Review Wild Card vs Houston Texans

written by Oliver Niesmann
1 · 14 · 26

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Homegame in den Playoffs

Dank des Sieges im Spiel gegen Baltimore dürfen die Pittsburgh Steelers diese Saison als 4. Seed in die Playoffs. Somit heißt es Home Game gegen die Houston Texans. Gemeinsam durfte man im Monday Night Game die Wild Card Round in den Playoffs abschließen.

Lasst uns nochmal gemeinsam auf das Spiel schauen.

Die Steelers bekamen nach dem verlorenen Coin Toss zuerst den Ball. Nach einem starken Lauf durch Warren und einer 17 Yard Reception durch DK Metcalf, mussten die Steelers den Ball aber leider wieder abgeben. Die Texans wiederum konnten aber auch keine gute Feldposition erspielen und mussten punten. Großen Anteil daran hatte Joey Porter Jr., der gegen die Erwartung Collins über das Feld verfolgte und in Manndeckung ging.
Pittsburghs nächster Drive war dann besser. Man manövrierte sich zumindest in Field Goal Range und konnte über Chris Boswell mit 3:0 in Führung gehen.
Die Texans kamen nun besser ins Spiel, aber plötzlich war es Jack Sawyer, der einen Fumble/eine Interception forcierte und Yahya Black konnte den Ball recovern/abfangen. Es darf jeder gerne selber entscheiden, was für ein Turnover das am Ende war.

Pittsburgh war nun fast an der Mittellinie im Ballbesitz und musste daraus Kapital ziehen. Nur verlor man an dieser Stelle gefühlt jedes Momentum und auch jeden offensiven Flow und in meinen Augen kann man hier schon vom Knackpunkt sprechen.
Nach einem Lauf durch Warren warf Rodgers den Ball auf die rechte Seite, wo DK Metcalf völlig frei den Ball nicht festhalten konnte. Dieser Spielzug war super kreiert und hätte vielleicht sogar für Sechs gehen können. So musste man punten und eine riesige Gelegenheit war weg.

Die Texans starteten an der eigenen acht Yard Linie und marschierten mit ausgewogenen Plays das Feld herunter bis in die Endzone der Steelers. Trotz ein paar schlechten Snaps, die fast zum Fumble führten, war das ein echt starker Drive und die Steelers standen da wie bestellt und nicht abgeholt. Innerhalb von zwei Drives stand man anstatt 10:0, mit 7:3 im Rückstand.
Die Offensive der Steelers wirkte nun völlig gebrochen. Es folgte ein 3&Out allerdings konnte man glücklicherweise defensiv weiter Akzente setzen. Im nächsten Drive der Texans war es Keanu Benton, der einen Fumble forcierte, den TJ Watt aufhob. Die Steelers waren auf einmal an der 21-Yard-Linie im Ballbesitz, aber auch daraus konnte man keinen Kredit schlagen. Man holte zwar aus einem vierten Versuch einen neuen ersten heraus, nach einem Sack blieb aber nur wieder Chris Boswell, der aus 35-Yards auf 6:7 verkürzte.
Die Steelers hatten Glück, dass die Defense so stark war und die Texans nicht noch einmal vor der Halbzeit scoren ließ.

In Halbzeit Zwei sollte das Spiel noch eindeutiger werden. Die Texans kamen druckvoll aus der Halbzeit und konnten Ball bis an die 14-Yard-Linie der Steelers bringen, dort aber konnte Brandin Echols den Ball abfangen und somit der Offense eine weitere Chance geben. Hierauf folgten aber wieder mal drei Punts, zwei davon durch Pittsburgh. Houston konnte nun mal wieder in Field-Goal Range kommen und aus 51-Yards, auf 10:6 erhöhen. Houston’s Kicker Ka’imi Fairbain war, im Gegensatz zu seinen Kickoffs, bei den Field-Goal Versuchen extrem sicher.
Pittsburgh’s Offensive zurück auf dem Feld und wieder mal konnte man den Ball nicht bewegen. Schlimmer sogar, nach einem Sack verlor Rodgers den Ball und Sheldon Rankins trug den Ball für 33 Yards zum Defensiv-Touchdown zurück.

Pittsburgh war nun endgültig gebrochen. Bis ins vierte Quarter war das Spiel spannend und Pittsburgh hatte genug Chancen liegen gelassen.

Auf einen schlechten Steelers Drive, kam der nächste Touchdown Drive der Texans. Woody Marks lief das Ei in die Endzone und die Steelers Defense wirkte nicht nur müde sondern mittlerweile auch verzweifelt. Im nächsten Offensive Drive wollte Rodgers es nun erzwingen, belohnt wurde er mit einem Pick Six über 50 Yards durch Calen Bullock. Dies war auch der letzte Pass durch Rodgers, da für die letzten zwei Minuten Rudolph das Spiel zu Ende bringen durfte/musste.
Die Texans haben das Spiel verdient gewonnen und für Pittsburgh ist die Saison nun vorbei.

Seit gestern ist nun bekannt, Mike Tomlin wird nächste Saison nicht als Headcoach der Pittsburgh Steelers zurückkehren.
Hinzu kommen Fragen um Rodgers, Heyward und natürlich dem coaching staff. Es wird also wieder mal eine spannende Offseason und vielleicht die spannendste seit fast 20 Jahren.

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