Training Camp Pressekonferenz Omar Khan und Mike McCarthy

written by Andre Vilshöver
7 · 29 · 26

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Am Dienstag, den 28.07.2026, haben die Steelers das Saint Vincent College in Latrobe für ihr jährliches Training Camp bezogen. Eine Tradition, welche die Steelers seit 1966, bis auf die beiden COVID-Jahre 2020 und 2021, pflegen.

Zum Start des Camps standen General Manager Omar Khan und Head Coach Mike McCarthy den Vertreter:innen der Presse Rede und Antwort – wir haben dies für Euch in gewohnter Art und Weise zusammengefasst:

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Den Anfang macht General Manager Omar Khan, welcher sich sich zu Beginn des Trainingslagers in Latrobe erfreut zeigt. Er absolviert sein 24. Trainingslager an diesem Ort. Khan bedankt sich bei der Gemeinde und den Verantwortlichen von St. Vincent für die Gastfreundschaft. Er berichtet von Begegnungen mit Einheimischen bei einem Einkauf am Vorabend.

Der General Manager verweist auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Head Coach seit dessen Amtsantritt. Beide Seiten tauschen neue Ideen aus, um Abläufe zu verbessern. Das Kennenlernen der vielen neuen Gesichter im Team verläuft positiv.

Khan gibt ein Update zum Kader. Dante Kent startet die Vorbereitung auf der PUP-Liste (Physically Unable to Perform). Jalen Ramsey beginnt die Vorbereitung nach einer Verletzung aus dem Minicamp ebenfalls auf der PUP-Liste. Khan rechnet bei Ramsey mit einer Ausfallzeit von wenigen Wochen. Broderick Jones erhielt die medizinische Freigabe für das Training. Die Steelers planen, seine Belastung schrittweise zu steigern. Er steht am Mittwoch auf dem Trainingsplatz.

Vertragsverhandlungen kommentiert Khan nicht. Aktuell steht kein neuer Vertrag unmittelbar vor dem Abschluss. Die Steelers informieren die Öffentlichkeit sobald ein Abschluss vollzogen ist. Khan blickt optimistisch auf die kommende Saison und zeigt sich mit dem Team sowie dem Trainerstab zufrieden. Anschließend öffnet er den Raum für Fragen.

Frage 1: Was für eine Verletzung hat Jalen Ramsey genau?

Khan: Er hat sich im Minicamp am Knie verletzt. Wir gehen die Sache vorsichtig an. Er arbeitet extrem hart. Nach meiner Schätzung ist er in wenigen Wochen wieder 100 % einsatzbereit.

Frage 2: Wie stark möchtest du Verträge mit eigenen Spielern verlängern, nachdem du mit Herbig und Washington schon Einigungen erzielt hast und Joey im letzten Vertragsjahr ist?

Khan: Das ist eine gute Frage. Wir haben Vertrauen in diese jungen Spieler. Unsere Strategie bleibt gleich: Draften, Entwickeln und Verträge verlängern. Wir wollen viele dieser Jungs langfristig im Team halten. Einige Abschlüsse haben wir erzielt. Aktuell steht keine Verlängerung unmittelbar bevor. Ich würde am liebsten allen einen neuen Vertrag geben. Wegen der Gehaltsobergrenze ist das unmöglich.

Frage 3: Ist diese Situation mit vielen auslaufenden Verträgen nach einem guten Draft ein Luxusproblem?

Khan: Das ist eine gute Ausgangslage. In einer perfekten Welt bindet man jeden Spieler. Das klappt im Football nie. Dennoch sind wir in einer starken Position und zufrieden mit dem Kader.

Frage 4: Was kannst du über deine Zusammenarbeit mit Mike McCarthy erzählen?

Khan: Mike und ich kennen uns lange. Wir haben uns schon vor seinem Amtsantritt ausgetauscht. Details aus den Gesprächen behalte ich für mich. Ihr werdet Veränderungen beim Ablauf der Trainingseinheiten und bei der Logistik sehen. In manchen Bereichen ziehen wir die Zügel an. Das hilft der Mannschaft.

Frage 5: Benötigt Jalens Knieverletzung eine Operation?

Khan: Nein.

Frage 6: Es steht keine unmittelbare Verlängerung für Joey Porter bevor, aber der Markt für diese Positionen steigt. Befürchtest du steigende Kosten durch langes Warten?

