Share on facebook
Share on pinterest
Share on email

In Woche sechs mussten die Steelers an die Westküste zu den Chargers. Ein Team das eigentlich immer um die Playoffs mitkämpft und auch diesen Anspruch hat. Für das Team aus Pittsburgh sind die Reisen an die Westküste meist wenig erfolgreich. Doch an diesem Tag sollte so manches anders sein.

Zum einen spielten die Chargers nicht zu Hause. Steelers Nation hatte das Stadion in Los Angeles erobert und sogar die TV Kommentatoren sprachen von 75% Anteil der Steelers im Publikum, ich denke es waren sogar mehr. Und sie waren laut. So brachte Chargers QB Philip Rivers den ersten Pass gleich über die Mitte an den Mann, Steelers typisch wieder mal ein TE. Doch mit dem eigentlich so starken Laufspiel der Chargers war an diesem Tag nicht zu rechnen. Die Steelers Defense war hier zu stark um den Running Backs auch nur eine kleine Chance zu lassen.

Doch auch für die Steelers Offense um ihren neuen starting QB Devlin „Duck“ Hodges gab es ein schnelles 3 und out. Der Punt von Berry war aber richtig gut und die Chargers machten an ihrer eigenen 21 weiter.

Rivers war ständig unter Druck und in der Regel wirft man dann schnelle kurze Pässe. Wenn so ein Pass  aber nach hinten geworfen wird und keinen Abnehmer findet, dann ist dies ein freier Ball. Und das machte sich Steelers LB Devin Bush zu Nutze, nahm den Ball auf und trug ihn zurück in die Endzone zum Touchdown. So kam bei dem Stand von 0-7 gleich wieder die Chargers Offense aufs Feld und die Steelers Defense machte weiter das Spiel. 3 Spielzüge später konnte Dliner Tyson Alualu den Pass von Rivers in die Luft abfälschen und hinter ihm nahm LB Devin Bush dieses Geschenk gerne und schnappte sich die Interception.

Die Steelers Offense begann an der Chargers 40 und man merkte gleich den Game Plan der Steelers. Das Laufspiel etablieren und immer wieder schnelle Pässe auf die Passempfänger oder RB James Conner. Und Conner war für die Chargers fast nicht zu tackeln und erkämpfte sich Yard um Yard bis er letztendlich  mit einem Lauf über 12 Yard zum 14-0 erhöhte.

Die Defense um Devin Bush, Vince Williams, T.J.Watt und all die anderen spielten aber eines der besten Matches in der Saison bisher. Und so mussten die Chargers auch gleich wieder Punten und Duck Hodges und James Conner kamen wieder an den Ball. Und die machten direkt weiter wie bisher. Stetig über das Feld und dann wurde ein kurzer Pass in die Flats auf Conner zu einem 26 yard TD und die Steelers führten 0-21. Was für ein Fest. Außer einem vergebenen Field Goal Versuch von den Chargers gab die erste Hälfte dann aber auch nichts mehr her und die Steelers ging mit dieser drei TD Führung in die Pause.

Im ersten Drive der zweiten Hälfte kamen die Steelers wieder gut übers Feld aber zum TD reichte es diesmal nicht. Ein FG von Boswell aus 46 Yard musste reichen, doch in diesem Drive Namen die Steeles fast 7 Minuten von der Uhr.

Bei der Steelers Defense gab es immer noch gute Plays, aber der verletzungsbedingte Ausfall und Stephon Tuitt  und das rotieren in der Defense, damit die Spieler frisch bleiben, machte sich bemerkbar. Man lies im dritten Quarter zwar auch nur ein FG der Chargers zu, doch diese kamen immer besser ins Spiel und die Erinnerungen an das Heimspiel 2018 wurden wieder hervorgerufen.  

So versuchte QB Hodges ausnahmsweise zu Beginn des vierten Quarters einen tiefen Pass auf WR Holton, doch dieser wurde von den Chargers abgefangen. Im Gegenzug kamen diese dann plötzlich schnell übers Feld und mit einem kurzen Pass zum Touchdown von Rivers auf TE Henry  verkürzten sie auf 10-24.

Mehr wie vier Plays bekam die Offense unserer Jungs dann leider nicht zu Stande und man musste wieder Punten. Ganz anders die Chargers. Keine drei Minuten brauchte man um wieder die Endzone der Steelers zu finden. Es stand plötzlich nur noch 17-24 und das super Gefühl für unsere Jungs war plötzlich dahin.

Doch die Steelers D konnte im richtigen Moment doch nochmal eine Schippe drauflegen und der heute hervorragend spielende DB Cam Sutton machte mit einer Interception den Sieg für die Steelers klar.

Ein toller Sieg vor einer Wahnsinns Kulisse. Die Defense in Topform. Ein funktionierendes Laufspiel und man kann jeden Gegner schlagen ohne einen Top QB unter Center zu haben. Nicht falsch verstehen. Devlin Hodges hat seinen Job super gemacht. Er ist auch erst der zweite Steelers QB nach Ben Roethslisberger der seit 1990 sein erstes Spiel als Starter gewonnen hat. Doch man kann nun in der Bye Week die vorhandenen Wunden lecken, abwarten was in der AFC North passiert und nach der Bye in den 3 Heimspielen wieder angreifen. Ob das mit Rudolph oder Hodges als QB sein wird  muss man sehen. Wenn das Team spielt wie gegen die Chargers  muss man sich bei keinem der beiden Sorgen machen.

Go Steelers

#HereWeGo

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.