Review Week 3 vs Chargers

written by Stefan Janssen
9 · 24 · 24

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Sieg im Home Opener gegen die Chargers

Nach drei Wochen in der NFL stehen nur vier Teams 3-0 (Stand Montagnachmittag): Die Kansas City Chiefs, Seattle Seahawks, Minnesota Vikings – und selbstverständlich die Pittsburgh Steelers. Beim diesjährigen Home Opener gegen die Los Angeles Chargers gelang ein 20:10-Sieg unter den Augen mehrerer unserer Mitglieder vor Ort.

Die sahen von ihren Plätzen auf der Tribüne aus zunächst vier Punts in Folge, beide Teams gingen jeweils zweimal Three&Out. Erst dann gelang den Chargers das erste First Down und nicht nur das: Quarterback Justin Herbert, der trotz einer Knöchelverletzung spielte, fand Quentin Johnston für einen 27-Yards-Touchdown und zur Führung der Gäste.

Das weckte aber auch die Steelers-Offense auf, die einen Drive über 13 Plays und 70 Yards zeigte. Scotty Miller gelang ein schöner Run nach dem Catch über insgesamt 20 Yards bei einem Third Down. Am Ende stand der zweite Touchdown der Saison: Justin Fields lief aus kurzer Distanz selbst in die Endzone.

Die Chargers erzielten im Anschluss noch ein Field Goal zum 10:7 und auf Seiten der Steelers verpasste Chris Boswell den Ausgleich Sekunden vor der Pause. Allerdings war der Kicker auch aus 62 Yards angetreten – das wäre ein neuer persönlicher und Acrisure-Stadium-Rekord gewesen. Dadurch hatten die Chargers nochmal eine Chance auf eine Hail Mary, die Herbert auch in die Endzone brachte, doch da verhinderte Minkah Fitzpatrick schlimmeres.

In Hälfte zwei übernahm dann die Steelers-Defense das Kommando und setzte Herbert zunehmend unter Druck. Nick Herbig, der für den verletzten Alex Highsmith einsprang, gelang ein Strip Sack, wobei LA den Ball sicherte, und auch Elandon Roberts und Cam Heyward gelangten gemeinsam zum Quarterback. Dabei landete Heyward wohl auf dem verletzten Knöchel – und Herbert musste raus. Taylor Heinicke übernahm ab da. Unter dem Strich gelangen so keine Punkte mehr, es gab lediglich vier Punts.

Die Steelers dagegen punkteten bei drei von vier Drives, der fünfte führte dann zum Ende des Spiels. Zunächst drehte Chris Boswell das Spiel mit zwei Field Goals um. Außerdem warf Fields einen 55-Yards-Touchdown-Pass auf Calvin Austin, der mit seinem Speed den Gegenspielern entwischte und den Touchdown mit vielen Yards nach dem Catch möglich machte. Der Pass von Fields war ein richtig starker und über die Mitte – wo der Quarterback in diesem Spiel häufiger hinwarf. Insgesamt machte er wieder einen sehr guten Eindruck mit 25/32 Pässen für 245 Yards. Daran änderte auch die unglückliche Interception zwischen den beiden Boswell-Field-Goals nichts.

„Wir wussten, dass es ein Kampf wird“, sagte Head Coach Mike Tomlin nach dem Spiel. „Sie sind genauso aufgestellt wie wir. Wir wussten, es wird ein gutes Spiel. Sie haben eine starke Defense, wir auch. Wir mussten unsere Defense herausfordern, ihre zu übertreffen. Ich glaube, das haben sie.“

Für die Steelers geht es kommenden Sonntag weiter mit dem nächsten Auswärtsspiel bei den Indianapolis Colts (19 Uhr deutscher Zeit).

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