Khan: So funktioniert das Geschäft. Wir kennen unsere Position und führen Gespräche. Wir kennen die Abläufe im Football. Am Ende gehen wir bei Verhandlungen nur bis zu einer bestimmten Grenze. Dann sehen wir weiter.

Frage 7: Können Joey oder seine Berater ankündigen, ob er am Camp teilnimmt oder streikt?

Khan: Auf Details gehe ich nicht ein. Ich erwarte von jedem gesunden und fit gemeldeten Spieler, dass er auf dem Trainingsplatz steht.

Frage 8: Wie verteilt man Trainingsspielzüge auf vier Quarterbacks in der kurzen Zeit?

Khan: Das ist eine gute Frage. Wir haben vier Quarterbacks, von denen wir überzeugt sind. Coach McCarthy regelt die genaue Aufteilung auf dem Feld. Wir haben eine gute Ausgangslage. Die jungen Quarterbacks brauchen Spielzüge zur Entwicklung. Aaron und Mason sind erfahrene Profis. Der Coach erklärt euch die genaue Verteilung.

Frage 9: Im Defensive Backfield gab es Veränderungen. Wegen Jalen Ramsey gibt es offene Fragen. Wie bewertest du die Tiefe auf dieser Position und suchst du nach weiteren Spielern?

Khan: Bei Jalen habe ich keine Bedenken. Wir handeln vorsichtig. Er braucht zwei Wochen. Zum Saisonstart steht er auf dem Feld. Das Trainingslager auf dieser Position ist spannend. Jamel Dean stößt neu zu uns. Darnell Savage, Brandin Echols und Deshaun Elliott stehen bereit. Wir bauen die Belastung dieser Jungs schrittweise auf. Die Tiefe in der Sekundärgruppe hat uns im Frühjahr überzeugt und überzeugt uns jetzt.

Frage 10: Was hast du in der aktuellen Zusammenarbeit mit Mike McCarthy gelernt, verglichen mit eurer gemeinsamen Zeit vor 25 Jahren?

Khan: Seine Liebe zum Detail bleibt unverändert. Ich erinnerte mich nach meiner Zeit in New Orleans an das damalige Trainerteam. Ihre Detailtreue war prägend. Mike arbeitet heute exakt genauso.

Frage 11: Broderick Jones hat die medizinische Freigabe. Fehlt ihm noch Kondition oder Kraft für die volle Belastung?

Khan: Zur Kraft kann ich nichts sagen, aber die Kondition bauen wir gezielt auf. Das Team absolviert gerade Leistungstests. Wir prüfen seinen aktuellen Stand. Broderick arbeitet hart für seine Rückkehr. Wir überstürzen nichts.

Frage 12: In den letzten Jahren hast du im Trainingslager Kaderlücken geschlossen. Ist die Mannschaft diesmal auf dieser Position abgesichert und wie entwickelt sich Roman?

Khan: Ich halte viel von Roman. Er arbeitet seit dem ersten Tag hart mit dem neuen Trainerteam. Die Coaches sind begeistert von ihm. Wir sind auf dieser Position und im gesamten Kader stark besetzt. In den letzten Jahren saß ich im Wohnheim und habe nach Neuzugängen gesucht. Verpflichtungen schließe ich nie aus, aber der Kader steht gut da. Ich sehe aktuell keinen Handlungsbedarf für schnelle Transfers.

Frage 13: Beim Combine sagtest du, du würdest 20 Darnell Washingtons nehmen. Nach der Vertragsverlängerung: Gibt es den Plan, ihn stärker in die Offensive einzubinden?

Khan: Es gibt keinen zusätzlichen Druck. Darnell arbeitet seit seinem ersten Tag hart. Wir freuen uns über die Vertragsverlängerung. Mit ihm besitzt die Offensive Flexibilität. Die Trainer entscheiden über seinen Einsatz. Der jeweilige Gegner bestimmt seine Rolle im Spielplan.

Frage 14: Ist es realistisch, mit vier Quarterbacks in die Saison zu gehen?

Khan: Machbar ist es. Wir beobachten die Entwicklung in der Vorbereitung und die Verletzungssituation. Am Ende behalten wir die besten 53 Spieler für den Erfolg in dieser Saison.

