innen? Oder verlasst Ihr Euch auf die Spieler, dass Sie sowas intern klären?

Coach T:

Es gibt eine Million Dinge, um die man sich stets und ständig kümmern muss – es gehört zum Job dazu. Nichts, was man wirklich teilen muss.

Frage 26:

Du hast das Team schon in den verschiedensten Phasen trainiert – hattest du jemals schon eine Situation, wo man auf solche Niederlagen eine Antwort finden musste?

Coach T:

Ich vergleiche die aktuelle Situation nie mit der Vergangenheit – ich habe zwar die Erfahrung aus dieser Zeit, aber das Team hat diese nicht. Daher verschwende ich keine Energie, Vergleiche anzustellen. Ich konzentriere mich auf die aktuell gültigen und bekannten Variablen und zur Verfügung stehenden Ressourcen in der Vorbereitung auf das nächste Spiel 

Frage 27:

Seht Ihr beim Studieren des Tapes – losgelöst vom Ergebnis – Rückschritte in der Qualität eures Spiels?

Coach T:

Wenn man sich spezielle Plays anschaut und dann genau die, die das Ergebnis des Spiels beeinflussen, dann ja. Aber nicht in einer alarmierenden Art und Weise – wir müssen besser spielen, das ist klar. Der Ausgang von Spielen hängt oft an Kleinigkeiten. Wie ich schon zum letzten Spiel gesagt habe, halten wir sie nach dem Turnover beim Fieldgoal, ist die Differenz dahin.

Frage 28:

Eure Defensive Line ist wieder vollständig – wieso war Leal inaktiv?

Coach T:

Wir hatten alle an Bord und wir mussten die Entscheidung treffen, wer uns unserer Meinung nach am besten helfen kann.
Es liegt oft nicht daran was ein Spieler tut oder nicht tut, es liegt sehr oft daran, dass das was uns jemand anderes bietet, besser zu unserem Gameplan passt. 

Frage 29:

Letzte Woche hast du das Cardinals Game als “unterdurchschnittlich” beschrieben und wenn man die erste Halbzeit sieht, stellt ihr euch da die Frage, ob das Team in der Lage ist, sich emotional auf solche Spiele vorzubereiten?

Coach T:

Ich bin wegen 30 Minuten Football nicht besorgt – wir spielen 60 Minuten Football. Eine schlechte Halbzeit definiert uns nicht. Und am Ende hätten wir das Spiel noch gewinnen können.

Frage 30:

Wenn das Cardinals Spiel “unterdurchschnittlich” war – wie würdest du das Patriots Spiel beschreiben?

Coach T:

Genauso

Und somit endet mit der Q&A Session die Pressekonferenz von Coach Mike Tomlin mit den Vertreter:innen der Presse. 

Nun gilt es nach der Mini Bye Week das Ruder herumzureißen und das beginnt in der Vorbereitung auf das Spiel am Samstag bei den Indianapolis Colts.

Wir sind in der nächsten Woche wieder mit einem neuen Tomlin Tuesday für Euch da – folgt unseren Social Media Auftritten (linktr.ee/sngev) und joined unserem Discord, um keine News um die Steelers zu verpassen.

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