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Burning down the … Jersey

Antonio Brown hat gewittert, geinstat, gefacebooked, geschrieben, gelaucht, ge… was weiß ich wie ihr verrückten Kids das heutzutage nennt. Auf jeden hat er sich in den Sozialen Medien von den Steelers verabschiedet. Hat er zumindest geschrieben, beziehungsweise gemeint, nach vorne zu schauen. Wohin dieses Vorne sein soll erschließt sich mir persönlich nicht ganz. Karriereende? Bedeutungslosigkeit? Highway-Patrol? Wir werden sehen und er auch.

Doch ich drifte ab. Nicht einmal 2/3 Stunden nach seinem Satz flippen einige Fans aus. Zack 84-Jersey und Smartphone geschnappt, Jersey verbrannt, mit Smartphone gefilmt. Die Reihenfolge ist spielentscheidend. Muss man sagen, denn die ausführenden Individuen scheinen nicht die hellsten Birnen am Kronenleuchter zu sein. Mal ganz ehrlich, was ist das bitte für ein scheiß Protest? Immer wenn irgendwo ein Spieler oder ein Team kacke ist, verbrennt jemand die Klamotten von denen? Was sollen sie sich die zu „Bestrafenden“ denken? ‚Oh nein du verbrennst unser völlig überteuertes Merchandise das wir für 70 Cent in Bangladesch fertigen lassen und dir für 180 Dollar andrehen! bitte tu uns das nicht an!‘

Was kommt danach? Fette Aktienpakete kaufen um es den Banken mal so richtig zu zeigen? Meinen alten Diesel gegen einen neuen VW Diesel tauschen um diesen betrügerischen Autoproduzenten so richtig eins auszuwischen? Ich hab letztens mein mariniertes Schweinesteak aufn Grill verbrannt um im Kreise der Familie die Tierhaltung anzuprangern. Und den letzte Beweis, dass diese Menschen nur einem minimalen Teil ihr Gehirnkapizität effektiv nutzten, erbringen sie mit dem filmen ihrer geistigen Inkompetenz. Da fängt dann auch der letzte Humanist an, sich über seine Motive nochmal Gedanken zu machen.

Und überhaupt – was haben die denn erwartet? Das die sportliche Leistungsspitze jener Nation, welche den Kapitalismus erfunden hat, dabei zuschaut wie europäische Balltreter für 800 Milliarden die Clubs wechseln und sich sagt:“is okay, ich bleib loyal“. Scheiße verdammt nochmal AB hat diesem Team 8 Jahre lang treu gedient und nach dem Chaos, welches er mit Bell angerichtet hat, winke ich ihm zum Abschied. Adios – gestern war gestern und heute ist heute. Und meine Figuren und Helme mit der 84 bleiben da wo sie sind, denn sie erzählen die Geschichte meiner Steelers wie all die anderen Namen auch, mit ihren Hochs und Tiefs. Ach und was machen diese Pfeifen eigentlich wenn AB bleibt und nächste Saison seine beste wird? Kaufen die dann aus Protest neue Jerseys? Das ärgert ihn dann bestimmt so richtig…

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