Frage 15: Startet Broderick Jones auf der rechten oder linken Seite der Offensive Line?

Khan: Das zeigt sich im Trainingslager. Wir stehen am Anfang der Vorbereitung. Das Camp dient genau dieser Findung. Wir testen Spieler auf verschiedenen Positionen.

Frage 16: Aaron Rodgers sprach in den OTAs von seinem letzten Jahr. DK meinte, vielleicht bleibt er länger. Gehst du von seinem Karriereende nach dieser Saison aus?

Khan: Ich plane für den Gewinn der Meisterschaft in diesem Jahr. Aaron Rodgers ist unser Quarterback. Wir fokussieren uns auf diese Saison. Die Zukunft zeigt sich später. Aaron trifft diese Entscheidung selbst. Er hat sich öffentlich geäußert. Wir haben einen Einjahresvertrag unterzeichnet und konzentrieren uns auf den Titel.

Frage 17: Was bedeutet es für dich, Teil seines möglicherweise letzten Karrierejahres zu sein?

Khan: Seine Erfolge sprechen für sich. Er gehört zu den besten Quarterbacks der Football-Geschichte. Er führt das Team vorbildlich. Für mich ist die Arbeit mit Hall-of-Fame-Spielern etwas Besonderes. Ich hatte oft das Glück, mit solchen Athleten zu arbeiten. Diese Erfahrung bleibt stark.

Frage 18: Wenn ein Hall-of-Fame-Quarterback vor seinem letzten Jahr steht, erhöht das den Anreiz, für den Super Bowl Risiken einzugehen?

Khan: Wir versuchen in diesem Jahr den Super Bowl zu gewinnen.

Frage 19: Ist die neue Halle nutzbar und nutzt ihr sie im Trainingslager?

Khan: Das Team absolviert wegen des Wetters gerade Konditionstests in der Halle.

Frage 20: Verändert die Halle die Vorbereitung bei schlechtem Wetter deutlich?

Khan: Die Halle hilft uns extrem. Der heutige Regen war ein guter Test für die Logistik zwischen den Plätzen und der Halle.

Frage 21: Du warst bei Walmart unterwegs und hast Fans getroffen. Welche Fragen stellen dir die Leute am häufigsten?

Khan: Wegen seiner Herkunft aus West Pennsylvania fragen viele nach Mike McCarthy. Die Leute wollen wissen, wie er sich einlebt. Mike liebt Pittsburgh und die Region seit unserem ersten Treffen im Jahr 2000. Die Fans fragen oft nach ihm. Seine sportliche Bilanz spricht für sich. Die Fans unterstützen uns großartig. Sie zeigen Vorfreude auf den Kader und die neuen Gesichter. Die Steeler Nation bleibt einmalig.

Frage 22: Warum wandert das Friday Night Lights Training auf den Samstag?

Khan: Der Schritt hat logistische Gründe im Ablaufplan. Der Trainingsplan unterscheidet sich bei den freien Tagen von den Vorjahren. Diese Ansetzung bringt Vorteile. Das Event wird genauso erfolgreich wie in den Vorjahren.

Nach Omar Khan kommt Head Coach Mike McCarthy in den Presseraum.

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Mike McCarthy beschreibt das Trainingslager in Latrobe als eine seiner liebsten Phasen des Jahres. Coach McCarthy dankt dem St. Vincent College für die Vorbereitung und hebt die Qualität der Anlage hervor. Das Team hat bereits am Morgen die neue Halle für Aufwärm- und Bewegungsübungen genutzt.

Coach McCarthy betont die historische Bedeutung des Ortes. Die kommenden 21 Tage in Latrobe bilden das Fundament für die gesamte Saison. Nach den ersten Grundlagen im Frühjahr liegt der Fokus nun auf dem Einstieg in das Mannschaftstraining. Die Steelers beginnen das Vorbereitungsprogramm am Mittwoch mit reduzierten Einheiten, Theorieblöcken und Trockenübungen auf dem Platz. Am Montag folgt das erste Training in voller Ausrüstung.

Zum Gesundheitszustand des Kaders äußert sich Coach McCarthy positiv. Zwei Spieler starten auf der PUP-Liste. Der Heilungsverlauf mehrerer Akteure in den vergangenen fünf Wochen verlief besser als vorgesehen. Coach McCarthy zeigt sich mit dem Fitnesszustand des 90-Mann-Kaders sehr zufrieden.

Frage 1: Wie wichtig ist es, im Trainingslager schnell auf Betriebstemperatur zu kommen?

McCarthy: Für mich steht der Wettbewerb an erster Stelle. Wir müssen unseren Spielstil etablieren. Die Identität der Pittsburgh Steelers entstand in den 1970er Jahren. Diese Tradition nimmt uns niemand ab. Das Camp bietet die Chance, das Wettkampfniveau zu erreichen und so nah wie möglich an das Feuer heranzurücken. Die Bindung im Team ist entscheidend. Das Umfeld im Wohnheim schweißt die Jungs zusammen. Mir gefällt diese Camp-Atmosphäre. Am Ende geht es um Details. Kleine Fehler auf dem Platz entwickeln sich schnell zu großen Problemen. Perfektion existiert im Football nicht. Es geht um das Überwinden von Widerständen.

Frage 2: Viele Spieler erwähnen deine Detailversessenheit. Woher kommt diese Eigenschaft?

McCarthy: Das liegt an meiner Erziehung und an den Trainern sowie erfahrenen Spielern, von denen ich gelernt habe. Marty Schottenheimer sagte mir einmal: In Krisenzeiten denkst du an Spieler, nicht an Spielzüge. Viele Teams nutzen ähnliche Spielzüge. Die Unterschiede liegen in den Techniken, den Details, der Abstimmung und den Abläufen. Erfolg erfordert Konstanz. Wir wollen jedes Jahr um den Super Bowl spielen. Dafür brauchen wir Präzision in jedem Detail.

Frage 3: Broderick Jones hat die medizinische Freigabe. Wie wichtig ist seine frühe Rückkehr auf den Platz für die Bewertung seiner Rolle als Starter?

McCarthy: Die Freigabe der Ärzte ist eine hervorragende Nachricht. Broderick hat in den letzten Monaten hart gearbeitet. Nach einer medizinischen Freigabe steigern wir die Belastung schrittweise. Er hat bei uns als Starter gespielt und ist auf mehreren Positionen einsetzbar. Ich suche aus dem 90-Mann-Kader die besten 68 Spieler für das Team heraus. Broderick gehört auf das Feld. Wir führen ihn behutsam an die volle Belastung heran.

Frage 4: Planst du Broderick Jones primär auf der rechten oder auf der linken Seite ein?

McCarthy: Wir integrieren ihn Schritt für Schritt. Die genaue Position ergibt sich in den nächsten Einheiten.

Frage 5: Welche Auswirkungen hat das Fehlen von Jalen Ramsey in den ersten Wochen und gibt es Bedenken mit Blick auf den Saisonstart?

McCarthy: Bedenken habe ich keine. Jalen denkt wie ein Coach. Seine Einbindung in das Team bleibt wichtig, auch wenn er nicht trainiert. Die Abstimmung in der Hintermannschaft erfordert viel Kommunikation. Wir gehen kein Risiko ein und bauen seine Belastung intelligent auf. Er hat viel Erfahrung und wird zum Saisonstart bereit sein.

Frage 6: DK Metcalf sprach über die Abstimmung mit Aaron Rodgers im zweiten Jahr. Welche Dinge hast du bei DK analysiert, um noch mehr Leistung aus ihm herauszuholen?

McCarthy: Die Routen, die er laufen kann, bieten extrem viele Möglichkeiten. Die Gegner müssen ihm gegen tiefere Pässe Unterstützung geben. Wir wollen ihn flexibler aufstellen. Die Abstimmung zwischen ihm und Aaron funktionierte im Frühjahr bereits sehr gut. Auf diesen Grundlagen bauen wir auf. DK besitzt die Qualität, Spiele alleine zu entscheiden.

Frage 7: Werdet ihr in den Mannschaftsübungen Vollkontakt-Tackling trainieren?

McCarthy: Wir verzichten weitgehend auf Tackling bis zum Boden. Wir analysieren jede Übung mit GPS-Daten. Die Belastung lässt sich ohne Stürze hoch halten. Die Fußarbeit steht bei uns an erster Stelle. Das gilt für Tackling, Blocking und Ballkontrolle. Verletzungsrisiken minimieren wir gezielt. Echtes Tackling heben wir uns für die Vorbereitungsspiele auf.

Frage 8: Welche Philosophie steckt hinter den Trainingszeiten am späten Vormittag ab 11:30 Uhr im Vergleich zu den späteren Zeiten der Vergangenheit?

McCarthy: Ich bevorzuge feste Tagesabläufe. Mein Vater hat mir beigebracht, die harte Arbeit früh zu erledigen. Unser erstes Teammeeting beginnt um 7:30 Uhr. Durch die Arbeit im Frühjahr müssen wir morgens weniger Theorie durchgehen. Wir nutzen die Zeit für Wiederholungen und Trockenübungen. Um 11:30 Uhr folgt die Praxis auf dem Platz. Das ist der wichtigste Teil des Tages. Danach schauen die Trainer das Video an. Die Videodaten aus dem Trainingslager nutzen wir noch Jahre später für Lehrzwecke. Nach der Analyse korrigieren wir die Fehler auf dem Platz. Das Regelwerk gibt uns 11 Stunden Arbeitszeit pro Tag vor. Diese Zeit nutzen wir effektiv.

Frage 9: Was erwartet uns beim Wettkampf um die Position des Backup Quarterbacks?

McCarthy: Wir haben vier Quarterbacks im Kader. Aaron Rodgers nimmt die Einheiten mit der ersten Mannschaft. Mason Rudolph beginnt in der zweiten Gruppe. Will Howard und Drew Allar teilen sich die Spielzüge der dritten Gruppe. Die Verteilung kann sich verändern. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Starter auf die Saison vorzubereiten. Aaron bekommt den Großteil der Ballkontakte. Gleichzeitig müssen die jungen Quarterbacks Spielpraxis sammeln und sich weiterentwickeln.

Frage 10: Ist das Mitnehmen von vier Quarterbacks in den finalen Kader eine Option?

McCarthy: Das ist denkbar. Ich behalte die besten Spieler im Kader. Der Tag der Kaderverkleinerung auf 53 Spieler gehört zu den härtesten Aufgaben als Trainer. Alle vier Quarterbacks besitzen aktuell die Chance, sich einen Platz im Team zu erarbeiten. Die kommenden 21 Tage liefern die Antworten.

Frage 11: Was hat in deinem ersten Jahr als Head Coach oberste Priorität beim Aufbau der Strukturen?

McCarthy: Wir müssen unsere Abläufe und Systeme vermitteln. Das erfordert klare Kommunikation über die Erwartungen. Am Ende zählen zwei Faktoren: der Spielstil der Mannschaft und das Resultat auf der Anzeigetafel. Wir richten den Fokus auf das Gewinnen von Football-Spielen.

Frage 12: Aaron Rodgers sprach von seinem möglicherweise letzten Jahr. DK Metcalf meinte, das sagten Spieler häufiger. Gehst du von Aarons letzter Saison aus?

McCarthy: Solche Entscheidungen sind persönlicher Natur. Wenn ein Spieler in das letzte Viertel seiner Karriere kommt, denkt er über die Zukunft nach. Ich beobachte Aarons Entwicklung seit vielen Jahren. Das Geschäft fordert persönliche Opfer. Ich verpasse heute den 15. Geburtstag meiner Tochter wegen der Arbeit. Aaron wird für sich die richtige Entscheidung treffen.

Frage 13: Was bedeutet es für dich persönlich, Rodgers in diesem Jahr zu trainieren?

McCarthy: Das ist etwas Besonderes. Seine Erfolge stehen für sich. Ich schätze die Gelegenheit, noch einmal mit ihm auf dem Platz zu stehen.

Frage 14: DK Metcalf berichtete von intensiverer Kommunikation unter den Wide Receivern. Hast du diese Führungsrolle von ihm gefordert?

McCarthy: Das ist DKs eigener Verdienst. Er kam in hervorragender körperlicher Verfassung ins Camp. Schon im ersten Passspiel-Drill zeigte er seine Klasse. Er fühlt sich im System wohl. Seine Arbeitseinstellung seit seiner Ankunft beeindruckt mich extrem.

Damit endet die erste Pressekonferenz der Saison 2026.

Wir werden Euch über weitere Neuigkeiten aus dem Camp über unsere Homepage oder unsere Social-Media-Kanäle auf dem Laufenden halten.

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